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SUMMARY:Das Landesarchiv NRW in Duisburg – staatliches und nicht-staatliches Archivwesen im Dialog
DESCRIPTION:SEMINAR in Kooperation mit dem Landesarchiv NRW\, Abteilung Rheinland \nIm Mai 2014 wurde der Lesesaal des neu errichteten Landesarchivs NRW im Duisburger Innenhafen feierlich eröffnet und damit der Umzug der Abteilungen Rheinland und Zentrale Dienste sowie des Fachbereichs Grundsätze von Düsseldorf und weiteren Standorten nach Duisburg weitgehend abgeschlossen. Neben Aspekten der Archiv-Architektur wie z. B. moderne Magazinierung\, Klimatechnik und ein barrierearmer Zugang kann der fachliche Blick hinter die Kulissen der Übernahme und Aussonderung von Archivgut\, der Benutzerbetreuung und des Öffentlichkeitskonzeptes Lösungsansätze und Inspiration für die Arbeit in kleineren Archiven bieten. \nAuch der inhaltliche Diskurs mit den Duisburger Kolleginnen und Kollegen verspricht viel Potential\, versteht sich das Landesarchiv z. B. mit dem Archivportal NRW oder den Herausforderungen der digitalen Langzeitarchivierung zunehmend als Partner der nicht-staatlichen Archive. In anderen Bereichen wie der Arbeit mit Bewertungsmodellen oder der Behördenberatung verfügt das Landesarchiv über einen Erfahrungsschatz\, der auch für manches kleinere Archiv Anregungen liefern dürfte. Und nicht zuletzt ergibt sich die Frage\, wo die Schnittmengen von staatlicher und nicht-staatlicher Überlieferung liegen und wie den berechtigten Interessen der verschiedenen Archivträger und der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer an einer breit angelegten Überlieferung Rechnung getragen werden kann.
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SUMMARY:„Langsam ist es besser geworden….“ Vertriebene aus der Tschechoslowakei erzählen vom Wegmüssen\, Ankommen und Dableiben.
DESCRIPTION:Die 15. Station der erfolgreichen Ausstellung des NÖ Landesarchivs und des Zentrums für Migrationsforschung (ZMF)\, St. Pölten\, wird am  27. Mai 2016 in Freistadt eröffnet. \n \nIm Zentrum der Ausstellung stehen die Erinnerungen von rund dreißig Zeitzeuginnen und Zeitzeugen\, die 1945 die Vertreibung aus der Tschechoslowakei als Kinder erlebten\, und deren Familien später in Österreich Fuß fassen konnten. 70 Jahre danach erinnern sie sich. Erzählen vom Ankommen\, dem Bitten und Betteln um Essen\, von der Suche nach einem Dach über dem Kopf. Vom langsamen\, schmerzhaften Hineinfinden in ein neues Leben und von Hilfe und Ablehnung in einem Land\, das für viele nie ganz Heimat wurde. \nDie Wanderausstellung war ausgehend von St. Pölten bereits an 14 Orten zu sehen\, u.a. auch in Prag und Brünn. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage – bislang sahen rund 25.000 Besucher in Österreich und der Tschechischen Republik die Schau – sind bis 2017 noch weitere Stationen im In- und Ausland geplant. Das rege Publikumsinteresse zeigt\, dass das Thema der Vertreibungen von 1945 noch heute viele Menschen auf beiden Seiten der Grenze bewegt. An Aktualität gewinnen die Erzählungen von damals gerade im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Flüchtlingskrise: So viele Probleme des Flüchtlingsschicksals sind damals wie heute ähnlich. \nAm Zentrum für Migrationsforschung\, das eng mit dem NÖ Landesarchiv kooperiert\, arbeiten Fachleute aus Geschichte und Soziologie zusammen\, um Wissen über Migration in Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen. Neben der Forschung ist die Wissensvermittlung durch Ausstellungen\, Vorträge und Publikationen ein gleichwertiger Arbeitsschwerpunkt. \n\nWissenschaftlicher Kurator: Niklas Perzi (ZMF)\nAusstellungsgestaltung: Sascha Windholz (ZMF)\nProjektkoordination: Rita Garstenauer (ZMF)\, Monika Zuba (NÖLA)\n\nDie Ausstellung in Freistadt findet in Zusammenarbeit mit dem Schlossmuseum Freistadt\, dem Niederösterreichischen Landesarchiv und dem Zentrum für Migrationsforschung statt. \nLangsam ist es besser geworden\n Vertriebene erzählen vom Wegmüssen\, Ankommen und Dableiben \n28. Mai bis 3. Juli 2016 im Gesindehaus des Schlossmuseums Freistadt (www.museum-freistadt.at) \nMontag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr\, Samstag\, Sonn- und Feiertags 14:00 bis 17:00 Uhr.
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