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SUMMARY:Archivische Nutzung: Zwischen Serviceorientierung und Schutz der Archivalien
DESCRIPTION:Seminar in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland \nDas kirchliche Archivgut ist prinzipiell für jeden mit berechtigtem Interesse zugänglich. So sagt es das Archivgesetz der Ev. Kirche im Rheinland. Neben der Bewertung und Verzeichnung von kirchlichem Archivgut stellt die Bereitstellung der Archivalien für Benutzer die dritte Säule der Archivarbeit dar. Die Nutzung kann auf unterschiedlichen Wegen geschehen. Die beiden häufigsten Varianten sind die Bereitstellung von Archivalien für einen Nutzer im Lesesaal und die Beantwortung schriftlicher Anfragen. Beide Varianten erfordern in verschiedener Weise den Einsatz des Archivars / der Archivarin. Die bevorzugte Variante ist in der Regel die Vorlage von Archivalien für einen Nutzer im Lesesaal. Der Arbeitsaufwand ist so für den Archivar / die Archivarin geringer. Hier muss aber für adäquaten Arbeitsplatz und Aufsicht gesorgt werden. Außerdem sollte zuvor klar ausgehandelt werden\, welche Regeln im Umgang mit Archivgut zu beachten sind\, z. B. auch in Hinblick auf das Kopieren oder Abfotografieren. \nDie Beantwortung schriftlicher Anfragen kann viel Zeit kosten und erfordert es häufig\, sich erst einmal in komplexe historische Zusammenhänge einzuarbeiten. Der Vorteil ist\, dass das wertvolle Archivgut nicht aus der Hand gegeben werden muss. Hier gilt es vor allem zu klären\, wie viel Rechercheaufwand im Rahmen der eigenen (ehrenamtlichen) Tätigkeit vertretbar ist. Zum Spektrum der Nutzung von Archivgut gehören außerdem die Mitarbeit an Jubiläums- und Festschriften\, Ausleihen von Archivgut für Ausstellungszwecke\, sowie die Bereitstellung von Informationen im Internet. \nBei allen Formen der Nutzung stellt sich die Frage nach den Schutz- und Sperrfristen. Auch das Urheberrecht ist häufig berührt. \nDa Archive sich heute zu einem großen Teil als „historische Dienstleister“ verstehen\, ist der Servicegedanke im Archivalltag nicht zu unterschätzen. Die sichtbare Darstellung des Archivs nach außen kann das Ansehen und die Akzeptanz als unverzichtbaren Teil der Gemeinde- und Verwaltungsarbeit beträchtlich erhöhen. Dennoch darf der verantwortungsvolle Umgang mit dem Archivgut nicht vernachlässigt werden. \nFragen\nWem darf was vorgelegt werden?\nWelche Fristen gilt es zu beachten?\nWie kann die Nutzung effizient organisiert werden? \nZiele\nKenntnis der archivischen und rechtlichen Grundlagen für die Nutzung von Archivgut\nKonkrete Hinweise zur effizienten (Selbst-)Organisation beim Umgang mit Nutzungsanfragen \nZielgruppe\nEhrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kirchlichen Archiven\nMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gemeinde- und kreiskirchlichen Verwaltungsämter \nAnmeldeschluss\n27.10.2017
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SUMMARY:Aufbauwissen Archivarbeit
DESCRIPTION:Seminar \nSeit 2011 haben unter dem Titel „Basiswissen Archivarbeit“ insgesamt fünf Einführungsseminare mit einem Schwerpunkt auf dem kommunalen Archivwesen stattgefunden. Dabei wurden grundsätzliche Aufgaben der Archive betrachtet\, andere fanden in der Kürze der Zeit weniger oder gar keine Berücksichtigung. Hier setzt der neue Kurs „Aufbauwissen Archivarbeit“ an. Denn neben den notwendigen Tätigkeiten zur Übernahme\, Bewertung und Erschließung von Archivgut bringt die Rolle der Archive als Dienstleister für die Verwaltung einerseits und als Wissensspeicher für die örtliche oder regionale Geschichte andererseits weitere Aufgabenfelder mit sich. So definiert das Archivgesetz NRW u. a. als Aufgaben der Archivierung Unterlagen „zu erforschen\, für die Nutzung bereitzustellen sowie zu veröffentlichen.