Grundsanierung im Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt/M.

Das Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt am Main, hervorgegangen aus dem alten Stadtarchiv, gehört mit seinen bis ins frühe Mittelalter (9. Jahrhundert) zurückreichenden Überlieferungen zu den bedeutendsten Archiven Deutschlands. Seine Bestände übertreffen – trotz großer Verluste während des Zweiten Weltkriegs – an Umfang und Gewicht noch immer die der meisten vergleichbaren Kommunalarchive. Geleitet wird das Institut von Dr. Evelyn Brockhoff. Sie und ihre Mitarbeiter stehen allen historisch Interessierten, die forschen oder sich informieren möchten, gerne als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Der normale Arbeitsablauf wird jedoch in den nächsten dreißig Monaten nicht wie gewohnt stattfinden, denn es steht eine umfassende Renovierung des Karmeliterklosters, dessen heutige Form aus dem 15. Jahrhundert stammt und seit 1958 Sitz des Instituts ist, an. Erneuert werden nicht nur die sanitären Anlagen, sondern auch Heizung, elektrische Anlagen, Lüftung und vor allem die Brandmeldeanlagen. Eingebaut werden auch  ein Aufzug und behindertengerechte Zugänge. Und aus der Werkstatt der Restauratoren und Buchbinder  entsteht ein Seminarraum für Schulklassen. Das Foyer, das für zahlreiche Veranstaltungen genutzt wird, erhält eine entsprechende Beleuchtung. In der Zwischenzeit finden die beliebten Veranstaltungen im benachbarten Archäologischen Museum statt. Die Büros des Instituts befinden sich während der Sanierungsmaßnahmen in der Seckbächergasse 14 und im Magazingebäude in der Borsigallee 8 in Enkheim. Die Archivnutzung ist jedoch vorerst auch weiterhin – wenn auch eingeschränkt – möglich. 

Kontakt:
Institut für Stadtgeschichte (Karmeliterkloster) 
Münzgasse 9
D-60311 Frankfurt am Main
Telefon: (0) 69 212-30 142 
Fax: (0) 69 212-30 753 

Quelle: Claudia Michels, Frankfurter Rundschau, 25.8.2006; Offenbach-Post Online, 25.8.2006; Das Fenster zur Geschichte.

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