Neues Heft von »Archiv und Wirtschaft« erschienen

Die neueste Ausgabe der Zeitschrift »Archiv und Wirtschaft«, Heft 3 (2001) enthält nach Mitteilung von Detlef Krause u.a. folgende Beiträge:
Aufsätze:
– Klaus Wilsberg: Wenn's um Geschichte geht … Sparkasse. Unternehmensgeschichte in der Sparkassen-Finanzgruppe
– Ulrike Gutzmann: AutoMuseum – Unternehmensarchiv – ZeitHaus. Volkswagen-Geschichte in Wolfsburg von A bis Z
– Bjoern und Christine Berghausen: Zur Perspektive internationaler Arbeit des Unternehmensarchivs innerhalb eines weltweiten Konzerns – Ein Projekt des Historischen Archivs der Schering AG
– Ruth Kappel: Entwicklung des ISO-Standards 15489 Records Management / Schriftgutverwaltung . zum aktuellen Stand der Diskussion
Berichte:
– Sabine Bernschneider-Reif: 45. VdW-Lehrgang „Bestandserhaltung in Wirtschaftsarchiven“ vom 18.-21. Maerz 2001 in Heidelberg
– Bernd Kulla: Die Beschlagnahme juedischen Vermoegens. Symposium in Washington am 22. Maerz 2001
– Martin Krauss: Jahrestagung der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare vom 6. bis 9. Mai 2001 in Gotha
Rezensionen:
– Kees van Beijnum: Die Archivarin (Ulrich S. Soenius)
– Filmverband  Sachsen e.V. (Hrsg.): Bewegte Bilder. Film- und Videobestaende in Sachsen (Stefan Przigoda)
– Peter Wiegand (Bearb.): Die preussische Berg-, Huetten- und Salinenverwaltung 1763-1865. Die Bestaende in den  Nordrhein-Westfaelischen Staatsarchiven, Bd. 1: Staatsarchiv Muenster (Michael Farrenkopf)

weitere Informationen bei Detlef Krause M.A.
COMMERZBANK AG, ZKV-Historische Dokumentation
Kaiserplatz
60261 Frankfurt am Main
Tel.: +4969/136-23616
Fax:  +4969/136-23422
E-mail: detlef.krause@commerzbank.com

Dependance des Archivs des New Yorker Leo Baeck Instituts in Berlin eröffnet

Nach einer Mitteilung von Aubrey Pomerance, der Leiterin des LBI Archivs am Jüdischen Museum Berlin ist die Dependance des Archivs des New Yorker Leo Baeck Instituts am Jüdischen Museum Berlin seit kurzem der Oeffentlichkeit zuganglich ist. Das Archiv des Leo Baeck Instituts besitzt die umfassendste Sammlung von Materialien zur Geschichte der Juden in Deutschland, Oesterreich und anderen deutschsprachigen Gebieten in Mitteleuropa waehrend der letzten 300 Jahre. Etwa eine Million Dokumente – Gemeindeakten, persoenliche Unterlagen, Briefwechsel sowie vielfältige Zeugnisse aus dem religiosen, sozialen, kulturellen, intellektuellen, politischen und wirtschaftlichen Leben – dokumentieren das ganze Spektrum deutsch-jüdischer Existenz. Auch die einmalige Sammlung von mehr als 1200 seit 1790 verfassten Memoiren bietet Einblick in alle Lebensbereiche deutschsprachiger Juden.
In den kommenden Jahren werden fast die gesamten Bestände des New Yorker Archivs – zumeist als Reproduktion – im Juedischen Museum Berlin zugänglich sein. Zum Auftakt stehen ueber 1200 Mikrofilme zur Verfügung, darunter eine Vielzahl der grössten und wichtigsten im LBI New York
aufbewahrten Nachlässe und die komplette Memoirensammlung. Auch die detaillierten Inventarlisten der in Berlin noch nicht vorhandenen Sammlungen sind auf Mikrofilm einzusehen, wodurch mögliche
Forschungsreisen nach New York vorbereitet werden können. Die Fotodatenbank des LBI New York mit bisher 16.000 digitalisierten Abbildungen ist ebenfalls am Museum eingerichtet.
Die in Berlin befindlichen Bestände sind im Online Master Katalog des LBI verzeichnet (
www.lbi.org). Der Archivlesesaal ist Montag bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet; eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Der Benutzungsantrag kann uber die Homepage als PDF Datei bezogen und ausgedruckt werden (www.jmberlin.de, >  Leo Baeck Institut)  bzw. beim LBI angefordert werden.
Kontakt:
archivlbi@jmberlin.de

Bewertung Online

Die Frage der Bewertung ist nicht nur eine der zentralen Aufgaben des Archivberufs, sondern gleichzeitig eine der am schwierigsten zu beantwortenden. Deswegen hat sich nun ein „Forum Bewertung“ im Internet etabliert. Laut eigener Aussage will das Projekt forum-bewertung im Internet ein offenes Netzwerk entstehen lassen, „in dem alle zentralen Fragen der historischen Überlieferungsbildung diskutiert werden können. Das Angebot richtet sich sowohl an Archivare als auch an Fachwissenschaftler (einschließlich interessierter Laien) und an Verwaltungsfachleute. Geplant ist, in einem Prozeß des fortlaufenden und damit ständig aktualisierbaren Informationsaustauschs neben grundsätzlichen Problemen vor allem für konkrete Bewertungsentscheidungen in einzelnen Sachbereichen und in bezug auf unterschiedliche Quellentypen kompetentes Wissen zu erschließen und für die Verantwortlichen verfügbar zu machen. Auf diese Weise gewinnt die historische Überlieferungsbildung in den Archiven ein höheres Maß an Transparenz, Bürgernähe und demokratischer Legitimation.“
Es ist zu hoffen, dass diese Angebot regen Zuspruch aus archivarischen Kreisen findet! Das Archiv.Net-Team wünscht viel Erfolg!
weitere Infos unter
http://www.forum-bewertung.de

Pressearbeit im Archiv

Wie gehen ArchivarInnen am besten mit der Presse um? In der aktuellen Ausgabe der Mitteilungen des Verbands schleswig-holsteinischer Kommunalarchivarinnen und -archivare (=VKA-Mitteilungen 2001) gibt es einen sehr informativen Beitrag von Kai Dordowsky über das manchmal nicht einfache Verhältnis von Journalisten und Archivaren. Dordowsky gibt gute Tipps wann und wie ArchivarInnen mit gezielter Pressearbeit erfolgreich sein können.
Weitere Beiträge befassen sich mit dem komplexen Problem der Archivierung digitaler Daten. Infos unter
http://www.vka-sh.de

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