Meerbusch mit den Augen des Ikarus

Eine am 9. Oktober eröffnete Ausstellung des Stadtarchivs Meerbusch mit dem beziehungsreichen Titel \“Mit den Augen des Ikarus\“ präsentiert rund 350 Luftbilder des Meerbuscher Stadtgebiets. Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1913 bis 2004 und dokumentieren die städtebauliche Entwicklung Meerbuschs.

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Initiator und \“Macher\“ der Ausstellung ist der Meerbuscher Stadtarchivar Michael Regenbrecht. Gemeinsam mit Planern sowie Kartografie- und Denkmalschutz-Fachleuten des Technischen Dezernates hat er über Monate tausende Luftbilder aller Art gesichtet, sortiert und reproduzieren lassen. Ein schwieriges Unterfangen, galt es doch, Negative, Digital- und Mikrofilm-Aufnahmen ebenso wie vergilbte Papierfotos in moderne Großformat-Qualität zu bringen.

Das Material stammt unter anderem aus dem Stadtarchiv und dem Kreisarchiv Neuss, dem Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, dem Medienzentrum des Landschaftsverbandes Rheinland und aus den Beständen der Meerbuscher Stadtplaner selbst. Sogar im Landeshauptarchiv Rheinland-Pfalz in Koblenz wurden alte Aufnahmen aufgestöbert. Andere kamen vom Heimatkreis Lank, vom Meerbuscher Geschichtsverein und aus Privatbesitz.

Vertreten sind Aufnahmen aller Meerbuscher Stadtteile. \“Die Gegenüberstellung von einst und heute ist ungemein reizvoll und spannend\“, verspricht Stadtarchivar Regenbrecht, der sich wie sein Mitstreiter Frank Schmitter vom Fachbereich Planen und Bauen überzeugt zeigt, dass die Ausstellung ein Publikumsmagnet wird.

Kontakt:
Stadtarchiv Meerbusch
Karl-Borromäus-Str. 2a
40667 Meerbusch (Büderich)
Telefon 02132 / 769 680
archiv@meerbusch.de
 

Quelle: Frank Buschkämper, Westdeutsche Zeitung, 29.9.2005

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