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SUMMARY:"Wasser marsch?" - Lösungsstrategien für Notfallverbünde von Kultureinrichtungen
DESCRIPTION:Workshop \nDurch den Brand der Herzog Anna Amalia Bibliothek in Weimar und den Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln ist das Thema „Notfallvorsorge in Kultureinrichtungen“ in den Fokus der Öffentlichkeit und der betroffenen Einrichtungen geraten. Deshalb wurde in den letzten Jahren eine ganze Reihe von Notfallverbünden gegründet\, zuletzt der Notfallverbund der Münchener Archive. Der nordwestdeutsche Raum blieb – bis auf Ostfriesland – außen vor. Dies soll sich in Bremen und Bremerhaven nun ändern. \n \nEingeladen wird zu einem Workshop des Archivs für deutsche Polarforschung und des Stadtarchivs Bremerhaven zum Thema „Notfallvorsorge in Kultureinrichtungen“ am 31.08./01.09.2017 im Rahmen der Metropolregion Nordwest. \nBei dem Workshop geht es um einen breitangelegten Austausch zwischen Archiven\, Museen und Bibliotheken in Deutschland und den Niederlanden (Groningen) und um die Generierung von Wissen im Bereich „Notfallvorsorge“. Des Weiteren werden „Best-Practice-Beispiele“ vorgestellt und weiterentwickelt. Es konnten zahlreiche Expertinnen und Experten aus Deutschland und den Niederlanden als Vortragende gewonnen werden. \nProgramm \nDonnerstag\, 31.08.2017 \n12.00: Ankunft\, kleiner Imbiss \n13.00: Einführung\nModeration: Dr. Christian Salewski (AWI)\nGrußwort: Kulturdezernent Stadtrat Michael Frost\nGrußwort: Prof. Dr. Karin Lochte (AWI)\nGrußwort: Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner (DSM) \nDr. Julia Kahleyß (Bremerhaven): Notfallverbünde von Kultureinrichtungen in Deutschland und die Planung der Notfallverbünde in Bremen und Bremerhaven \n14:15-14.45: Kaffeepause \nGrundlagen \n14.45-15.30: Prof. Dr. Peter Lemke (AWI): Klimaveränderungen in Norddeutschland und Reaktionen darauf \n15.30-16.15: Dr. Gudrun Fiedler/Dr. Bernhard Homa (Stade): Rechtliche Aspekte des Notfallmanagements und ihre Umsetzung in die Praxis \n16.15-16.30: Pause \nErfahrungen aus anderen Bereichen und Ländern \n16.30-17.15: Andreas Weigmann (München): Kulturgutschutz aus Sicht der Feuerwehr München – Erfahrungen und Aufgaben der Branddirektion München \n17.15-18.00: Marianne Kruijswijk (Groningen): Preparation makes perfect \nÖffentlicher Abendvortrag \n19.00- 20.30: Dr. Bettina Schmidt-Czaia (Köln): Verpacken\, informieren\, vernetzen – Die Lektionen für die Notfallplanung aus den Erfahrungen des Einsturzes des Historischen Archivs der Stadt Köln \nFreitag\, 01.09.2017 \n09.00: Best-Practice-Beispiele\nModeration: Dr. Julia Kahleyß \n09.15-10.00: Dr. Nina Hennig (Aurich): Feuer\, Ruß und Wasser: Eine Übung des Notfallverbunds zum Kulturgutschutz in Katastrophenfällen für die Stadt Aurich \n10.00-10.45: Friederike Krause (Münster): Die Feuerwehr ist weg – und dann? Archivgut bergen in der Praxis \n10.45-11.15: Kaffeepause \n11.15-12.00: Ausarbeitung von Anforderungen für die Notfall-App Arbeitsgruppen) \n12.00-12.30 Vorstellen der Arbeitsergebnisse \n12.30-13.00: Dr. Christian Salewski: Zusammenfassung \nTagungsort ist das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven. Die Teilnahme ist kostenfrei\, aber mit einer Anmeldung bis zum 24.08. verbunden. \nFlyer
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SUMMARY:Ausstellung des Universitätsarchivs Paderborn über das Leben der Schriftstellerin Jenny Aloni
