Griechische Arbeitsmigration in Wiesbaden im 20. Jahrhundert

Ab Dienstag, 7.9.2021, 19 Uhr, zeigt das Stadtarchiv Wiesbaden die von der Kulturwissenschaftlerin Maike Wöhler gemeinsam mit dem Politikberater und Journalisten Christos Mantzios gestaltete Ausstellung „Griechische Arbeitsmigration in Wiesbaden im 20. Jahrhundert“, die sich mit dem Weggehen, dem Zurücklassen der „Heimat“ und dem Prozess des Ankommens und Bleibens in Wiesbaden auseinandersetzt.


Abb.: Maike Wöhler: Man ist nur so lange fremd, bis man sich kennt. Griechische Arbeitsmigration in Wiesbaden im 20. Jahrhundert

„Die langjährige Geschichte der griechischen Community in Wiesbaden begann mit den ‚Gastarbeiter-Anwerbeabkommen‘ in den 1960er Jahren. Die Ausstellung greift diese historische Entwicklung im 20. Jahrhundert auf und verdeutlicht uns noch einmal mehr, wie facettenreich die Migrationsgeschichte Wiesbadens und wie vielfältig unsere Stadtgesellschaft ist“, sagt Kulturdezernent Axel Imholz, der die Ausstellung im Stadtarchiv eröffnen wird.

Die Ausstellung ist bis zum 1.10.2021 während der Öffnungszeiten des Stadtarchivs zu sehen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl bei der Ausstellungseröffnung am 7. September und beim Vortrag am 14. September begrenzt. Deshalb müssen sich Interessierte per E-Mail mit Angabe des Namens, der Adresse und Telefonnummer anmelden. Eine Teilnahme ist nur mit einem tagesaktuellen Negativnachweis, einem Impf- oder Genesenen-Nachweis möglich.

Maike Wöhler und Christos Mantzios möchten mit ihrer Ausstellung darauf aufmerksam machen, wie wichtig es in einer „Willkommensgesellschaft“ ist, die vielfältigen Integrationsleistungen der Zugewanderten zu würdigen und ihnen eine gesellschaftliche Plattform zu geben. Sie machen diverse Identitäten und Kulturpraktiken mit dem Ziel sichtbar, Diskriminierung entgegenzuwirken. Begleitend zur Ausstellung wird Christos Mantzios am Dienstag, 14. September, 19 Uhr, im Stadtarchiv über das Thema „60 Jahre Griechinnen und Griechen in Wiesbaden“ sprechen.

Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und wird durch das Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützt.

Kontakt:
Stadtarchiv Wiesbaden
Im Rad 42
65197 Wiesbaden
Telefon 0611 31-3329 / 0611 31-3747
Telefax 0611 31-3977
stadtarchiv@wiesbaden.de

Quelle: Stadt Wiesbaden, Pressemitteilung, 25.8.2021

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