Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises geht online

Archivrecherchen ab sofort von zu Hause aus möglich

Die fortschreitende Digitalisierung stellt die Archive vor große Herausforderungen, gleichzeitig bietet sie aber auch neue Möglichkeiten. Archivalien können durch das Internet einem breiteren Interessentenkreis leichter zugänglich gemacht werden. Diese Chance ergreift nun auch das Archiv des Neckar-Odenwald-Kreises und stellt auf dem Portal Findbuch.Net Recherchemöglichkeiten in einigen seiner Archivbestände als neuen Service zur Verfügung.

Abb.: Online-Angebot des Kreisarchivs des Neckar-Odenwald-Kreises auf Findbuch.net: www.kreisarchiv-neckar-odenwald-kreis.findbuch.net (Ausschnitt Startseite).

Über die o.g. Adresse gelangen Nutzer ab sofort auf die Startseite des Online-Angebots und können dort gezielt und bequem von zu Hause aus nach Archivgut suchen. Einzelne Archivalien sind entweder systematisch über Klassifikationen der Bestände oder auch bestandsübergreifend mittels Volltextsuche (Fernglassymbol) recherchierbar. Mausklicks auf die angezeigten Dokumente führen zu eventuell vorhandenen weiteren Informationen. Über das Briefsymbol kann das gewünschte Archivgut ausgewählt, in eine Liste geladen und nach Angabe von Name, Anschrift, Mail-Adresse und Telefon vorbestellt werden. Nach Vereinbarung eines Termins erfolgt dann die Nutzung vor Ort im Kreisarchiv in Mosbach.

Derzeit sind General- und Spezialakten des Kreisverbands Mosbach (A-Bestände), der Bezirksämter Mosbach, Buchen und Adelsheim (B-Bestände), der früheren Landratsämter Mosbach und Buchen (C-Bestände) sowie des Landratsamts Neckar-Odenwald-Kreis (D-Bestände) recherchierbar, sofern sie nicht archivgesetzlichen Sperrfristen unterliegen oder schon vor Einrichtung des Kreisarchivs vom Generallandesarchiv Karlsruhe übernommen wurden. Der Service der seit rund 20 Jahren bestehenden Kreiseinrichtung soll nach und nach weiter ausgebaut werden.

Kontakt:
Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis
Zentralstelle – Kultur und Kreisarchiv
Renzstr. 12 (Gebäude 3)
74821 Mosbach
Tel. 06261/84-1102
Fax 06261/84-4710
kreisarchiv@neckar-odenwald-kreis.de
www.neckar-odenwald-kreis.de
www.kreisarchiv-neckar-odenwald-kreis.findbuch.net

Quelle: Neckar-Odenwald-Kreis, Pressemitteilung, 10.1.2019

¼ Jahrhundert Landeskirchliches Archiv Kassel

Mit dem Inkrafttreten der Ordnung für das Archiv der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) zum 1. Januar 1994 begann das Landeskirchliche Archiv Kassel seine Arbeit als eigenständige Dienststelle incl. Sonderhaushalt und Stellenplan (KABl.1994 S. 55). Das Archivgesetz der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck vom 26. April 1997 erweiterte diese Ordnung und löste sie ab (KABl.1997 S. 117). Es gilt somit ein Viertel Jahrhundert Archivpflege in Kurhessen-Waldeck zu skizzieren. – Ein Beitrag von Dr. Bettina Wischhöfer, der Leiterin des Landeskirchlichen Archivs Kassel:

Abb: Logo, Magazingebäude in der Darstellung eines offenen Archivkartons

Das Landeskirchliche Archiv übernimmt und bewahrt dauerhaft auf, sichert und erhält, erschließt das Archivgut der Landeskirche (Kulturerbe) und macht es nutzbar. Es nimmt einen Vermittlungsauftrag wahr und übt die Fachaufsicht über das Archivwesen und die Archivpflege in der Landeskirche aus.

Damit nicht zu viele Fakten den interessierten Leser „erschlagen“, wurden die Kerndaten in Fünf-Jahres-Spalten zusammengefasst. Farblich unterschieden sind zudem die „basics“ Archivgesetz und Archivgebäude (dauerhaft aufbewahren – hellgrün), alles, was mit Personal zu tun hat (rot), Archivpflege (übernehmen, sichern, erschließen – gelb), Benutzung im Lesesaal und durch Anfragen (grün), Vermittlungsauftrag und Historische Bildungsarbeit (lila), Website und online zugängliche Datenbanken (hellblau und blau), sowie Sicherungsverfilmung und -digitalisierung unserer am häufigsten genutzten Quellen, den Kirchenbüchern (beige).

