Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises geht online

Archivrecherchen ab sofort von zu Hause aus möglich

Die fortschreitende Digitalisierung stellt die Archive vor große Herausforderungen, gleichzeitig bietet sie aber auch neue Möglichkeiten. Archivalien können durch das Internet einem breiteren Interessentenkreis leichter zugänglich gemacht werden. Diese Chance ergreift nun auch das Archiv des Neckar-Odenwald-Kreises und stellt auf dem Portal Findbuch.Net Recherchemöglichkeiten in einigen seiner Archivbestände als neuen Service zur Verfügung.

Abb.: Online-Angebot des Kreisarchivs des Neckar-Odenwald-Kreises auf Findbuch.net: www.kreisarchiv-neckar-odenwald-kreis.findbuch.net (Ausschnitt Startseite).

Über die o.g. Adresse gelangen Nutzer ab sofort auf die Startseite des Online-Angebots und können dort gezielt und bequem von zu Hause aus nach Archivgut suchen. Einzelne Archivalien sind entweder systematisch über Klassifikationen der Bestände oder auch bestandsübergreifend mittels Volltextsuche (Fernglassymbol) recherchierbar. Mausklicks auf die angezeigten Dokumente führen zu eventuell vorhandenen weiteren Informationen. Über das Briefsymbol kann das gewünschte Archivgut ausgewählt, in eine Liste geladen und nach Angabe von Name, Anschrift, Mail-Adresse und Telefon vorbestellt werden. Nach Vereinbarung eines Termins erfolgt dann die Nutzung vor Ort im Kreisarchiv in Mosbach.

Derzeit sind General- und Spezialakten des Kreisverbands Mosbach (A-Bestände), der Bezirksämter Mosbach, Buchen und Adelsheim (B-Bestände), der früheren Landratsämter Mosbach und Buchen (C-Bestände) sowie des Landratsamts Neckar-Odenwald-Kreis (D-Bestände) recherchierbar, sofern sie nicht archivgesetzlichen Sperrfristen unterliegen oder schon vor Einrichtung des Kreisarchivs vom Generallandesarchiv Karlsruhe übernommen wurden. Der Service der seit rund 20 Jahren bestehenden Kreiseinrichtung soll nach und nach weiter ausgebaut werden.

Kontakt:
Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis
Zentralstelle – Kultur und Kreisarchiv
Renzstr. 12 (Gebäude 3)
74821 Mosbach
Tel. 06261/84-1102
Fax 06261/84-4710
kreisarchiv@neckar-odenwald-kreis.de
www.neckar-odenwald-kreis.de
www.kreisarchiv-neckar-odenwald-kreis.findbuch.net

Quelle: Neckar-Odenwald-Kreis, Pressemitteilung, 10.1.2019

¼ Jahrhundert Landeskirchliches Archiv Kassel

Mit dem Inkrafttreten der Ordnung für das Archiv der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) zum 1. Januar 1994 begann das Landeskirchliche Archiv Kassel seine Arbeit als eigenständige Dienststelle incl. Sonderhaushalt und Stellenplan (KABl.1994 S. 55). Das Archivgesetz der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck vom 26. April 1997 erweiterte diese Ordnung und löste sie ab (KABl.1997 S. 117). Es gilt somit ein Viertel Jahrhundert Archivpflege in Kurhessen-Waldeck zu skizzieren. – Ein Beitrag von Dr. Bettina Wischhöfer, der Leiterin des Landeskirchlichen Archivs Kassel:

Abb: Logo, Magazingebäude in der Darstellung eines offenen Archivkartons

Das Landeskirchliche Archiv übernimmt und bewahrt dauerhaft auf, sichert und erhält, erschließt das Archivgut der Landeskirche (Kulturerbe) und macht es nutzbar. Es nimmt einen Vermittlungsauftrag wahr und übt die Fachaufsicht über das Archivwesen und die Archivpflege in der Landeskirche aus.

Damit nicht zu viele Fakten den interessierten Leser „erschlagen“, wurden die Kerndaten in Fünf-Jahres-Spalten zusammengefasst. Farblich unterschieden sind zudem die „basics“ Archivgesetz und Archivgebäude (dauerhaft aufbewahren – hellgrün), alles, was mit Personal zu tun hat (rot), Archivpflege (übernehmen, sichern, erschließen – gelb), Benutzung im Lesesaal und durch Anfragen (grün), Vermittlungsauftrag und Historische Bildungsarbeit (lila), Website und online zugängliche Datenbanken (hellblau und blau), sowie Sicherungsverfilmung und -digitalisierung unserer am häufigsten genutzten Quellen, den Kirchenbüchern (beige).

