Rektoren, Kuratoren und Kanzler der Universität Münster 1826-2016

In der Schriftenreihe des Universitätsarchivs Münster ist ein neuer Band erschienen: Bernd Haunfelder: Die Rektoren, Kuratoren und Kanzler der Universität Münster 1826-2016. Ein biographisches Handbuch, Münster 2020.

Die Zeitspanne der 107 vorgestellten Rektoren reicht vom katholischen Theologen Johann Hyacinth Kistemaker (1754-1834), der 1792 noch ­Goethe bei dessen Besuch in Münster traf und der 1826 erster Rektor der damaligen Akademie wurde, bis hin zur 1949 geborenen Rechtswissenschaftlerin Ursula Nelles, die von 2006 bis 2016 an der Spitze der Universität Münster stand. Bedeutende Gelehrte hatten das Amt inne, so der Mathematiker Eduard Heis, der Physiker Wilhelm Hittorf, der katholische Theologe Joseph Mausbach, der Althistoriker Otto Seeck, der Chemiker Rudolf Schenck, der katholische Theologe Hermann Volk, der später zum Mainzer Bischof und Kardinal aufstieg, oder der Philosoph Joachim Ritter. Darüber hinaus geht es in der Darstellung um Ansehen und Geltung des Rektorenamtes, um das Verhältnis der Universität zur Stadt, um Tradition und Identität der Hochschule und nicht zuletzt um die politisierte „Alma mater“ vor dem Hintergrund deutscher Umbrüche von 1871 bis 1945.
In den Viten der 107 Professoren offenbart sich aber nicht nur die Geschichte münsterscher Gelehrsamkeit in fast 200 Jahren, sondern auch die Entwicklung ihres Wirkungsortes selbst. Dieser verdankt seiner Universität sehr viel, umgekehrt jedoch nicht weniger. Münster erwuchs ein Imagegewinn, um den andere Städte sie beneiden. In dem Band werden zudem die Kuratoren und Kanzler vorgestellt. Namhafte Repräsentanten der preußischen Staatsadministration übten in ihrer Funktion als Oberpräsidenten der Provinz Westfalen die Aufsicht über Forschung und Lehre aus.

Info:
Bernd Haunfelder:
Die Rektoren, Kuratoren und Kanzler der Universität Münster 1826-2016. Ein biographisches Handbuch
(Veröffentlichungen des Universitätsarchivs Münster, 14), Münster 2020,
Aschendorff-Verlag,
ISBN 978-3-402-15897-5, 59,00 €

Kontakt:
Westfälische Wilhelms-Universität
Universitätsarchiv
Leonardo-Campus 21, 48149 Münster
Tel.: +49 (0) 251 83-31788
Fax: +49 (0) 251 83-31777
www.uni-muenster.de/archiv

NS-Gedenkstätten Nordrhein-Westfalens mit Besucherrekord

75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz: Mit 410.000 Menschen zählen die NS-Gedenkstätten Nordrhein-Westfalens so viele Besuche wie nie zuvor

Zahlen des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW zeigen: Die 29 Gedenkstätten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen verzeichnen einen erneuten Besucherrekord. Die Zahlen belegen einen kontinuierlichen Trend.

Die NS-Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen haben 2019 so viele Besucherinnen und Besucher wie noch nie zuvor empfangen. Einer Erhebung des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. folgend konnten die Einrichtungen im vorherigen Jahr erstmals über 400.000 Besuche zählen. Zum Vergleich: Noch 2015 kamen lediglich 278.000 Personen in die Einrichtungen.

Abb.: Der Trend ist deutlich: Die Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen erfreuen sich eines nachhaltig wachsendem Interesses (Grafik: Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten- und Erinnerungsorte in NRW e.V.)

Für Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Vorsitzender des Arbeitskreises, zahlt sich so nachhaltiges, bürgerschaftliches Engagement aus: „Viele Gedenkstätten wurden von interessierten Personen vor Ort erstritten. Ihre schrittweise Professionalisierung und das nachhaltige Engagement ermöglichen überhaupt erst das kontinuierlich wachsende Interesse an der Arbeit. Die Gedenkstätten leisten so einen wichtigen Beitrag für die historisch-politische Bildung und die Demokratie in Deutschland“. Die Erinnerungslandschaft Nordrhein-Westfalens zeichne sich durch eine dezentrale Struktur in kommunaler oder ehrenamtlicher Trägerschaft aus, die Geschichten vor Ort greifbar mache. „Viele Menschen sind überrascht, dass bei Ihnen gleich vor Ort Gelegenheit besteht, sich über Täterschaft oder die Schicksale von Opfern des NS-Regimes zu informieren.“ Kenkmann weiter: „Angehörige nachwachsender Generationen erhalten an den Gedenkstätten wichtige historische Orientierung für ihren Lauf in die Zukunft.“

