Zugang zu Europas Archiven

In der Deutschlandfunksendung Campus & Karriere berichtete die Doktorandin Evelina Lampertis aus Vilnius (Litauen) über die Hindernisse bei ihrer Forschung im dortigen Stadtarchiv. Derartige Probleme bestehen in Mittel-/Osteuropa regelmäßig. Noch heute, fünfzehn Jahre nach der politischen Wende, unterstehen alle Archive den Innenministerien und damit den nationalen Sicherheitsdiensten. Es gibt weder direkten Zugang zu ihnen, noch eine Zusammenarbeit der Archive mit anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen. Vor allem in den baltischen Staaten und in der Slowakei ist das so, aber auch in Rumänien.

Hindernissen bei der Forschung in Archiven tritt die Europäische Kommission nun mit neuen Richtlinien entgegen. Ihr Ziel ist die Öffnung der Archive in allen EU-Staaten für Forschung, Bildungs- und Kulturarbeit. Nicht nur in Mittel- und Osteuropa, sondern auch in westeuropäischen Ländern bleibt noch einiges zu regeln – meint Charles Kecskeméti, der Generalsekretär des Internationalen Archivrates ICA. Er hat die neuen EU- Richtlinien in Zusammenarbeit mit der Central-European-University in Budapest für die Europäische Kommission ausgearbeitet.

Das Recht auf direkten Zugang zu den Archiven soll für alle EU-Länder verbindlich sein. Und in Zukunft sogar – im Rahmen der Richtlinien – über den europäischen Gerichtshof \“eingeklagt\“ werden können. Darüber hinaus ist jedoch noch eine gesamteuropäische Harmonisierung der Nutzungsregeln erforderlich. Was angesichts der unterschiedlichen Archivtraditionen keineswegs einfach und bei weitem noch nicht bis ins letzte Detail geregelt ist.

Bis 2010 – so will es die Europäische Kommission – sollen alle europäischen Archive nach einem einheitlichen Nutzungsprinzip verwaltet werden. Das erfordert jedoch auch eine grundlegende Modernisierung der osteuropäischen Archive, die viel Zeit, vor allem aber auch viel Geld benötigt. Restaurierungen von Dokumenten, Übertragung auf Mikrofilmen und computergerechte Katalogisierung. Selbst wenn der direkte Zugang in den nächsten Jahren möglich wird, so dauert es noch lange, bis in den Ländern Mittel- und Osteuropas der Umgang mit der dokumentierten Geschichte die gleiche Selbstverständlichkeit erreicht, wie in Westeuropa, wo die Archive nur in Deutschland im letzten Jahr bundesweit rund 300.000 Benutzer zählten.

Link Empfehlung des Rates vom 14. November 2005 über vorangige Aktionen zur Stärkung der Zusammenarbeit im europäischen Archivwesen (Amtsblatt der EU, 29.11.2005)

Quelle: Anat Kalman, Deutschlandfunk (Campus und Karriere), 10.11.2005

Wie katholische Pfarrer das Kriegsende erlebten

Während zivile und militärische Strukturen am Ende des Zweiten Weltkriegs vor dem Zusammenbruch standen, verfügte die Kirche noch über ein funktionierendes Kommunikationsnetz. Am 31. Mai 1945, drei Wochen nach Kriegsende, rief der Würzburger Bischof Matthias Ehrenfried alle 479 Seelsorgestellen in seinem Bistum dazu auf, schriftlich über die Ereignisse der letzten Kriegstage und die erste Zeit der Besatzung zu berichten. 

141 solcher Niederschriften liegen derzeit im Archiv der Diözese vor, und mit ihnen haben sich die drei Historikerinnen Verena von Wiczlinski, Petra Ney und Verena Spinnler am Würzburger Lehrstuhl für Neueste Geschichte (Professor Wolfgang Altgeld) im Auftrag des Würzburger Diözesanarchivs befasst. 36 Berichte wurden schließlich ausgewählt und jetzt in dem Buch "Kirche in Trümmern?" herausgegeben, das die Quellen auch in einen größeren historischen Zusammenhang einordnet.

Wie verarbeitete der katholische Klerus Krieg und Untergang, wie dachte er über die Geschehnisse, wie deutete er den Zusammenbruch? Auch hinsichtlich dieser Fragen bieten die teils sehr detaillierten Schilderungen der Geistlichen gute Einblicke. Joseph Balling, Pfarrer der seinerzeit stark umkämpften Gemeinde Rottendorf, gab zu, dass ihn das Niederschreiben des Berichts Überwindung koste, denn: "Es war genug, alles erlebt zu haben." Der Pfarrer von Klingenberg führte das "unbeschreibliche Leid" auf den "Abfall von Gott und von Christus, die Vergottung der Rasse und des Volkes, Lüge, Hass und Leidenschaft" zurück.