Die Kerndaten weisen eine fünfjährige Aufbauphase aus, die im doppelten Sinn zu erbringen war. Es galt nicht nur ein Archivgebäude zu planen und zu bauen, parallel waren auch elementare Strukturen der Archivpflege in einem sehr umfassenden Sinn aufzubauen.

Das Landeskirchliche Archiv ist mit 36 Einträgen in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) vertreten (Normdaten GND 3031431-8: Zeitschriften/ Serien 2, Karten 7, Bücher 24, elektronische Datenträger 1). Die Homepage des Archivs wird seit 2015 als Netzpublikation (online-Ressource) in regelmäßigen Intervallen von der DNB archiviert.

Welche Folgen der digitale Wandel im Archivwesen mit sich bringt, kann sehr schön an den Zahlen zur Lesesaalnutzung abgelesen werden. Seit Daten im Internet online zugänglich sind (ARCHION.de), nimmt deren Nutzung vor Ort ab.

Aktuell haben unsere Bestände vor Ort einen Umfang von rund 3.000 lfd Metern. In den kommenden Jahren werden die Einnahmen durch Magazinvermietung sinken. Der Raum wird für die wachsende Zahl eigener übernommener Bestände benötigt werden.

Wenn es denn stimmt, dass Archive nicht nur unverzichtbar, authentisch, spannend und einzigartig sind, sondern auch wie Fallschirme – nämlich „nur nützlich, wenn sie sich öffnen“, dann ist das Landeskirchliche Archiv Kassel bisher auf einem ordentlichen Weg. Diesen Weg kann es hoffentlich im nächsten Viertel Jahrhundert fortsetzen.

Bettina Wischhöfer

Kontakt:
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Lessingstraße 15 A
34119 Kassel
Tel.: (0561) 78876 – 0
Fax: (0561) 78876 – 11
archiv@ekkw.de
www.archiv-ekkw.de

Sammlung über Posteinrichtungen in Nordbaden ins Archiv

Das Archiv des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt Mitte Dezember 2018 eine Schenkung, deren regional- und lokalhistorischer Wert nicht hoch genug einzuschätzen ist. Es handelt sich um die Sammlung „Posteinrichtungen in Nordbaden“ von Postoberrat a. D. Manfred Biedert. Der weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannte und geschätzte Posthistoriker und ehemalige Kreisrat hat sie über viele Jahrzehnte mit großer Akribie und Fachkenntnis zusammengetragen. Für seine zahlreichen Publikationen und herausragenden Verdienste auf dem Gebiet der Heimatforschung wurde er 2016 mit der Heimatmedaille Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Abb.: Postoberrat a. D. Manfred Biedert (Mitte) präsentiert zusammen mit Kreisarchivar Alexander Rantasa beispielhaft einige Sammlungsordner bei der Übergabe der Schenkung an Landrat Dr. Achim Brötel (Foto: Neckar-Odenwald-Kreis)

Für die Übergabe der umfassenden Sammlung dankten Biedert sowohl Landrat Dr. Achim Brötel als auch Kreisarchivar Alexander Rantasa herzlich. „Gerade in Zeiten rasender digitaler Kommunikation ist diese Sammlung zur Dokumentation der Postgeschichte im Kreis von großer Bedeutung. Und mich begeistert diese Sammlung auch ganz persönlich“, unterstrich der Landrat bei der Übergabe. Rantasa fügte hinzu, dass der Bestand von zahlreichen Historikern und Heimatforschern aus nah und fern gerne genutzt werden wird.

Das neue Archivgut, das insgesamt 51 Aktenordner umfasst bzw. auch digital auf drei DVDs vorliegt, nimmt den Nutzer mit auf eine Reise durch die deutsche Postgeschichte: Von der Kaiserlichen Reichspost und der badischen Lehenspost des Hauses Thurn und Taxis, über die badische Postverwaltung 1811-1871, die Kaiserliche Postverwaltung und Reichspost 1872-1918, die Deutsche Reichspost 1919-1945 und die posthistorisch zersplitterte Nachkriegszeit bis zur Deutschen Bundespost 1953-1992 und zur Deutschen Post AG ab 1993.

Die Sammlung enthält ein Verzeichnis, das die Zusammenstellung sämtlicher Postanstalten beziehungsweise Posteinrichtungen in Nordbaden erschließt und nutzbar macht. Postgeschichtliche Zeittafeln jeder politischen Gemeinde sowie veröffentlichte und unveröffentlichte Manuskripte von Manfred Biedert werden durch Hilfsmittel ergänzt, die auch dem Laien eine Zuordnung von ehemaligen oder noch bestehenden Postämtern und Posteinrichtungen anhand von Unterscheidungsziffern und Poststempeln ermöglicht. Zahlreiche Grafiken, die posthistorische Auswertung von Zeitungen sowie eine Kurzgeschichte und Quellensammlung zur Großherzoglich Badischen Postverwaltung bis 1871 ergänzen die beindruckende Sammlung, die künftig weiter an Zuwachs erhalten wird.

