Dokumentarfilm über die Geschichte des alten Rathauses in Lübbecke

Dicht gedrängt saßen die Teilnehmer im Alten Rathaus von Lübbecke, als der neue Film über die Geschichte der Stadt Lübbecke am vergangenen Wochenende im Alten Rathaus (Kultur- und Medienzentrum) gezeigt wurde. Schnell wird in dem Film mit dem Titel "Wenn Steine reden könnten …" deutlich, dass das Alte Rathaus ein Gebäude ist, an dem viele verschiedene Themen der Stadtgeschichte anknüpfen. Hier liefen die Fäden der Macht zusammen. Ritterschaft, Bürgermeister und Rat der Stadt traf man hier ebenso an wie Händler, Streithähne und den Stadtrichter. Im Rathaus wurden Waffen und Munition für den Verteidigungsfall gelagert, auch die Feuerwehr hatte zeitweilig ihren Sitz im Alten Rathaus. Sogar die heutige Nutzung durch Mediothek und Museum wird deutlich.

Bei der festlichen Erstaufführung war neben den Sponsoren und Mitwirkenden auch Bürgermeister Eckhard Witte zu Gast. "Das Rathaus hat eine hohe kulturelle Bedeutung in unserer Stadt. Es hat viel gesehen und war stets ein Ort des Wohles für die Lübbecker. Man kann es zu Recht als das Gedächtnis der Stadt bezeichnen", so Witte in seiner Rede. Nach der Eröffnungsansprache führten die Archivare Helmut Hüffmann, der auch im Film als Zeitzeuge auftritt, und Christel Droste die Gäste durch die historische Ausstellung, die immer zu den Öffnungszeiten des Archivs besucht werden kann.

Nach der Vorführung des Films, den das Stadtarchiv Lübbecke und die Medienwerkstatt Minden-Lübbecke nach anderthalb Jahren Arbeit und mit einem Budget von 10.000 Euro nun präsentieren konnten, brandete Beifall auf. "Der Film ist ja richtig gut geworden!", freuten sich die Besucher. "Die Lübbecker Geschichte ist ganz lebendig durch die Spielszenen, Bilder und Erzählungen." So rissen auch zu Beginn der Woche im Stadtarchiv die Nachfragen nach einer weiteren Filmvorführung noch vor Weihnachten nicht ab. Kurzfristig bietet das Archiv daher an, sich den Film am kommenden Sonntag, 20. Dezember 2009, um 11 Uhr im Alten Rathaus anzusehen. Der Eintritt kostet zwei Euro. Für fünf Euro können anschließend auch noch DVD-Gutscheine für den Film erworben werden. Anmeldungen zur Filmvorführung nimmt das Servicebüro der Stadtverwaltung unter Tel. 05741/276 111 entgegen. Im Servicebüro liegen auch DVD-Gutscheine bereit.

Kontakt:
Stadtarchiv Lübbecke
Wiehenweg 33
32312 Lübbecke
Telefon: 05741-232034
Telefax: 05741-232035
c.droste@luebbecke.de

Quelle: Stadt Lübbecke, Pressemitteilung, 14.12.2009; Thomas Merten, NW, 14.12.2009

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