Die Kerndaten weisen eine fünfjährige Aufbauphase aus, die im doppelten Sinn zu erbringen war. Es galt nicht nur ein Archivgebäude zu planen und zu bauen, parallel waren auch elementare Strukturen der Archivpflege in einem sehr umfassenden Sinn aufzubauen.

Das Landeskirchliche Archiv ist mit 36 Einträgen in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) vertreten (Normdaten GND 3031431-8: Zeitschriften/ Serien 2, Karten 7, Bücher 24, elektronische Datenträger 1). Die Homepage des Archivs wird seit 2015 als Netzpublikation (online-Ressource) in regelmäßigen Intervallen von der DNB archiviert.

Welche Folgen der digitale Wandel im Archivwesen mit sich bringt, kann sehr schön an den Zahlen zur Lesesaalnutzung abgelesen werden. Seit Daten im Internet online zugänglich sind (ARCHION.de), nimmt deren Nutzung vor Ort ab.

Aktuell haben unsere Bestände vor Ort einen Umfang von rund 3.000 lfd Metern. In den kommenden Jahren werden die Einnahmen durch Magazinvermietung sinken. Der Raum wird für die wachsende Zahl eigener übernommener Bestände benötigt werden.

Wenn es denn stimmt, dass Archive nicht nur unverzichtbar, authentisch, spannend und einzigartig sind, sondern auch wie Fallschirme – nämlich „nur nützlich, wenn sie sich öffnen“, dann ist das Landeskirchliche Archiv Kassel bisher auf einem ordentlichen Weg. Diesen Weg kann es hoffentlich im nächsten Viertel Jahrhundert fortsetzen.

Bettina Wischhöfer

Kontakt:
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Lessingstraße 15 A
34119 Kassel
Tel.: (0561) 78876 – 0
Fax: (0561) 78876 – 11
archiv@ekkw.de
www.archiv-ekkw.de

Sammlung über Posteinrichtungen in Nordbaden ins Archiv

Das Archiv des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt Mitte Dezember 2018 eine Schenkung, deren regional- und lokalhistorischer Wert nicht hoch genug einzuschätzen ist. Es handelt sich um die Sammlung „Posteinrichtungen in Nordbaden“ von Postoberrat a. D. Manfred Biedert. Der weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannte und geschätzte Posthistoriker und ehemalige Kreisrat hat sie über viele Jahrzehnte mit großer Akribie und Fachkenntnis zusammengetragen. Für seine zahlreichen Publikationen und herausragenden Verdienste auf dem Gebiet der Heimatforschung wurde er 2016 mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Abb.: Postoberrat a. D. Manfred Biedert (Mitte) präsentiert zusammen mit Kreisarchivar Alexander Rantasa beispielhaft einige Sammlungsordner bei der Übergabe der Schenkung an Landrat Dr. Achim Brötel (Foto: Neckar-Odenwald-Kreis)

Für die Übergabe der umfassenden Sammlung dankten Biedert sowohl Landrat Dr. Achim Brötel als auch Kreisarchivar Alexander Rantasa herzlich. „Gerade in Zeiten rasender digitaler Kommunikation ist diese Sammlung zur Dokumentation der Postgeschichte im Kreis von großer Bedeutung. Und mich begeistert diese Sammlung auch ganz persönlich“, unterstrich der Landrat bei der Übergabe. Rantasa fügte hinzu, dass der Bestand von zahlreichen Historikern und Heimatforschern aus nah und fern gerne genutzt werden wird.

Das neue Archivgut, das insgesamt 51 Aktenordner umfasst bzw. auch digital auf drei DVDs vorliegt, nimmt den Nutzer mit auf eine Reise durch die deutsche Postgeschichte: Von der Kaiserlichen Reichspost und der badischen Lehenspost des Hauses Thurn und Taxis, über die badische Postverwaltung 1811-1871, die Kaiserliche Postverwaltung und Reichspost 1872-1918, die Deutsche Reichspost 1919-1945 und die posthistorisch zersplitterte Nachkriegszeit bis zur Deutschen Bundespost 1953-1992 und zur Deutschen Post AG ab 1993.