DESCRIPTION:Eröffnung am 6. September 2017 um 17:00 Uhr in der Universitätsbibliothek Paderborn \nUnter dem Titel „Jenny Aloni. Deutschland – Palästina – Israel“ erinnert die Universität Paderborn mit einer Ausstellung des Universitätsarchivs an das Leben der jüdischen Schriftstellerin Jenny Aloni. Vor nunmehr 100 Jahren\, am 7. September 1917\, wird die Literatin als Jenny Rosenbaum in Paderborn geboren\, wo sie schon in jungen Jahren mit dem Schreiben beginnt. Neben Paderborn werden Gut Winkel\, Berlin\, Schniebinchen\, Jerusalem\, Ramat Gan und Ganei Yehuda weitere Stationen ihres Lebens. In Ganei Yehuda\, Israel\, stirbt Jenny Aloni im Alter von 76 Jahren am 30. September 1993. \n \n1939 verlässt Jenny Rosenbaum 22-jährig das nationalsozialistische Deutschland und emigriert nach Palästina. Entgegen mancher anfänglicher Fremdheitsgefühle und der konfliktreichen Gegenwart wird Palästina\, ab 1948 der junge Staat Israel ihr neues Zuhause. Sie heiratet 1948 Esra Aloni\, 1950 kommt ihre Tochter Ruth zur Welt. Das Leben in der neuen Heimat wird ein zentrales Motiv in ihrem Werk. In den 1960er-Jahren gilt Jenny Aloni mit Werken wie dem Roman „Zypressen zerbrechen nicht“ und dem Erzählband „Jenseits der Wüste“ in Deutschland als bedeutsame Stimme Israels. Ihre Geburtsstadt Paderborn ehrt die 49-jährige Schriftstellerin 1967 mit dem Kulturpreis. \nDanach gerät sie weitgehend in Vergessenheit. Als die Professoren Friedrich Kienecker und Hartmut Steinecke an der Universität-Gesamthochschule Paderborn ab den 1980er-Jahren mit der Herausgabe ihrer Werke beginnen\, verhelfen sie der Schriftstellerin zu einer erneuten literarischen Anerkennung. Dadurch wird das Werk Alonis und auch die Editions-Werkstatt\, das 1992 an der Hochschule gegründete Jenny-Aloni-Archiv\, überregional und international bekannt. \nHeute sind die Arbeiten Alonis ediert\, gleichfalls ihre Tagebücher und zahlreiche Briefe. Mit der Übernahme des Nachlasses sowie des Editionsapparates\, dem Jenny-Aloni-Archiv\, in das Universitätsarchiv Paderborn sind die Dokumente sowie die weitere Forschung über das Leben und Werk von Jenny Aloni dauerhaft gesichert. \nDie Ausstellung kann vom 6. September bis 19. Oktober 2017 während der Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek besucht werden: Montag bis Freitag von 7:30 bis 24:00 Uhr und Samstag bis Sonntag von 9:00 bis 21:00 Uhr. \n\nFlyer zur Ausstellung\n\nKontakt:\nDr. Anikó Szabó\nUniversitätsarchiv Paderborn\n(05251) 60-2026\naniko.szabo@upb.de
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SUMMARY:Dr. Schwammberger und OB Jakob in Thorn während der NS-Zeit
DESCRIPTION:Am 7. September 2017 um 19 Uhr findet in der Abend-Kultur im Stadtmuseum Fürth der Vortrag mit Kamran Salimi statt: „Dr. Schwammberger und OB Jakob in Thorn während der NS-Zeit“ \nBereits zwei Monate nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht im September 1939 auf Polen gingen die ersten Beamten und Verwaltungsangestellten der Stadt Fürth zum Aufbau einer Verwaltung in die besetzten Ostgebiete. So zog der bis dahin amtierende und durch zahlreiche Affären politisch schwer angeschlagene Oberbürgermeister Fürths\, Franz Jakob\, schon Anfang November 1939 in die vom Deutschen Orden 1231 an der Weichsel gegründete Stadt Thorn\, dem heutigen Toruń. Die Wahl der Stadt Thorn war sicherlich kein Zufall\, denn sie gehörte dem Gau Danzig an\, dessen Gauleiter ebenfalls ein bekannter Fürther war – Albert Forster. \nMit Jakob gingen viele weitere Angestellte und politische Funktionsträger der NSDAP Fürths mit. Darunter war auch der heute bei vielen Fürthern bekannte Historiker und Chronist Dr. Adolf Schwammberger. Doch was machten die Fürther im besetzten Polen\, wie sah der Alltag aus? Welche Rolle spielten Jakob und Schwammberger bei der Verfolgung von Juden und Polen in