Das Archivgut kann während der Öffnungszeiten des Kreisarchivs (Dienstag 9 bis 12 Uhr, Donnerstag 14 bis 17 Uhr) oder nach Vereinbarung genutzt werden. Eine Voranmeldung ist erwünscht.

Kontakt:
Kreisarchiv Neckar-Odenwald-Kreis
Renzstr. 12
74821 Mosbach
Tel. 06261/84-1102
kreisarchiv@neckar-odenwald-kreis.de

Quelle: Neckar-Odenwald-Kreis, Pressemitteilung, 18.12.2018

Eine andere Geschichte des Ruhrgebiets auf Video

Das Filmarchiv des LWL-Medienzentrums erschließt Filmsammlung

Das Video hatte sich als neues Filmformat gerade erst etabliert, da gründete eine Handvoll Essener Studenten der Kunstpädagogik 1981 das Medienzentrum Ruhr e.V. (MZR). Thomas Briele, Axel Reich, Jörg Keweloh sowie viele weitere Mitstreiter des MZR wollten eine Alternative zur etablierten Berichterstattung schaffen und eine Gegenöffentlichkeit erzeugen. Sie versuchten dies durch die Bildung eines Medienkollektivs, dessen Ziel es war, mit ihren Filmen den Betroffenen sozialer Konfliktlagen eine Stimme zu verschaffen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die vom Verfall bedrohten Videobänder des MZR gerettet, digitalisiert und erschlossen.

Abb.: Sprengung des Gasometers auf der Henrichshütte in Hattingen 1994. (Foto: LWL)

Zu Beginn standen die Friedens- und die Arbeiterbewegung, der Umweltschutz, die Frauenemanzipation und Fragen der internationalen Solidarität im Vordergrund, in späteren Jahren wandelte sich der Fokus der Produktionen auf Themen wie die Integration von Flüchtlingen und Migranten, Alter und Soziales, aber auch auf Kunst, Kultur und Geschichte der Region. Ein besonderes Augenmerk legten die Filmemacher auch auf den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Zwischen 1981 und 2012 wurden auf diese Weise über 4.500 Videobänder aufgenommen, die manchmal zu Filmwerken zusammengeschnitten wurden, oftmals reine Dokumentation blieben.

Nach dem Tod des Gründungsmitglieds Jörg Keweloh im Jahr 2012 wurden die Videokassetten auf einem Dachboden gelagert und drohten dort durch die mangelhaften Lagerungsbedingungen zu zerfallen. „Hohe Temperaturen und die Feuchtigkeit durch das teils undichte Dach hatten den Kassetten bereits stark zugesetzt“, sagt Dr. Ralf Springer, Leiter des Bild-, Film- und Tonarchivs des LWL-Medienzentrums. In Zusammenarbeit mit dem MZR und dem LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen startete das LWL-Medienzentrum 2014 eine Rettungsaktion, um zunächst alle Videos zu digitalisieren.

Anschließend haben Mitarbeiter des LWL-Medienzentrums die digitalisierten Filme analysiert, strukturiert und dokumentiert. In jahrelanger Arbeit haben sie den Entstehungskontext der Filme rekonstruiert und den Inhalt thematisch und geographisch verortet. Hunderte der auf diese Weise erschlossenen Filme sind inzwischen in der Textdatenbank http://www.filmarchiv-westfalen.lwl.org unter dem Stichwort „MZR“ recherchierbar. In ihnen werden viele Aspekte der jüngsten Geschichte des Ruhrgebiets aus der Perspektive der Betroffenen sichtbar, da die Filmemacher stets die Nähe zu den Menschen gesucht haben. „Besonders deutlich wird dies anhand der Aufnahmen von der Betriebsbesetzung des Unternehmens Gottwald-Mönninghoff in Hattingen, das 1984 von der Belegschaft in Eigenregie weitergeführt werden sollte“, sagt Dirk Fey, Dokumentar im LWL-Filmarchiv. Den damals entstandenen Film „Der Konsul ist schon lange tot“ wird das LWL-Medienzentrum mit Unterstützung der Irene und Sigurd Greven Stiftung im kommenden Jahr neu herausbringen.