Abb.: Mitglieder des AK auf pädagogischem und wissenschaftlichem Austausch mit griechischen Gedenkstätten-Vertretern (Foto: Peter Römer)

Über 200.000 Menschen, etwa die Hälfte der Gäste, kamen dabei in Gruppen und nutzten die vielfältigen Vermittlungsangebote der 29 Einrichtungen im Rheinland und in Westfalen, die sich im Arbeitskreis zusammengeschlossen haben. Über 6600 Führungen sowie mindestens 1800 Seminare vor allem auch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen verdeutlichen das ständige Interesse von Schulen und anderen Bildungsträgern, aber auch Berufsgruppen wie Polizei und Bundeswehr. Dass viele NS-Gedenkstätten in NRW neben ihrer erinnerungskulturellen und pädagogischen Funktion auch einen wissenschaftlichen Auftrag wahrnehmen, zeigen über 3100 Rechercheanfragen. Erinnerungskulturelle Foren und wissenschaftliche Debatten boten zahlreiche Veranstaltungen, die von etwa 70.000 Menschen besucht worden sind. Auch all diese Zahlen sind weiter angestiegen und belegen sowohl einen quantitativen wie auch qualitativen Zuwachs des Interesses.

Die Gedenkstättenlandschaft Nordrhein-Westfalens entwickelt sich laufend weiter. Auch die kleinen, weitgehend von außerordentlichem Engagement oder Ehrenamt abhängigen Einrichtungen durchlaufen einen steten Prozess der Professionalisierung. Viele davon machen die anfallende Arbeit ehrenamtlich oder gegen bescheidene Honorare. Die Vernetzungstätigkeit des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW e.V. sowie die Förderprogramme der Landeszentrale für politische Bildung NRW, den Landschaftsverbänden und der Landesregierung ermöglichen die Reflexion und stete Aktualisierung der Arbeit der Gedenkstätten. Den Herausforderungen der Forschung und Vermittlung in der Migrationsgesellschaft wird durch internationale Vernetzungen begegnet: Erst im September 2019 besuchte eine Delegation des Arbeitskreises zukünftige griechische Partner vor Ort. Zudem gibt es zur Sichtbarmachung der Gedenkstättenlandschaft des Landes demnächst eine neue Wanderausstellung. Sie wird unter dem Titel „Mehr als man kennt – Näher als man denkt. Objektgeschichten aus Gedenkstätten in NRW“ am 28. April 2020 im Landtag Nordrhein-Westfalen eröffnet.

Kontakt:
Prof. Dr. Alfons Kenkmann
Vorsitzender des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. und Professor für Geschichtsdidaktik an der Universität Leipzig
Tel.: 0251/492-7048
kenkmann@rz.uni-leipzig.de

Arbeitskreis NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte NRW e. V.
c/o Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel: 0251 / 4927113
http://www.ns-gedenkstaetten.de

Quelle: Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V., Pressemitteilung, 24.1.2020

Forschungsprojekt zur Geschichte Aschaffenburgs

Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg plant die Herausgabe einer Aschaffenburger Geschichte. Das Projekt zur Aufarbeitung der neueren und neuesten Geschichte Aschaffenburgs läuft offiziell seit Anfang 2020. Das erste Arbeitstreffen der Autorinnen und Autoren ist für Ende März angesetzt.

Der Historiker Dr. Vaios Kalogrias
leitet das Forschungsprojekt.

Mit dem Übergang der Stadt an Bayern (1814) soll die wissenschaftliche Aufarbeitung starten. Ziel des Projekts ist die Herausgabe eines gut lesbaren Sammelwerks, das auf dem aktuellen Forschungsstand fußt. Während der dreijährigen Projektzeit sollen Recherchen in zahlreichen Archiven aufgenommen und neue Quellen erschlossen werden. Wichtige thematische Schwerpunkte sind die Zwischenkriegszeit nach 1918, die Zeit des Nationalsozialismus sowie die Stadtgeschichte nach 1945. Neben Biographien Aschaffenburger Persönlichkeiten stehen die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, aber auch Kunst und Kultur im Mittelpunkt der Betrachtungen. Die Stadt im Königreich Bayern, also das „Jahrhundert“ von 1814 bis 1918, darf bei den Untersuchungen ebenfalls nicht fehlen.