Das neue Buch enthält unter anderem thematische Abrisse über die letzten Kriegsereignisse, die Eroberung Unterfrankens durch die Amerikaner, die Einrichtung von Militärregierungen und die Einsetzung der ersten deutschen Verwaltungen. Es informiert auch näher über die Lage der katholischen Kirche in Bayern und Franken am Ende des Kriegs und ihre Neupositionierung in der Zeit danach.

Info:
Verena von Wiczlinski (Hrsg.:) "Kirche in Trümmern? Krieg und Zusammenbruch 1945 in der Berichterstattung von Pfarrern des Bistums Würzburg", Echter-Verlag, Würzburg 2005, 325 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 3-429-02717-9.

Kontakt:
Verena von Wiczlinski
Tel. (0931) 888-5537
Fax (0931) 888-4617
v.wiczlinski@mail.uni-wuerzburg.de 

Quelle: pressrelations.de, Pressemitteilung, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 8.11.2005

Zentrum für Geschichtswissenschaft in Würzburg gegründet

Das Institut für Geschichte der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat sich mit historisch orientierten Lehrstühlen aus anderen Bereichen zu einem Zentrum für Geschichtswissenschaft zusammengeschlossen. Der neuen Institution gehören außerdem das Stadtarchiv und das Staatsarchiv Würzburg sowie das Archiv und die Bibliothek der Diözese an.

Ihr gemeinsames Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fächern zu intensivieren. Deren Ressourcen sollen verknüpft und künftig noch wirkungsvoller eingesetzt werden. Auch soll die Öffentlichkeit verstärkt über historische Projekte informiert werden. Eine grundsätzliche Aufgabe sehen die Verantwortlichen in einer verstärkten Kooperation zwischen Universität und Region. Darum will das Zentrum auch die Aufarbeitung der historischen Vergangenheit Frankens fördern. 

Gleichzeitig ist das Zentrum bestrebt, Wechselbeziehungen zwischen Franken und anderen europäischen Regionen historisch zu vergleichen und regelmäßig bei Tagungen, Vorträgen und in Publikationen zu diskutieren. 

Kontakt
Prof. Dr. Helmut Flachenecker
Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte

Tel. (0931) 888-5530
helmut.flachenecker@mail.uni-wuerzburg.de 

Quelle: Pressemitteilung, idw-online, 8.11.2005

Tagung deutschsprachiger Frauen/Lesbenarchive

In Frankfurt am Main trafen sich Ende Oktober 2005 zum 40. Mal Vertreterinnen der deutschsprachigen Frauen/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen zu ihrer seit 1983 stattfindenden halbjährlichen Tagung. Die feministischen Archivarinnen, Bibliothekarinnen und Informationsvermittlerinnen aus rund drei Dutzend Einrichtungen in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz sorgen seit Beginn der Neuen Frauenbewegung nach 1968 dafür, dass auch die neuere Frauen(bewegungs)geschichte dokumentiert und die Ergebnisse der Frauen- und Geschlechterforschung zugänglich gemacht werden.

In dem seit 1983 bestehenden Netzwerk und dem gegründeten Dachverband i.d.a. (informieren – dokumentieren – archivieren) sind neben den Bibliotheken und Archiven der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung auch Gender Studies-Bibliotheken wie etwa am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin vertreten.

Die \“Frauenarchive\“ fordern, dass gerade im Jahr des zweiten UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS II), der vom 16.-18. November 2005 in Tunis stattfindet, Politikern und Politikerinnen klar ist, dass der Zugang zu Information und Wissen ein Menschenrecht ist – auch für Frauen. \“Die Fraueninformationseinrichtungen leisten schon seit über 20 Jahren einen großen Beitrag für eine demokratische Informationsgesellschaft, während staatliche Einrichtungen die Dokumente der Frauen- und Lesbenbewegung sowie die Ergebnisse der Frauen- und Geschlechterforschung nicht im Blick hatten und bis heute keine Strategie besteht, wie sie in die Bestände integriert werden können,\“ teilte der Dachverband mit.

Links:

Quelle: dieStandard, 7.11.2005

Synagogen-Internet-Archiv ausgebaut

Seit dem 9. November 2002 ist das Synagogen-Internet-Archiv online. Es gestattet der Öffentlichkeit erstmals einen Überblick über die mehr als 2.200 Synagogen in Deutschland und Österreich, die 1933, zur Zeit der Machtübernahme der Nationalsozialisten, noch in Benutzung oder als Gebäude vorhanden waren.