Thorn und wurden diese Personen für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen? \nMit diesen Fragen befasste sich Kamran Salimi im Sommer 2016 vor Ort und sichtete die Archive nach den Spuren der ehemaligen Fürther in Thorn. Die Ergebnisse der Sichtung von weit mehr als 1.000 Aktenseiten und Fotoarchiven präsentiert Salimi erstmals der Öffentlichkeit am 7. September 2017 im Stadtmuseum und steht im Anschluss des Vortrages dem Publikum für Fragen zur Verfügung. \nDer Eintritt beträgt 5\,- €/4\,- € ermäßigt und berechtigt auch zum Besuch der Ausstellungen. \nAchtung: Die Platzkapazität ist begrenzt. Sichern Sie sich Ihre Karten im Vorverkauf!
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SUMMARY:Stahl im Film - Internationales Symposium
DESCRIPTION:Vom 8. bis 10. September 2017 bieten das LWL- und das LVR-Industriemuseum Vorträge und Filme zum Thema Stahl. Die Veranstaltung wird wissenschaftlich begleitet von Prof. Manfred Rasch\, Leiter des thyssenkrupp Konzernarchivs\, und Prof. Dieter Ziegler\, Ruhr-Universität-Bochum. \n \nDie Fachvorträge mit Filmausschnitten der internationalen Referenten finden im LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg und dem LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen statt. Abends und am Sonntag werden Filme\, sowohl dokumentarische wie künstlerische\, in voller Länge präsentiert. \nDie Filme zeigen Produktion\, Arbeitswelt\, Arbeitsbedingungen und ihre Veränderungen. \nDie Veranstaltung (Programmflyer) ist kostenlos. \nFreitag\, 8. September 2017\nim LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg \nSamstag\, 9. September 2017\nim LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen \nSonntag\, 10. September 2017\nin der Lichtburg Oberhausen
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SUMMARY:Zeitzeugengespräche führen\, aufbereiten und nutzen
DESCRIPTION:Seminar mit Workshop \nIn vielen Archiven\, Gedenkstätten und Gedächtniseinrichtungen stellen Zeitzeugeninterviews und Oral History seit vielen Jahrzehnten eine schwierige aber dennoch relevante Quellengruppe zur Erforschung der Alltags- und Sozialgeschichte dar. Dort wo keine schriftliche oder systematische audiovisuelle Überlieferung vorliegt\, bilden die Erinnerungen von Zeitzeugen häufig den einzigen Zugang zu historischen Ereignissen und gesellschaftlichen Phänomenen. Dabei differiert die Qualität der in den Archiven schlummernden aber auch der neu entstehenden Interviews stark im Hinblick auf ihre technische\, strukturelle und inhaltliche Qualität. \nManche gut gemeinte Befragung führt durch fehlende Exaktheit und Gesprächsstruktur auf viele Nebenwege aber nicht zum gewünschten Ziel. Manch aufwendig vorbereitetes Gespräch fördert neue Erkenntnisse zu Tage\, die aber leider durch die schlechte technische Ausstattung oder vor lauter Nebengeräuschen nicht mehr zu verstehen sind. Und selbst wenn der Ton klar\, das Ziel erreicht und das Interview gelungen ist\, bleibt die Frage\, wie das oft mehrere Stunden umfassende Material dann für die Forschenden aber auch für die historische Bildungsarbeit der Institute nutzbar gemacht werden kann. \nFragen\n– Wie wird ein einzelnes Zeitzeugengespräch oder eine Interviewreihe vorbereitet?\n– Welche Techniken zur Gesprächsführung können angewandt werden?\n– Wie werden die Interviews ausgewertet und aufbereitet?