Aber auch andere Themen sind in der Sammlung vertreten: „Der Strukturwandel in der Region ist in den Filmen zum Beispiel an der Entwicklung von der Industriebrache der Phoenix-Werke in Dortmund hin zum Phoenix-See wunderbar dokumentiert“, sagt Fey. „So haben die Filme den Abriss vieler Industrie- und Zechenkomplexe, die heute nicht mehr existieren, festgehalten.“ Einige dieser Aufnahmen sind schon auf dem Youtube-Kanal des LWL-Medienzentrums zu sehen sein.

Noch sind die Arbeiten nicht abgeschlossen, denn die nächste Frage berührt die Langzeitsicherung der erhaltenswerten digitalen Dateien, die ungefähr 15 Terabyte umfassen. Im Filmarchiv wird zurzeit eine neue Archivlösung entwickelt, damit die digitalen Daten dieses Filmbestandes auch künftigen Generationen noch zur Verfügung stehen.

Hintergrund
Das Bild-, Film- und Tonarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen hat sich die Sicherung des audiovisuellen Erbes zur Aufgabe gesetzt. Dabei stehen nicht professionelle Filmproduktionen im Mittelpunkt des Sammlungskonzepts, sondern die Amateurfilme aus der Region Westfalen-Lippe. Das Bild-, Film- und Tonarchiv des LWL-Medienzentrums sammelt, sichert und erschließt seit 1986 audiovisuelle Quellen aus Westfalen-Lippe. Das Archiv übernimmt Filmmaterialien aus privatem und öffentlichem Besitz, sofern sie landeskundliche, wirtschafts- oder sozialgeschichtliche Aspekte Westfalens veranschaulichen und erweitert seinen Bestand jährlich um aktuelle Filmdokumentationen aus eigener Produktion. Der Gesamtbestand umfasst inzwischen über 8.000 Film- und Tonträger. Er beginnt zeitlich mit dem Jahr 1913 und reicht bis in die Gegenwart. Die Filme lagern archivgerecht in Kühlräumen mit reduzierter Luftfeuchte, werden Zug um Zug erschlossen und der Öffentlichkeit über Online-Editionen sowie in der DVD-Reihe „Westfalen in historischen Filmen“ zugänglich gemacht (http://www.westfalen-medien.lwl.org).

Kontakt:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstraße 13-15
48147 Münster
Tel. 0251 591-3902
Fax 0251 591-3982
medienzentrum@lwl.org
www.lwl-medienzentrum.de

Archiv und Wirtschaft 4/2018

Die neue Ausgabe (4/2018) von „Archiv und Wirtschaft“, der Zeitschrift der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare e.V., beinhaltet u.a. Aufsätze über digitale Archivierungsstrategien bei den Unternehmensarchiven von Bayer und BMW.

Inhaltsverzeichnis „Archiv und Wirtschaft“ 4/2018

AUFSÄTZE

Thore Grimm: analog – digital – fast egal. Das Digitale Historische Archiv bei Bayer (100-108)

Rainer Heid: Übernahme digitaler Unterlagen in das Archivierungs- und Informationssystem des BMW Group Archivs (109-114)

Bettina Hasselbring: „Never change a running system!“ Wie wird eine bestehende Archivsoftware (FAUST) für ein Hybrides Historisches Archiv genutzt? (115-123)

Dominik Erdmann und Sebastian Weinert: Mehr als eine Jubiläumsfeier. Das Archiv der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin (124-130)

BERICHTE

Christian Helm: Eine neue Geschichte des Pharmaunternehmens F. Hoffmann – La Roche – ein Werkstattbericht (131-133)

Christian Finger: Gratwanderungen (134-139)

Uwe Balder und Friederike Hehle: 87. VdW-Lehrgang „More than nice to have – Ein Unternehmensarchiv, das sich rechnet!” vom 24. bis 27. Juni 2018 in Wattens, Innsbruck und Hall (140-142)

REZENSIONEN

Matthias Georgi: Voith. 150 Jahre deutsche Wirtschaftsgeschichte (Martin Krauß) (143-144)

Nachrichten (144-146)

Rezensionsliste (147-148)

Impressum (152)

Kontakt:
Dr. Martin Münzel
c/o F. Hoffmann-La Roche AG
„Archiv und Wirtschaft“
Bau 52/111
CH – 4070 Basel
Telefon: (0049) (0)30-2093-70571
Martin_Muenzel@Yahoo.com
http://www.wirtschaftsarchive.de/veroeffentlichungen/zeitschrift

Deutlich erweiterte Kapazitäten für das Stadtarchiv Sankt Augustin

Für das Stadtarchiv Sankt Augustin stehen nun in zwei Außenmagazinen verdoppelte Lagerkapazitäten zur Verfügung. Möglich wurde dies auch durch einen Zuschuss des Landschaftsverbands Rheinland in Höhe von 50.000 Euro.