Zusätzlich zu diesen über 2.200 erfassten Synagogen sollen nun Synagogen des Mittelalters in die interaktiven Datenbank der TU Darmstadt aufgenommen werden. Damit können die Ergebnisse einer erst kürzlich am Institut für Baugeschichte der TU Braunschweig abgeschlossenen Forschungsarbeit von Dr.-Ing. des. Simon Paulus, Mitarbeiter der Bet Tfila-Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa zum mittelalterlichen Synagogenbau, nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

In den kommenden Monaten werden Grundinformationen zu über 240 belegbaren Bauten des Mittelalters eingegeben. Unter www.synagogen.info können vom 9. November an, dem 67. Jahrestag der Pogromnacht von 1938, erste Informationen und Abbildungen zu diesen Synagogen über das Internet abgerufen werden und durch Kommentare, Links und Bilder ergänzt werden.

Das Synagogen-Internet-Archiv ist Bestandteil einer umfangreichen Forschungsarbeit von Dipl. Ing. Marc Grellert an der TU Darmstadt, Fachgebiet IKA – Informations- und Kommunikationstechnologie in der Architektur. An der TU Darmstadt, Fachgebiet IKA, werden seit 1994 Synagogen am Computer mit der Absicht rekonstruiert, den kulturellen Verlust durch die Visualisierung zerstörter Architektur aufzuzeigen, die bauhistorische Bedeutung der Gebäude in Erinnerung zu rufen und einen Beitrag des Mahnens und Erinnerns in Bezug auf die NS-Zeit zu leisten.

Quelle: hagalil.com, 8.11.2005

DÖW – Neue Dauerausstellung und neues Veranstaltungszentrum

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), eine der ersten Adressen zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen in Wien, kann mit einer neuen Dauerausstellung und einem neuen Veranstaltungszentrum aufwarten. Brigitte Bailer Galanda, die Leiterin des Dokumentationsarchivs im Hof des alten Rathauses in Wien hebt auf dessen Funktion als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ab.

Die 200 Quadratmeter Ausstellungsfläche des DÖW sind für eine verknappte Form und ein Anreissen der Themen da, eine virtuelle Erweiterung findet durch aufgestellte PC-Terminals und im Netz statt. – Es war das Jubiläums- und Gedenkjahr in Wien, das die Stadt dazu motivierte, nach einem Viertel Jahrhundert eine Erneuerung der Stelle zu schaffen, die für Schüler und Studenten den Kontakt zum gesammelten Wissen über Nationalsozialismus und die Ausgrenzung und schließlich Vernichtung der Juden und politisch Andersdenkender bieten soll.

Kontakt:
DÖW Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Altes Rathaus
Wipplingerstr. 6-8
A-1010 Wien
Telefon: +43-1-22 89 469/319
office@doew.at

Quelle: Samuel Laster, die jüdische, 8.11.2005

Die jüdischen Einwohner Peines im Nationalsozialismus

Im Stadtarchiv Peine ist erstmals ein Gesamtverzeichnis der jüdischen Einwohner Peines in der Zeit des Nationalsozialismus entstanden. Laut Stadtarchivar Michael Utecht wurden 122 Namen von 38 Familien erfasst – mit Geburtsort und Geburtstag, Wohnort und Verfolgungsschicksal. Es soll sich um eine nahezu komplette Liste über die jüdische Gemeinde handeln. Die Mehrzahl der Peiner Bürger jüdischen Glaubens ist 1942 deportiert worden.

Anlass war das Projekte \“Liste der Juden in Deutschland 1933 bis 1945\“ des Bundesarchivs. In Zusammenarbeit mit der Stiftung \“Erinnerung, Verantwortung und Zukunft\“, die beauftragt ist mit der Abwicklung der Zwangsarbeiterentschädigung, wurden sämtliche Orte, in denen eine jüdische Gemeinde existiert hat, angeschrieben. Das Stadtarchiv Peine hat daraufhin verschiedene Veröffentlichungen ausgewertet, die Quellen gesichtet und vor allem die Meldekarteien anhand der bekannten Familiennamen überprüft und fotografiert.

Kontakt:
Stadtarchiv Peine
Windmühlenwall 26
31224 Peine
Tel.: 05171/49-538
Fax: 05171/49-951 
stadtarchiv@peine.de

Quelle: newsclick.de, 8.11.2005

Moskauer Sonder-Archiv war sehr ergiebig

Die Geschichte des Versicherungskonzerns Allianz in der Zeit des Nationalsozialismus ist erst nach 1990 aufgearbeitet worden. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hatten die Forscher Zugang zu den Archiven in Ost-Europa. Als sehr ergiebig erwies sich das Sonder-Archiv in Moskau, in dem mehr als 13.400 Akten über die Arbeit des Reichswirtschaftsministeriums lagerten. 

