Migration in Dinslaken und Umgebung

Beim NRW-Landeswettbewerb "Archiv und Jugend" hat das Stadtarchiv Dinslaken einen Preis für ein Gemeinschaftsprojekt mit dem örtlichen Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) gewonnen.

Stadtarchivarin Gisela Marzin war bei der Suche nach Kooperationspartnern für den Wettbewerb auf Dennis Neumann, derzeit Referendar am THG, gestoßen. Schnell war das Thema gefunden: " Migration in Dinslaken und Umgebung". Weil die Stadt im 20. Jahrhundert maßgeblich von Bergbau und Zeche geprägt wurde, es immer noch Zeitzeugen gibt und auch auf viele Quellen zurückgegriffen werden kann, entschlossen sich Marzin und Neumann, dieses Thema beim Landeswettbewerb als förderungswürdig vorzustellen.

Nun werden Schülerinnen und Schüler des THG erforschen, wie der Bergbau Menschen aus fremden Länder ins Ruhrgebiet und auch in Lohn und Brot brachte. 15 bis 20 Schüler können bei der Arbeitsgemeinschaft mitmachen, die sich noch nicht formiert hat, die sich aber aus Gymnasiasten der Jahrgänge Sieben bis Zehn zusammensetzen soll.

Stadtarchivarin Marzin beginnt unterdessen mit der Suche nach Zeitzeugen. Wer über seine Zeit im Bergbau den Schülern etwas erzählen möchte, könne sich bei ihr melden. Deutsche wie ausländische Mitbürger sollen zu Wort kommen, da im Bergbau viele Nationalitäten vertreten waren.

Kontakt:
Stadtarchiv Dinslaken
Platz d\‘ Agen 1 / Postfach 100540
Postfach: 100540
46535 Dinslaken
Telefon: 02064-66-269
Telefax: 02064-66-435
gisela.marzin@dinslaken.de 

Quelle: Angelika Ritzka, RP Online, 27.10.2007

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