Das Stadtarchiv Sankt Augustin ist die zentrale und viel genutzte Anlaufstelle für die Geschichte und Entwicklung der Stadt und ihrer Bürger. Zu seinen Aufgaben gehören die Übernahme, Lagerung, Ordnung und Erschließung von Archiv- und Sammlungsgut (z.B. Akten, Fotos, Plakate, Bücher, Zeitungen, Karten, Pläne, Filme oder Websites). Hinzu kommt die Betreuung und Beratung der zahlreichen Benutzer sowie die Historische Bildungsarbeit mit Veröffentlichungen, Führungen, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen.

Abb.:  v.l.n.r. Stadtarchivar Michael Korn, Dr. Claudia Kauertz, Leiterin der Archivberatung beim Landschaftsverband Rheinland und Kulturamtsleiter Torsten Ehlert präsentieren das neue Archivmagazin im Schulzentrum Niederpleis (Foto: Stadt Sankt Augustin).

Das Gros der vielfältigen und zahlreichen Quellen zur Geschichte der Stadt und ihrer Verwaltung ist in Papierform entstanden und benötigt daher ausreichend Lagerplatz. Dieser war in den vergangenen Jahren so knapp geworden, dass das Stadtarchiv trotz stringenter Bewertung und folgender zeitnaher Vernichtung nicht mehr laufend vorzuhaltender Verwaltungsakten für diese einen Annahmestopp verhängen musste.

Um hier Abhilfe und gleichzeitig ausreichend Reserven für die kommenden Jahre zu schaffen, kommen nunmehr nach mehrjähriger Vorbereitung zusätzlich zu den drei bestehenden Archivmagazinen im Rathaus ein kleineres Magazin im benachbarten Technischen Rathaus sowie ein großes Magazin im Schulzentrum Niederpleis hinzu. Allein in Niederpleis wurde eine Rollregalanlage mit einer Kapazität von 2.260 Regalmetern eingebaut, in der zahlreiche anschauliche Quellen zur Geschichte Sankt Augustins (wie die Standesamtsregister seit 1810 oder ein Teil des Bildarchivs) und zur Entwicklung der Stadtverwaltung konservatorischen Standards entsprechend dauerhaft aufbewahrt und für künftige Generationen gesichert werden.

Möglich wurde die Beschaffung dieser Anlage durch einen Zuschuss des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in Höhe von 50.000 Euro aus Mitteln der Regionalen Kulturförderung. Während des gesamten Projekts hat Dr. Claudia Kauertz, Leiterin des Sachgebiets Archivberatung im LVR-Archiv- und Fortbildungszentrum in Pulheim-Brauweiler, das Stadtarchiv kompetent beraten und unterstützt. Sie stellte fest, dass die Stadt Sankt Augustin durch die Einrichtung der neuen Archivmagazine für die Zukunft bestens gerüstet ist und ihrem gesetzlichen Auftrag zur dauerhaften Erhaltung und Nutzbarmachung ihrer unikalen Überlieferung damit wieder uneingeschränkt nachkommen kann.

Nachdem die Räume auch unter Gesichtspunkten wie Klimatisierung, Einbruch-, Wasser- oder Feuerschutz im Zusammenwirken vieler Einheiten der Stadtverwaltung baulich hergerichtet worden waren, konnten die beiden Regalanlagen beschafft und im September/Oktober aufgebaut werden. Hierauf folgte die bislang größte logistische Herausforderung des Stadtarchivs, da nun 1,3 Kilometer Archiv- und Registraturgut in die neuen Außenmagazine verlagert werden mussten. Den Transport besorgte ein Umzugsunternehmen mit Unterstützung der Archivmitarbeiter.

Durch die neuen Anlagen stieg die Regalkapazität des Stadtarchivs von 2,6 auf 5,3 km Lagerfläche und konnte somit verdoppelt werden. Alle Regale bestehen aus pulverbeschichtetem Stahl und können bis zu 90 kg pro Fachboden bzw. vier Tonnen je Doppelregal tragen. Sie schaffen damit Platzreserven für viele Jahrzehnte. Mittlerweile hat das Stadtarchiv den Annahmestopp für Verwaltungsakten wieder aufgehoben, die Anlage im Schulzentrum ist bereits zu 36 Prozent belegt.

Wie Torsten Ehlert, Leiter des Fachbereiches Kultur und Sport, betonte, stehen hiermit wieder ausreichende Kapazitäten für Akten der Stadtverwaltung, aber auch für Unterlagen von Vereinen, Institutionen, Privatpersonen oder Firmen in Sankt Augustin zur Verfügung. Hierzu sollen auch Unterlagen von und zu Migranten gehören, die bislang im Stadtarchiv noch unterrepräsentiert sind.