Zwar gibt es bereits wissenschaftlich fundierte Studien zu einzelnen Themen, doch fehlt bislang eine Gesamtdarstellung, die auf einer breiten Quellengrundlage basierend alle wichtigen Entwicklungsstränge miteinander verknüpft und die Bedeutung der Stadt für die Region zwischen Frankfurt am Main und Würzburg hervorhebt.

An dem Projekt sollen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadt- und Stiftsarchivs, sachkundige Ortsexperten sowie insbesondere auch Fachhistorikerinnen und Fachhistoriker bzw. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler beteiligen.

Das Projekt steht unter der Federführung des Stadt- und Stiftsarchivs. Die Koordination übernimmt der Historiker Dr. Vaios Kalogrias, der auch an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz forscht und lehrt. Kalogrias wirkte unter anderem bei Stadtgeschichtsprojekten des Mainzer Arbeitsbereichs Zeitgeschichte (etwa beim Projekt „Freudige Gefolgschaft und bedingungslose Einordnung …“? Der Nationalsozialismus in Ingelheim) mit. Im kommenden Sommersemester wird er zugleich an der Universität Mainz ein projektbegleitendes Seminar zur Aschaffenburger Geschichte anbieten.

Kontakt:
Dr. Joachim Kemper
Leiter Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg
Telefon 06021/45610510
Joachim.kemper@aschaffenburg.de

Neue Leiterin des Stadtarchivs Gotha

Seit dem 1.1.2020 ist Julia Beez die neue Archivarin der Stadtverwaltung Gotha und leitet nun das Stadtarchiv Gotha. Die 29-Jährige hat ein Bachelorstudium Geschichte und Romanistik sowie bis 2016 ein Masterstudium der Neueren Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena absolviert. Sie war von 2014 bis 2016 Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Thüringen im Jahrhundert der Reformation“. Seit 2016 arbeitet sie an ihrer Dissertation über die Beziehungen der schwarzburgischen Fürstentümer zur provisorischen Zentralgewalt in der Revolution von 1848/49.

Julia Beez, neue Leiterin des Stadtarchivs Gotha
(Foto: Lutz Ebhardt)

Das Stadtarchiv der Stadt Gotha verwahrt stadtgeschichtliche Quellen mit einem Bestandsumfang von ca. 1.000 laufenden Metern. Dazu gehören u.a. mittelalterliche Urkunden, Akten der Stadtverwaltung und der eingemeindeten Orte Boilstädt, Siebleben, Sundhausen und Uelleben des 17. bis 20. Jahrhunderts, Akten von Innungen und Vereinen, Firmenunterlagen, Nachlässe, Bauakten sowie zahlreiches Sammlungsgut zur Bestandsergänzung wie Wochen- und Tageszeitungen, Karten, Pläne, Plakate, Fotos, verschiedene Druckschriften und Amtsblätter. Außerdem stehen dem Benutzer die historische Gothana-Bibliothek mit ca. 2.500 Bänden und eine moderne regionalgeschichtliche Präsenzbibliothek zur Verfügung.

Kontakt:
Stadtarchiv Gotha
Julia Beez
Neues Rathaus
Ekhofplatz 24
99867 Gotha
Telefon: 03621 222-142
Telefax: 03621 222-146
stadtarchiv@gotha.de

Quelle: Stadt Gotha, Pressemitteilung, 9.1.2020

Stadtarchiv Wetzlar sucht Fotos aus den 1940er-Jahren

Am 29. März 2020 jährt sich der Einmarsch amerikanischer Truppen in Wetzlar am Ende des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal. Anlässlich dieses Datums plant das Historische Archiv der Stadt Wetzlar eine Fotoausstellung. Dabei sollen nicht nur die bekannten Fotos des zerstörten Wetzlars gezeigt werden, es sollen möglichst auch wenig bekannte Fotos aus dem Alltag der Bevölkerung gezeigt werden.

Abb.: Niedergirmes während der Nachkriegszeit 1945 (Foto: Stadtarchiv Wetzlar)

Für folgende Bereiche des Alltags werden vom Wetzlarer Archiv geeignete Fotos gesucht:

  • In welchem Zustand waren die Wohnungen?
  • Was würde gegessen, bzw. von Interesse wären Aufnahmen von Essensausgaben, Schulspeisungen etc.?
  • Wie sahen spezielle Gebrauchsgüter der unmittelbaren Nachkriegszeit aus?
  • Gab es in Wetzlar einen Schwarzmarkt und gibt es hiervon Fotografien?
  • Wie sah der Alltag der Menschen in Schule und am Arbeitsplatz aus?

