Vortrag über die Kostbarkeiten des Frankfurter Nachlassarchivs

Am Dienstag, den 2. August 2011, berichtet Silvia Stenger, Archivarin im Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt, über die Schmuckstücke des Frankfurter Nachlassarchivs. Obwohl die Nachlassbestände des Instituts für Stadtgeschichte im Zweiten Weltkrieg starke Verluste erlitten, unter anderem jener des Oberbürgermeisters Franz Adickes (1846 bis 1915), kann das Archiv heute wieder rund 400 Nachlässe vorweisen, welche sich über circa 500 Regalmeter erstrecken. Hierbei umfassen die Bestände einen Zeitraum von etwa 1800 bis heute und illustrieren in Form von Tagebüchern, Briefen oder Fotografien das Leben bekannter Frankfurter Bürger.

In ihrem Vortrag wird Silvia Stenger die Bandbreite des Frankfurter Nachlassarchivs vorstellen und auf ausgewählte Sammlungen näher eingehen, darunter der Nachlass des Künstlers Hermann Goepfert oder des Jazzmusikers Albert Mangelsdorff. Hierbei gelingt es Stenger, unvermutete Verbindungen und Parallelen zwischen Pestalozzi und der Musterschule oder „Altstadtvater" Fried Lübbecke und Paul Hindemith zu ziehen. Der Vortrag ist Bestanteil der Vortragsreihe „Das Gedächtnis Frankfurts. 575 Jahre Institut für Stadtgeschichte“.

Veranstaltungsdaten:
2. August 2011; 18.00 Uhr; Eintritt frei

Veranstaltungsort:
Institut für Stadtgeschichte (Karmeliterkloster)
Dormitorium
Münzgasse 9
60311 Frankfurt am Main

Kontakt:
Institut für Stadtgeschichte (Karmeliterkloster)
Münzgasse 9
60311 Frankfurt am Main
Telefon: 069/21238425
Telefax: 069/21230753
info.amt47@stadt-frankfurt.de
www.stadtgeschichte-ffm.de

Quelle: Rhein Main News, 27.7.2011

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