UNESCO schickt zweite Kulturmission nach Bagdad

Paris. Am Samstag, den 28. Juni brach eine zweite Kulturmission der Unesco in den Irak auf, um dort die Situation des kulturellen Erbes zu untersuchen. Wie die UN-Organisation für Kultur, Erziehung und Wissenschaft in Paris berichtete, wird eine Gruppe die irakischen Museen, die historischen Gebäude, Bibliotheken und Archive nach dem Krieg prüfen. Eine zweite Gruppe soll archäologische Stätten nördlich und südlich der Hauptstadt Bagdad begutachten, soweit die Sicherheit es zulässt. Die Kulturmission umfasst acht anerkannte Experten aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Japan. Vom 15. bis 20. Mai hatte die Unesco schon einmal Fachleute in den Irak geschickt.

Die zweite Mission soll eine Woche dauern und wurde in enger Absprache mit der alliierten Übergangsverwaltung im Irak organisiert. Sie wird angeführt von Mounir Bouchenaki, dem stellvertretenden Generaldirektor der UNESCO-Kulturabteilung. Die Ergebnisse dieser Reise sollen – gemeinsam mit den Erkenntnissen der internationalen „scientific community“ – eine effektive Fortsetzung des Kulturgutschutzes im Irak ermöglichen.

Quelle: Südwest-Presse, 28.6.2003; UNESCO (dort weitere Links)

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