\n– Welchen Nutzen haben Zeitzeugengespräche für die Überlieferungsbildung oder konkrete Forschungsprojekte? \nZiele\n– Austausch über neuere Zeitzeugenprojekte aus Archiv und\n– Museum und ihren Beitrag zu Forschung und Überlieferungsbildung\n– Hilfestellung zur Vorbereitung von Zeitzeugengesprächen oder Oral History-Projekten\n– Hinweise zu Techniken der Gesprächsführung und Strukturierung von Interviews\n– Kenntnis über Methoden zur Aufbereitung und Nutzung von Zeitzeugeninterviews \nZielgruppe\nMitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Archiven\, Museen und anderen Gedächtniseinrichtungen \nReferierende\nProf. Dr. Stefan GOCH\nInstitut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen \nClaudia GOTTFRIED\nLVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford \nStefanie PÜTZ\nfreie Audio-Autorin für Hörfunk\, Museen\, Unternehmen und Archive \nAnmeldeschluss\n07.09.2017
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SUMMARY:10. Detmolder Sommergespräch
DESCRIPTION:Genealogie\, Verwaltung und Archiv – vertrauenswürdige Informationen im Austausch \nAm 14. September 2017 veranstaltet das Landesarchiv NRW Abteilung OWL zum 10. Mal das Detmolder Sommergespräch. Seit 2004 bietet dieses Format ein Forum für den Austausch zwischen Genealogen und historisch Forschenden\, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Archivwesens und der behördlichen und gerichtlichen Verwaltung. Die diesjährige Tagung legt den Fokus auf das\, was die genannten Personengruppen miteinander verbindet – den Austausch vertrauenswürdiger Informationen. \n \nEin Klick – und das Haus ist weg\, die Identität geändert. Daten werden im digitalen Zeitalter nicht nur massenhaft erhoben\, sondern sind auch einfach manipulierbar. Zwischen der Chance und den Erwartungen\, Informationen in einem bisher nicht gekannten Ausmaß speichern und auswerten zu können\, sowie der Sorge\, dieses Wissen könnte in falsche Hände geraten oder verfälscht werden\, offenbart sich eine massive Spannung. \nWird von Behörden erwartet\, dass sie die Daten der Bürgerinnen und Bürger sicher verwahren\, ist der Anspruch an die Archive\, an die diese Informationen später gelangen\, nicht minder hoch: Nutzer vertrauen darauf\, hier Dokumente einzusehen\, die unverfälschte Zeugnisse der Vergangenheit sind. Archive stehen darüber hinaus vor der herausfordernden Aufgabe\, einerseits umfassenden Zugang auch zu sehr persönlichen Daten zu gewähren\, andererseits diese Informationen vor willkürlichem Zugriff zu schützen und langfristig zu erhalten. Genealogisch forschenden Nutzern hingegen bietet die elektronische Datenverarbeitung nie dagewesene Möglichkeiten der Auswertung\, stets im Vertrauen darauf\, dass diese Informationen von ihrer „Geburt“ in der Verwaltung bis zu ihrer Verwahrung in der Gedächtniseinrichtung Archiv unverfälscht und authentisch sind. Darin liegt die Chance für neue Formen der Zusammenarbeit\, von denen alle Beteiligten profitieren können und deren Grundlage das gegenseitige Vertrauen ist. \nDiskutieren werden Frau Prof. Dr. Eva Schlotheuber\, Präsidentin des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands\, und weitere Fachleute aus dem In- und Ausland. In drei Sektionen widmen sich die Referierenden den Themenfeldern Personenstandsregister\, Fragen der Rechtssicherheit hinsichtlich der Entstehung und Nutzung amtlicher Dokumente sowie genealogischen Crowdsourcing-Projekten. \nUm Anmeldung bis zum 25. August 2017 wird gebeten\, unter owl@lav.nrw.de oder 05231 766-0 \n 
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LOCATION:Landesarchiv NRW\, Abt. Ostwestfalen-Lippe\, Willi-Hofmann-Straße 2\, Detmold\, NRW\, 32756\, Deutschland
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SUMMARY:87. Deutscher Archivtag
DESCRIPTION:Massenakten – Massendaten: Rationalisierung und Automatisierung im Archiv
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