Eine Archivgeschichte für Kinder

Die Maus Mitza und der Brief von Leopold an Rosalia – Szenische Lesung nach dem gleichnamigen Kinderbuch

In dem 2018 publizierten Kinderbuch „Die Maus Mitza im Archiv“ werden die Tätigkeiten von Archivarinnen und Archivaren für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter erklärt. 2019 erschien mit dem Band „Die Maus Mitza und der Brief von Leopold an Rosalia“ bereits das zweite Kinderbuch aus der slowenischen „Maus Mitza“-Reihe.

Ganz nach dem aktuellen Motto „closed but open“ präsentiert das 12-Stufen-Theater in einer 25-minütigen szenischen Lesung „Die Maus Mitza und der Brief von Leopold an Rosalia“ auf YouTube – und dies (nicht nur) für Kinder.

Die Maus Mitza wagt zusammen mit dem Archivgespenst Ferdi einen Blick in die eigene Familiengeschichte. Der Geist erklärt ihr, wie man im Archiv nach seinen eigenen Vorfahren suchen kann, welche alten Dokumente man dafür anschauen muss – und auch, welche romantischen Entdeckungen man dann machen kann! Das Buch und dessen Zeichnungen, die von der slowenischen Künstlerin Tina Brinovar stammen, nehmen die Leserinnen und Leser nicht nur mit auf die Entdeckungsreise ins Archiv, sondern auch auf eine Zeitreise…

Info:
Die Maus Mitza und der Brief von Lepold an Rosalia
Neustadt an der Aisch 2019,
ISBN 978-3-87707-160-1,
17,90€ (erhältlich im Buchhandel; Bestellungen auch an: stadtarchiv@aschaffenburg.de).

Gelesen vom 12-Stufen-Theater, technische Unterstützung und Bearbeitung: Daniel Frenz.

#closedbutopen

Protokolle des Münchner Stadtrats 1459 bis 1501 online recherchierbar

Neben den Steuerbüchern (seit 1368) und den Kammerrechnungen (seit 1318) sind die Ratsprotokolle der zentrale Bestand im Stadtarchiv München, der Auskunft über Stadtpolitik und Vorkommnisse in München im Mittelalter und in der frühen Neuzeit geben kann. Dr. Helmuth Stahleder, ehemaliger stellvertretender Leiter des Stadtarchivs, transkribiert seit längerem in mühevoller Arbeit die für Nichtarchivare nur schwer lesbaren Bände und erschließt sie durch Personen-, Ortsnamen- und Sach-Register. Nun kann er die Protokolle aus den Jahren 1459 bis 1501 vorlegen.

 

Die frühen Münchner Ratsprotokolle sind keine Sitzungsmitschriften, sondern nachträglich anhand von Notizen angefertigte Reinschriften, die manchmal mit größerem zeitlichem Abstand entstanden und teilweise von Schreibern gefertigt wurden, die wohl nicht immer wussten, was mit den ihnen vorliegenden Aufzeichnungen gemeint war. Dank ausführlicher Kommentierungen bringt Stahleder hier aber Licht ins Dunkel.

Die Sitzungsprotokolle des Münchner Stadtrats, die im Stadtarchiv lückenlos bis in unsere Tage aufbewahrt werden, sind eine ebenso umfangreiche wie wichtige Quelle. Stahleders Transkription, die ausschließlich online zur Verfügung gestellt wird, ermöglicht nun auch weiteren Kreisen die Beschäftigung mit der frühen Münchner Stadtgeschichte.

Transkription der Stadtratsprotokolle aus den Jahren 1459 bis 1501:

Kontakt:
Stadtarchiv München
Winzererstr. 68
80797 München
stadtarchiv@muenchen.de

(Dr. Brigitte Huber)

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