Das Stadtarchiv Langenfeld hat eine private Sammlung mit Dokumenten, Briefen, Postkarten und Fotografien über die Geschichte der Langenfelder Post erhalten. Hierbei handelt es sich um den Nachlass des Bäckermeisters Herbert Hufnagel, der sich Zeit seines Lebens mit der Langenfelder Postgeschichte befasst hatte. Hella-Sabrina Lange, Leiterin des Kulturellen Forums in Langefeld, zeigte sich sehr erfreut über den Erwerb der Sammlung, deren Wert insbesondere für die Stadtgeschichte sehr hoch veranschlagt werden müsse. Dem entsprechend war der Erwerb der Hufnagel-Sammlung nicht alleine durch das Stadtarchiv zu finanzieren, vielmehr erwarb der Förderverein Stadtmuseum die historischen Dokumente für 20.000 €, finanzielle Unterstützung erhielt der Verein hierbei durch die Stadtsparkasse Langenfeld, die Bürgerstiftung, durch die Langenfelder Familie Ruchay und durch den Langenfelder Bürger Wolfgang Zeibig.
Die Hufnagel-Sammlung umfasst acht Alben mit rund 500 Dokumenten aus dem Zeitraum von 1773 bis in die 1970er Jahre. Um die Erschließung kümmert sich Stadtarchivar Marco Klatt, der die einzelnen Archivalien zunächst in ein Verzeichnis aufnehmen und einer archivgerechten Lagerung zuführen wird, ehe sie den Benutzern des Stadtarchivs zugänglich gemacht werden können. Die Arbeiten werden vermutlich sechs Monate andauern. Bis dahin sind die wertvollsten Stücke in einer Ausstellung in der Stadtsparkasse Langenfeld zu sehen.
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Quelle: Westdeutsche Zeitung, 6.7.2011