Der Einmarsch der Amerikaner bedeutete für die Fremd- und Zwangsarbeiter die Befreiung von ihrer Zwangsverschleppung und Gefangenschaft. Hieraus ergeben sich unter anderem folgende Fragen: Gibt es noch Aufnahmen von Lagern, in denen die Zwangsarbeiter/-innen zur Zeit des nationalsozialistischen Terrorregimes inhaftiert waren? Wo und wie wurden die ehemaligen Zwangsarbeiter/-innen bis zu ihrer Rückkehr in ihre Heimat untergebracht? Gibt es Fotografien, die das Lagerleben zeigen?

Im September 1946 hatte die amerikanische Militärregierung in einer ehemaligen Wehrmachtskaserne am Rande von Wetzlar ein Lager für jüdische Displaced Persons (DP), also entwurzelte und verschleppte, heimat- und/oder staatenlose Menschen, eingerichtet. Die westlichen Alliierten – insbesondere die US-Militärregierung – gewährte den hier internierten Menschen weitreichende Selbstbestimmungsrechte. – Gibt es Fotos, welche die verschiedenen Aspekte des Lagerlebens zeigen?

Das Stadtarchiv Wetzlar bittet darum, noch vorhandene Fotos für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen.

Kontakt:
Christoph Franke
Historisches Archiv der Stadt Wetzlar
Hauser Gasse 17
35578 Wetzlar
Tel. 06441-991080
christoph.franke@wetzlar.de

Quelle: Stadt Wetzlar, Pressemitteilung, 6.1.2020

Stadtarchiv Ratzeburg wird wieder ausgepackt

Das Stadtarchiv Ratzeburg erwacht aktuell aus seinem fünf Jahre lang währenden „Dornröschenschlaf“. Seit Dezember 2014 waren die rund 1.100 Kartons mit den historischen Archivalien in der Ernst-Barlach-Schule provisorisch eingelagert und für stadtgeschichtliche Forschungen unzugänglich. Sie warteten dort auf die Sanierung des denkmalgeschützten Schulgebäudes, das im Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ als zukünftige Heimstätte des Stadtarchivs projektiert ist. Aus diesem Interimszustand wurde, sehr zum Frust von Stadtarchivar Christian Lopau, ein zunehmender Dauerzustand und brachte die Archivarbeit in weiten Teilen zum Erliegen. Lediglich Anfragen an das historische Standesamts- und Melderegister für Personen suchen und Erbschaftsangelegenheiten konnte Christian Lopau weiter beantworten.

Abb.: Das Ratzeburger Stadtarchiv findet, sehr zur Freude von Stadtarchivar Christian Kopau, endlich eine Interimsunterkunft in der Großen Kreuzstraße … (Foto: Stadt Ratzeburg)

Um diese wenig optimale Arbeitssituation des Stadtarchivs zu lindern und die Ratzeburger Stadtgeschichte der Öffentlichkeit zumindest in Teilen wieder verfügbar zu machen, wurde jetzt ein leerstehendes Büro in der Großen Kreuzstraße angemietet und in einfacher Art und Weise eingerichtet. Das Stadtarchiv erhält dort zwei Büroräume, zur Leitung und Recherche sowie 450 Meter Regalfläche. „Insgesamt brauchen wir 750 Meter Regalfläche, um alle Archivalen fach- und zugangsgerecht unterzubringen. Entsprechend müssen wir uns noch etwas einschränken. Aber diese Zwischenlösung macht das Stadtarchiv zumindest arbeitsfähig. Darüber bin ich sehr froh“, sagt Christian Lopau.

Erleichtert zeigte er sich, dass in der ersten Übersicht nach dem Umzug von nunmehr 800 Kartons keine Lagerschäden festzustellen sind. „Die Sicherungsmaßnahmen während der Einlagerung, insbesondere die Feuchtigkeitskontrolle, hat soweit gut funktioniert. Insbesondere die unersetzlichen Urkunden haben keinen Schaden genommen“, resümiert Lopau. Wann das Stadtarchiv Ratzeburg für die allgemeine Öffentlichkeit wieder zugängig ist, kann der Stadtarchivar noch nicht fest terminieren. Das systematische Einsortieren braucht seine Zeit. „Ich rechne mit einer Wiedereröffnung mit Ende Januar“, freut sich der Stadtarchivar, schon bald wieder geschichtsinteressierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen zu dürfen.

Kontakt:
Stadtarchiv Ratzeburg
bisheriges Büro: Seminarweg 1 (ehemalige Ernst-Barlach-Schule)
Unter den Linden 1
23909 Ratzeburg
Telefon: 04541 8000-350
lopau@ratzeburg.de

Quelle: Stadt Ratzeburg, Mitteilungen, 2.1.2020

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