Seitdem ist klar, dass die Allianz-Führung den Wünschen der NSDAP mit vorauseilendem Gehorsam sehr entgegen kam. Der frühere Allianz-Chef Kurt Schmitt und Eduard Hilgard, der Reichsgruppenführer Versicherungen, hielten enge Verbindungen zum Regime, Schmitt war gar 1933 für gut ein Jahr Wirtschaftsminister in Hitlers Kabinett. Nach der Pogromnacht 1938 spielte die Allianz erfolgreich mit dem Antisemitismus, um möglichst wenig an die Geschädigten zahlen zu müssen.

Mittlerweile haben wohl nur wenige deutsche Versicherungsunternehmen so öffentlich wie die Allianz ihre Verstrickungen in den Nationalsozialismus dargestellt. Trotz jahrelanger Arbeit und einer ungeheuren Fülle an Dokumenten und Daten ist für Barbara Eggenkämper, Leiterin des Archivs der Allianz, und ihre Kollegen jedoch noch kein Ende der Arbeit in Sicht, wenngleich aufgrund von Quellenverlusten auch etliche Lücken bleiben müssen.

Links:

Kontakt:
Barbara Eggenkaemper
Allianz AG, Firmenhistorisches Archiv
Fon: +49.89.3800-6695
Fax: +49.89.3800-7277 
barbara.eggenkaemper@allianz.de

Quelle: Die WELT, 9.11.2005

Archiv der Filmfabrik Wolfen ein Fundus für die Wissenschaft

Manfred Gill wurde vor 35 Jahren zum Hüter des Archivs der Filmfabrik Wolfen. Auch nach der Wende ist er dort geblieben. Das große Werk gibt es nicht mehr, aber der Arbeitsplatz des Historikers und Archivwissenschaftlers Gill ist dort verblieben: im heutigen Industrie- und Filmmuseum. 1998 wurde dem Industrie- und Filmmuseum Wolfen der historische Teil des Betriebsarchivs der ehemaligen Filmfabrik Wolfen übergeben. Das Wolfener Archiv umfasst 2,1 Kilometer Schriftgut, dazu gesellen sich Sammlungen: 18.000 Fotos und auch die historische Handbibliothek, die momentan in die Museumsbibliothek eingearbeitet wird.

500 Tonnen Papier pro Jahr sind zu Filmfabrik-Zeiten verarbeitet oder beschrieben worden. So nimmt die Arbeit mit den Akten heute kein Ende. Nach der Wende habe man zunächst einmal alles vor den Abrissbirnen gerettet, was zu retten war. Die aufwendige Erschließung kam danach und dauert noch an. Zugleich erreichen aber auch immer mehr Anfragen das Archiv. \“Mit unserem Material\“, sagt Manfred Gille, \“werden Diplomarbeiten, Dissertationen geschrieben.\“ Zum Beispiel die \“Über die Faserproduktion 1932-1939\“ an der Jenaer Universität. Auch die Schriftenreihe des Fördervereins lebe von dem Archivmaterial und so manche Ausstellung des Museums.

Kontakt:
Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Chemiepark Bitterfeld-Wolfen
Areal A
Bunsenstrasse 4
06766 Wolfen
Tel. 03494-636446
ifm-wolfen@gmx.de

Quelle: Brigitte Mittelsdorf, Mitteldeutsche Zeitung, 4.11.2005

Urkunden im ältesten deutschen Weinlokal entdeckt

Im ältesten deutschen Weinlokal, dem bereits 1543 von Hans Sachs literarisch verarbeiteten Gasthof "Goldenes Posthorn" in Nürnberg, sind bei einem Besitzerwechsel überraschend Jahrhunderte alte Urkunden zur Geschichte des Hauses aufgetaucht. Die Dokumente gäben Aufschluss über die Vorbesitzer des 1498 erstmals erwähnten Gasthauses in den Jahren 1526 bis 1633, erläuterte der Leiter des Nürnberger Stadtarchivs, Michael Diefenbacher.

Gasthofbesitzer Werner Behringer, der zugleich Vorstandsmitglied des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg ist, hatte das Haus vor zwei Jahren erworben und das Lokal restauriert. Die Urkunden wurden von der Vorbesitzerin in einer Holzkiste verwahrt. Behringer übergab die Dokumente sowie mehrere historische Gegenstände dem Nürnberger Stadtarchiv.

Kontakt:
Stadt Nürnberg / Stadtarchiv
Marientorgraben 8
90402 Nürnberg
Tel.: +49 911 / 231 – 2770, 2772
Fax: +49 911 / 231 – 4091
stadtarchiv@stadt.nuernberg.de 

Quelle: Der Standard, 7.11.2005