Zwangsarbeit in Wiesbaden

In der Reihe „Schriften des Stadtarchivs Wiesbaden“ erschien nunmehr Band 8 zur Zwangsarbeit in Wiesbaden während des Zweiten Weltkriegs.
Das Stadtarchiv Wiesbaden ist unter anderem für die lokale Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus zuständig. Es leistet Forschungshilfe und unterstützt Publikationen. Umfangreiche Literatur zur Geschichte des Nationalsozialismus in Wiesbaden bietet die Präsenzbibliothek. Das Stadtarchiv hat zudem die Aufgabe, an der Entwicklung und Umsetzung geeigneter Formen des Gedenkens für die Opfer und Gegner des Nationalsozialismus mitzuwirken. So betreut es ebenfalls die Gedenkstätten in Wiesbaden, die zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus errichtet wurden. Das Stadtarchiv veranstaltet Gruppenführungen nach Vereinbarung.

Das Stadtarchiv kann in Einzelfällen auch Hilfestellung zum Nachweis von Rentenversicherungszeiten geben; so wird etwa eine Datei der in den Jahren 1939 bis 1945 im Bereich Wiesbadens eingesetzten Zwangsarbeitskräfte geführt, aus der an Betroffene Auskünfte zur Geltendmachung von Entschädigungen erteilt werden.

Literatur:
Hedwig Bruechert:
Zwangsarbeit in Wiesbaden. Der Einsatz von Zwangsarbeitskraeften in der Wiesbadener Kriegswirtschaft 1939 bis 1945. Wiesbaden 2003 (Schriften des Stadtarchivs Wiesbaden, Band 8).
302 Seiten, zahlreiche Abbildungen,
Preis 20,90 Euro, erhältlich im Buchhandel (ISSN 0940-8037, ISBN 3-9802906-9-7).

Kontakt:
Stadtarchiv Wiesbaden
Im Rad 20
65197 Wiesbaden
Telefon:  0611 / 31-3329, 31-3747, 31-5429 
Fax:  0611 / 31-3977
stadtarchiv@wiesbaden.de

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