Die Sammlung enthält ein Verzeichnis, das die Zusammenstellung sämtlicher Postanstalten beziehungsweise Posteinrichtungen in Nordbaden erschließt und nutzbar macht. Postgeschichtliche Zeittafeln jeder politischen Gemeinde sowie veröffentlichte und unveröffentlichte Manuskripte von Manfred Biedert werden durch Hilfsmittel ergänzt, die auch dem Laien eine Zuordnung von ehemaligen oder noch bestehenden Postämtern und Posteinrichtungen anhand von Unterscheidungsziffern und Poststempeln ermöglicht. Zahlreiche Grafiken, die posthistorische Auswertung von Zeitungen sowie eine Kurzgeschichte und Quellensammlung zur Großherzoglich Badischen Postverwaltung bis 1871 ergänzen die beindruckende Sammlung, die künftig weiter an Zuwachs erhalten wird.

Das Archivgut kann während der Öffnungszeiten des Kreisarchivs (Dienstag 9 bis 12 Uhr, Donnerstag 14 bis 17 Uhr) oder nach Vereinbarung genutzt werden. Eine Voranmeldung ist erwünscht.

Kontakt:
Kreisarchiv Neckar-Odenwald-Kreis
Renzstr. 12
74821 Mosbach
Tel. 06261/84-1102
kreisarchiv@neckar-odenwald-kreis.de

Quelle: Neckar-Odenwald-Kreis, Pressemitteilung, 18.12.2018

Eine andere Geschichte des Ruhrgebiets auf Video

Das Filmarchiv des LWL-Medienzentrums erschließt Filmsammlung

Das Video hatte sich als neues Filmformat gerade erst etabliert, da gründete eine Handvoll Essener Studenten der Kunstpädagogik 1981 das Medienzentrum Ruhr e.V. (MZR). Thomas Briele, Axel Reich, Jörg Keweloh sowie viele weitere Mitstreiter des MZR wollten eine Alternative zur etablierten Berichterstattung schaffen und eine Gegenöffentlichkeit erzeugen. Sie versuchten dies durch die Bildung eines Medienkollektivs, dessen Ziel es war, mit ihren Filmen den Betroffenen sozialer Konfliktlagen eine Stimme zu verschaffen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die vom Verfall bedrohten Videobänder des MZR gerettet, digitalisiert und erschlossen.

Abb.: Sprengung des Gasometers auf der Henrichshütte in Hattingen 1994. (Foto: LWL)

Zu Beginn standen die Friedens- und die Arbeiterbewegung, der Umweltschutz, die Frauenemanzipation und Fragen der internationalen Solidarität im Vordergrund, in späteren Jahren wandelte sich der Fokus der Produktionen auf Themen wie die Integration von Flüchtlingen und Migranten, Alter und Soziales, aber auch auf Kunst, Kultur und Geschichte der Region. Ein besonderes Augenmerk legten die Filmemacher auch auf den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Zwischen 1981 und 2012 wurden auf diese Weise über 4.500 Videobänder aufgenommen, die manchmal zu Filmwerken zusammengeschnitten wurden, oftmals reine Dokumentation blieben.

Nach dem Tod des Gründungsmitglieds Jörg Keweloh im Jahr 2012 wurden die Videokassetten auf einem Dachboden gelagert und drohten dort durch die mangelhaften Lagerungsbedingungen zu zerfallen. „Hohe Temperaturen und die Feuchtigkeit durch das teils undichte Dach hatten den Kassetten bereits stark zugesetzt“, sagt Dr. Ralf Springer, Leiter des Bild-, Film- und Tonarchivs des LWL-Medienzentrums. In Zusammenarbeit mit dem MZR und dem LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen startete das LWL-Medienzentrum 2014 eine Rettungsaktion, um zunächst alle Videos zu digitalisieren.

Anschließend haben Mitarbeiter des LWL-Medienzentrums die digitalisierten Filme analysiert, strukturiert und dokumentiert. In jahrelanger Arbeit haben sie den Entstehungskontext der Filme rekonstruiert und den Inhalt thematisch und geographisch verortet. Hunderte der auf diese Weise erschlossenen Filme sind inzwischen in der Textdatenbank http://www.filmarchiv-westfalen.lwl.org unter dem Stichwort „MZR“ recherchierbar. In ihnen werden viele Aspekte der jüngsten Geschichte des Ruhrgebiets aus der Perspektive der Betroffenen sichtbar, da die Filmemacher stets die Nähe zu den Menschen gesucht haben. „Besonders deutlich wird dies anhand der Aufnahmen von der Betriebsbesetzung des Unternehmens Gottwald-Mönninghoff in Hattingen, das 1984 von der Belegschaft in Eigenregie weitergeführt werden sollte“, sagt Dirk Fey, Dokumentar im LWL-Filmarchiv. Den damals entstandenen Film „Der Konsul ist schon lange tot“ wird das LWL-Medienzentrum mit Unterstützung der Irene und Sigurd Greven Stiftung im kommenden Jahr neu herausbringen.