Für Bürger und Verwaltungsmitarbeiter ändert sich in der Nutzung des Materials nichts. Diese erfolgt weiterhin ausschließlich im „Treffpunkt Stadtarchiv“ im Untergeschoss des Rathauses. Die Öffnungszeiten bleiben montags 9-12, 14-18 Uhr, sowie mittwochs 9-12 und 14-16 Uhr. Weitere Termine machen die Archivmitarbeiter gerne nach Vereinbarung möglich. Nähere Informationen bei Stadtarchivar Michael Korn.

Kontakt:
Stadtarchiv Sankt Augustin
Rathaus, Markt 1
53757 Sankt Augustin
Tel. 02241/243-508
stadtarchiv@sankt-augustin.de
www.sankt-augustin.de/stadtarchiv

Quelle: Stadt Sankt Augustin, Pressemitteilung 429/2018, 13.12.2018

Dia-Sammlung findet eine neue Heimat im Kreisarchiv des Enzkreises

Er selbst nennt es sein „Lebenswerk“ und auch für den Enzkreis ist es ein großer Schatz: Der 76-jährige Straubenhardter Erich Blaich hat dem Kreisarchiv des Enzkreises dieser Tage seine stolze Dia-Sammlung mit 52.000 Enzkreis-Impressionen vermacht. „Dank dieser reichen und wirklich toll fotografierten Auswahl können wir bei künftigen Veröffentlichungen aus dem Vollen schöpfen“, freut sich Landrat Bastian Rosenau, der sich auch von der Ordnung und Struktur der Sammlung – inklusive detaillierter Informationen zum jeweiligen Motiv – beeindruckt zeigte.

Abb.: Landrat Bastian Rosenau, Erich Blaich, Helga Schröck vom Bildarchiv und Archivleiter Konstantin Huber (von links) bei der symbolischen Übergabe der 52.000 Dias. Die komplette Sammlung hatte auf dem Wagen keinen Platz (Foto: Enzkreis).

Ursprünglich wollte der gelernte Schweißer Blaich lieber malen, 1982 entschloss er sich aber dazu, seine Impressionen mit Hilfe der Kamera einzufangen. Seine analoge Minolta XD7 sollte 36 Jahre lang zu seinem treuen Begleiter werden. Der Autodidakt hat dabei immer Wert darauf gelegt, die Stimmung des Augenblicks in seinen Bildern einzufangen und deshalb stets auf künstliches Licht verzichtet: „Mit Kamera und Stativ im Gepäck bin ich oft schon beim ersten Sonnenstrahl unterwegs gewesen, um das perfekte Licht einzufangen“, erzählt er.

Zu Blaichs beliebtesten Foto-Motiven zählen die regionalen Klöster Maulbronn, Hirsau, Alpirsbach, aber auch andere Klöster in Baden-Württemberg und Burgund. Das Dia-Archiv umfasst zudem eine enorme Zahl an Architekturaufnahmen, Landschafts- und Naturaufnahmen sowie Dokumentationen von Ereignissen im Enzkreis. Zahlreiche Ortsansichten belegen die Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte. Zur Stadt Neuenbürg hat der dort geborene Erich Blaich eine besondere Verbindung;  von ihr finden sich stolze 7848 Aufnahmen in der Sammlung.

Doch Blaich hat seinen „Schatz“ in all den Jahren nicht im stillen Kämmerlein genossen, sondern ihn einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit 1998 begeisterte er zahlreiche Zuschauer bei seinen Dia-Präsentationen, die beispielsweise in den Kurverwaltungen Wildbad, Herrenalb und Liebenzell, aber auch in den Volkshochschulen, in Straubenhardt oder Maulbronn stattfanden. Blaich hat im Laufe der Jahre zudem elf Fotobücher, die im Internet unter www.diablaich.de virtuell betrachtet werden können, in Eigenproduktion und kleinen Auflagen veröffentlicht. Demnächst wird sein neuestes Werk, der Bildband „Neuenbürg – das malerische Städtle an der Enz“ veröffentlicht.

„Ich weiß dass meine Dias im Kreisarchiv eine gute Heimat gefunden haben, und es erfüllt mich mit Freude und Stolz, dass meine Bilder auch in Zukunft gesehen werden und zur Geltung kommen können“, so Blaich abschließend.