“ \nU. a. werden folgende Themen erörtert:\n– Einführung in die Aktenkunde\n– Grundlagen der digitalen Langzeitarchivierung\n– Einführung in die Archivpädagogik\n– Archivische Öffentlichkeitsarbeit im Internet \nWie gewohnt wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt sondern auch genügend Raum für praktische Übungen und Anwendungen eingeräumt. \nZiele\n– Vertiefte Kenntnis archivischer Aufgaben\n– Kenntnis über die Entwicklung der Aktenkunde und ihren Nutzen für die Erschließung und Verzeichnung\n– Vermittlung der digitalen Langzeitarchivierung als Kernaufgabe\n– Praktische Hinweise und Anregungen für archivpädagogische Aktivitäten\n– Austausch über die praktische Archivarbeit in kleineren und mittleren Archiven \nZielgruppe\nMitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleinerer und mittlerer Archive sowie ehrenamtlich tätige Archivpfleger\, die keine spezielle Archivausbildung aber bereits Berufserfahrung gesammelt haben \nAnmeldeschluss\n15.11.2017
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SUMMARY:26. Fortbildungsseminar der BKK
DESCRIPTION:Wohlfahrt und Soziales als kommunalarchivische Überlieferungsfelder \nDer Unterausschuss Aus- und Fortbildung der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) beim Deutschen Städtetag veranstaltet gemeinsam mit der Fachgruppe Kommunalarchive im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) jedes Jahr im November an wechselnden Orten im Bundesgebiet ein dreitägiges Fortbildungsseminar. Es richtet sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kommunalarchiven und bietet\, jährlich ausgerichtet an einem Rahmenthema\, zentrale Themen kommunalarchivischer Tätigkeit. Die BKK-Seminare dienen der Weiterbildung und sollen den bundesweiten fachlichen Austausch von Kommunalarchiven fördern. \n„In diesem Jahr stehen mit „Wohlfahrt und Soziales“ für kommunale Archive wichtige Überlieferungsfelder im Mittelpunkt. Sozial- und mentalitätsgeschichtliche Themen sind in der Lokal- und Regionalgeschichte\, aber auch vergleichend in den blühenden universitären Forschungszweigen der Gesellschaftsgeschichte und historischen Sozialwissenschaft von großer Bedeutung. Das Thema hat außerdem durchaus Brisanz\, denkt man an die aktuellen Herausforderungen für die bundesrepublikanische Gesellschaft und damit auch für kommunale Verwaltungen\, die die Betreuung\, Versorgung und Integration von Migrantinnen und Migranten bewältigen müssen. Für die Archive bedeutet das eine Verpflichtung\, denn aus der kommunalen Perspektive sind es beileibe nicht nur die städtischen Ämter (z.B. das Sozialamt)\, in denen potentielle Quellen für die zukünftige Forschung entstehen. Ein Schwerpunkt des Seminars wird daher die Betrachtung und Diskussion anderer\, auch nichtamtlicher Überlieferungsträger sein\, die für Archivierung auf diesen zentralen Feldern in Betracht kommen. Wie bei den Fortbildungsseminaren zu Fragen der Überlieferungsbildung üblich (und unerlässlich)\, wird es im Seminar auch darum gehen\, Überlieferungsbildung übergreifend\, im Verbund und Dialog mit anderen Archivsparten\, zu betrachten. Ferner gilt es Überlegungen zur Bewertung anzustellen\, denn man hat es hier vielfach mit massenhaftem Registraturgut zu tun\, das vor der Übernahme ins Archiv entsprechend verdichtet werden muss. Verbunden mit der Überlieferungsbildung in diesem Bereich sind zwangsläufig auch Rechtsfragen: Wo findet in den Kommunen Auftragsverwaltung des Bundes statt\, wodurch andere Rechtsgrundlagen bei der Übernahme und Nutzung von Archivgut gelten? Was ist anbietungspflichtig und wann kann eine Übernahme erfolgen? Wo ist hier die Trennlinie zwischen vorarchivischem Datenschutz im bundesdeutschen und europäischen Rechtsrahmen einerseits und den Archivgesetzen andererseits zu ziehen?“ (Aus der Einladung) \n► Einladung \n► Programm \n► Anmeldeformular \n► Zimmerkontingente: Buchungsformular (pdf) / online \n► Tourismus Hildesheim
URL:https://www.augias.net/event/bkk26/
LOCATION:Volkshochschule Hildesheim\, Riedel-Saal\,\, Pfaffenstieg 4-5\, Hildesheim\, Niedersachsen\, 31134\, Deutschland
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