Aber auch andere Themen sind in der Sammlung vertreten: „Der Strukturwandel in der Region ist in den Filmen zum Beispiel an der Entwicklung von der Industriebrache der Phoenix-Werke in Dortmund hin zum Phoenix-See wunderbar dokumentiert“, sagt Fey. „So haben die Filme den Abriss vieler Industrie- und Zechenkomplexe, die heute nicht mehr existieren, festgehalten.“ Einige dieser Aufnahmen sind schon auf dem Youtube-Kanal des LWL-Medienzentrums zu sehen sein.

Noch sind die Arbeiten nicht abgeschlossen, denn die nächste Frage berührt die Langzeitsicherung der erhaltenswerten digitalen Dateien, die ungefähr 15 Terabyte umfassen. Im Filmarchiv wird zurzeit eine neue Archivlösung entwickelt, damit die digitalen Daten dieses Filmbestandes auch künftigen Generationen noch zur Verfügung stehen.

Hintergrund
Das Bild-, Film- und Tonarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen hat sich die Sicherung des audiovisuellen Erbes zur Aufgabe gesetzt. Dabei stehen nicht professionelle Filmproduktionen im Mittelpunkt des Sammlungskonzepts, sondern die Amateurfilme aus der Region Westfalen-Lippe. Das Bild-, Film- und Tonarchiv des LWL-Medienzentrums sammelt, sichert und erschließt seit 1986 audiovisuelle Quellen aus Westfalen-Lippe. Das Archiv übernimmt Filmmaterialien aus privatem und öffentlichem Besitz, sofern sie landeskundliche, wirtschafts- oder sozialgeschichtliche Aspekte Westfalens veranschaulichen und erweitert seinen Bestand jährlich um aktuelle Filmdokumentationen aus eigener Produktion. Der Gesamtbestand umfasst inzwischen über 8.000 Film- und Tonträger. Er beginnt zeitlich mit dem Jahr 1913 und reicht bis in die Gegenwart. Die Filme lagern archivgerecht in Kühlräumen mit reduzierter Luftfeuchte, werden Zug um Zug erschlossen und der Öffentlichkeit über Online-Editionen sowie in der DVD-Reihe „Westfalen in historischen Filmen“ zugänglich gemacht (http://www.westfalen-medien.lwl.org).

Kontakt:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstraße 13-15
48147 Münster
Tel. 0251 591-3902
Fax 0251 591-3982
medienzentrum@lwl.org
www.lwl-medienzentrum.de

Archiv und Wirtschaft 4/2018

Die neue Ausgabe (4/2018) von „Archiv und Wirtschaft“, der Zeitschrift der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare e.V., beinhaltet u.a. Aufsätze über digitale Archivierungsstrategien bei den Unternehmensarchiven von Bayer und BMW.

Inhaltsverzeichnis „Archiv und Wirtschaft“ 4/2018

AUFSÄTZE

Thore Grimm: analog – digital – fast egal. Das Digitale Historische Archiv bei Bayer (100-108)

Rainer Heid: Übernahme digitaler Unterlagen in das Archivierungs- und Informationssystem des BMW Group Archivs (109-114)

Bettina Hasselbring: „Never change a running system!“ Wie wird eine bestehende Archivsoftware (FAUST) für ein Hybrides Historisches Archiv genutzt? (115-123)

Dominik Erdmann und Sebastian Weinert: Mehr als eine Jubiläumsfeier. Das Archiv der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin (124-130)

BERICHTE

Christian Helm: Eine neue Geschichte des Pharmaunternehmens F. Hoffmann – La Roche – ein Werkstattbericht (131-133)

Christian Finger: Gratwanderungen (134-139)

Uwe Balder und Friederike Hehle: 87. VdW-Lehrgang „More than nice to have – Ein Unternehmensarchiv, das sich rechnet!” vom 24. bis 27. Juni 2018 in Wattens, Innsbruck und Hall (140-142)

REZENSIONEN

Matthias Georgi: Voith. 150 Jahre deutsche Wirtschaftsgeschichte (Martin Krauß) (143-144)

Nachrichten (144-146)

Rezensionsliste (147-148)

Impressum (152)

Kontakt:
Dr. Martin Münzel
c/o F. Hoffmann-La Roche AG
„Archiv und Wirtschaft“
Bau 52/111
CH – 4070 Basel
Telefon: (0049) (0)30-2093-70571
Martin_Muenzel@Yahoo.com
http://www.wirtschaftsarchive.de/veroeffentlichungen/zeitschrift

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