Kontakt:
Enzkreis – Kreisarchiv und Kultur
Zähringerallee 3
75177 Pforzheim
Tel. 07231 308-9423
kreisarchiv@enzkreis.de

Quelle: Enzkreis, Pressemitteilung 359/2018, 18.12.2018

Kooperationsverbund Digitale Archivierung Nord (DAN)

In der zunehmend digitalen Welt entstehen immer mehr und unterschiedlichste Datenmengen. Archive müssen daher unter anderem in den Behörden, Gerichten und Verfassungsorganen entstehende digitale Daten nicht nur bewerten und bei bleibendem Wert übernehmen, sondern diese auch dauerhaft erhalten und so archivieren, dass sie über Jahrhunderte hinweg nutzbar sind. Um diesen Herausforderungen bestmöglich zu begegnen, haben sich die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein zum Kooperationsverbund „Digitale Archivierung Nord (DAN)“ zusammengeschlossen.

Grundgedanke ist, ein gemeinsames elektronisches Magazin zur Archivierung digitaler Unterlagen der staatlichen Archive einzurichten, das von einem IT-Dienstleister betrieben wird. Dadurch wird der Aufbau redundanter IT-Infrastrukturen in den beteiligten Ländern vermieden und notwendig anfallende Kosten für den Betrieb werden gesenkt. Für jeden Partner wird eine eigene Instanz eingerichtet, die jeweils auf einem eigenen Server betrieben wird.

Für den Kooperationsverbund DAN hat sich Hamburg als über mehrere Jahre federführendes Bundesland besonders engagiert. Das gemeinsame digitale Magazin befindet sich seit dem 1.12.2018 im Betrieb. Die symbolische Freischaltung erfolgte in Magdeburg durch Holger Stahlknecht, den Innenminister des gegenwärtig federführenden Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Durch die länderübergreifende Kooperation erhofft man weitere Synergien bei der fachlichen Zusammenarbeit – vor allem in der Konzeption der Übernahme unterschiedlichster Arten von Aufzeichnungen sowie bei der Bestandserhaltung.

Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, über den DAN: „Seit vielen Jahren stellt sich das Staatsarchiv Hamburg den Herausforderungen der Digitalisierung. Damit wir auch in Zukunft die Prozesse in unserer Gesellschaft nachvollziehen können, war es notwendig, Wege zu finden, mit denen das zunehmend digital vorliegende Archivgut dauerhaft erhalten und der Forschung zugänglich gemacht werden kann. Mit dem gemeinsamen digitalen Magazin verfügt das Staatsarchiv jetzt über die organisatorische und technische Infrastruktur, um auch die digitale archivische Überlieferung zu bewahren. Es ist gut, dass es gelungen ist, hier mit mehreren Ländern Standards zu setzen und Synergien zu nutzen.“

Ursprünglich sollte das Kooperationsprojekt der fünf norddeutschen Bundesländer bereits 2016 an den Start gegangen sein („Daten in Gefahr? Digitales Archiv verzögert sich um Jahre“, Hamburger Abendblatt, 20.1.2017).

 

Quelle: Stadt Hamburg, Pressemitteilung, 14.12.2018

Neuer Leiter für das Stadtarchiv Münster

Dr. Peter Worm (45) leitet künftig das Stadtarchiv Münster. Das hat der Rat der Stadt am 12.12.2018 beschlossen.

Peter Worm ist seit 2014 stellvertretender Leiter des LWL-Archivamtes für Westfalen und Referatsleiter in der Regionalen Archivpflege. Zuvor war er am Westfälischen Archivamt als Wissenschaftlicher Archivar tätig. Am Beginn seiner beruflichen Laufbahn war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Marburg. Nach dem Studium der Hilfswissenschaften, Mittelalterlichen Geschichte und Kunstgeschichte hatte er zunächst promoviert und anschließend die Ausbildung für den höheren Archivdienst für das Land NRW absolviert. Dr. Peter Worm wird als Leiter des Stadtarchivs Nachfolger von Dr. Hannes Lambacher, der zum Jahreswechsel 2018/19 in den Ruhestand geht.

Kontakt:
Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
archiv(at)stadt-muenster.de

Quelle: Stadt Münster, Pressemitteilung, 12.12.2018

Haushaltsmittel des afas für 2019 in Gefahr

NRW-Landtag will Förderung 2019 beenden

Das Archiv für alternatives Schrifttum (afas) ist ein Freies Archiv: Der gemeinnützige Trägerverein wurde im März 1985 in Duisburg gegründet und das afas bezog im Sommer 1986 seine Räumlichkeiten im Kultur- und Freizeitzentrum in Duisburg-Rheinhausen. Das afas hat als Regionalarchiv für Nordrhein-Westfalen begonnen, doch von Anfang an auch wichtige überregionale Publikationen gesammelt. Es ist das einzige Freie Archiv, das bundesweit und aus dem gesamten Spektrum der Neuen Sozialen Bewegungen fortlaufend sammelt und hat sich so zum größten Freien Archiv für Materialien der Neuen Sozialen Bewegungen entwickelt.

Viele Initiativen aus den linken und alternativen Bewegungen können aufgrund ihrer Struktur oder Kurzlebigkeit keine guten Hüterinnen ihrer eigenen Geschichte sein. Spätestens wenn sie umziehen oder ihre Büros auflösen, geraten ihre Sammlungen in größte Gefahr, häufig landen sie in Altpapiercontainern. Das afas versucht, diesem Missstand abzuhelfen. Mit dem Sammeln und Erschließen dieser Materialien wird ein Stück dezentraler, lokaler und alternativer Geschichte bewahrt und öffentlich zugänglich gemacht. Hierbei ist das afas auf die Unterstützung der Gruppen und Projekte angewiesen, die uns einerseits kostenlose Belegexemplare ihrer aktuellen Zeitungen, Broschüren, Flugblätter oder Plakate zusenden, andererseits die im Laufe ihres Bestehens angelegten Sammlungen zur Verfügung stellen.

Wie das afas mitteilt, wollen Teile der CDU und der FDP durchsetzen, dass die nordrhein-westfälischen Haushaltsmittel des afas für das Jahr 2019 auf Null gesetzt werden. So habe es der Haushalts- und Finanzausschuss beschlossen. „Das ist schon allein deshalb unglaublich, weil dieselbe Landesregierung dem afas die Haushaltsmittel 2018 bewilligt hat. Bereits 2017 hat sie den Umzug des afas in deutlich teurere Räumlichkeiten in der Duisburger Innenstadt befürwortet. Mit dieser Verpflichtung will sie uns nun im Regen stehen lassen“, so das afas auf seiner Webseite.

Der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare hat aus Protest gegen diese Maßnahme am 5. Dezember 2018 einen Offenen Brief an die NRW-Landesregierung und alle Landtagsabgeordneten geschrieben und um Rücknahme dieses Beschlusses in der 3. Lesung des Haushalts am 12. Dezember 2018 gebeten. Zahlreiche prominente UnterstützerInnen haben diesen Brief mitgezeichnet, darunter u. a. der Präsident des Bundesarchivs Dr. Michael Hollmann, der Vorsitzende der Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Archivverwaltungen des Bundes und der Länder (KLA) Prof. Konrad Elmshäuser, der Vorsitzende der Bundeskonferenz der Kommunalarchive (BKK) Dr. Marcus Stumpf sowie die Vorsitzende des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands Prof. Dr. Eva Schlotheuber.

Weitere Stimmen:

Update:

Während die SPD-Fraktion im Landtag NRW einen Änderungsantrag beschlossen hat, der zum Verzicht auf die beschlossene Streichung der institutionellen Förderung des afas auffordert, stellten die FDP- und die CDU-Fraktion einen gemeinsamen Änderungsantrag (11.12.2018), der die Förderung des Landes NRW für das „Archiv für alternatives Schrifttum“ 2019 „letztmalig“ fortführen soll. In der Begründung heißt es weiter: „Das Archiv wird damit in die Lage versetzt, die Planungen der kommenden Jahre so anzupassen, dass der Wegfall der freiwilligen Förderung des Landes kompensiert werden kann. Zusätzlich wird das federführende Ministerium damit beauftragt, ein Konzept zur Verlagerung von landeshistorisch bedeutsamen Archivgütern in beispielsweise das Landesarchiv NRW zu erarbeiten und dem Fördermittelempfänger die Verlagerung der Archivgüter anzubieten.“ [11.12.2018]

Landtag NRW nimmt die Mittelstreichung für 2019 zurück

Bei der Haushaltssitzung des Landtags NRW am 12.12.2018 wurde zugestimmt, dass das afas auch 2019 die Landesförderung erhält. Der o.g. Änderungsantrag von CDU und FDP wurde angenommen. – Dazu das afas auf seiner Webseite: „Das ist einerseits gut: wir haben unseren Etat für das kommende Jahr sicher! Andererseits beinhaltet der Antrag eine völlig indiskutable Volte: er sieht vor, das afas 2019 zum letzten Mal zu fördern.“ [12.12.2018]

Kontakt:
Archiv für alternatives Schrifttum (afas)
Münzstraße 37-43
47051 Duisburg
Tel.: 0203 / 93 55 43 00
Fax: 0203 / 93 55 43 02
afas-archiv[at]t-online.de

Quelle: VdA, Pressemitteilung, 5.12.2018; afas, Homepage

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