Film und Sonderausstellung erinnern an Nationalsozialismus in Weil der Stadt.
Im Zusammenhang mit der im April eröffneten Sonderausstellung „UnHeil in Weil – Eine Kleinstadt unterm Hakenkreuz“ im Stadtmuseum Weil der Stadt wurde durch das Stadtarchiv Weil der Stadt und den Heimatverein ein kurzes Video produziert. Grundlage sind zeitgenössische historische Bilder und Zeitungstexte des Stadtarchivs Weil der Stadt; die zugehörigen Tonaufnahmen sowie der Schnitt konnten am Landesmedienzentrum/Stadtmedienzentrum Stuttgart in professioneller Qualität erstellt werden. Konzeption und Texterstellung erfolgten durch Heimatvereinsmitglied Johannes Gienger (früherer Leiter des Stadtmedienzentrums Stuttgart, zugleich ehemaliger Lehrer des Johannes-Kepler-Gymnasiums Weil der Stadt) und Stadtarchivar Mathias Graner, der auch als Sprecher fungiert.
Der Film beschreibt die Entwicklung der 1930er Jahre in der Weimarer Republik bis hin zur Machtergreifung der Nationalsozialisten sowie die darauffolgende Gleichschaltung des Staates bis hinab auf die lokale Ebene in allen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Damit gibt das Video eine kurze Zusammenfassung der neuen Ausstellung, die darüber hinaus für die Besucher noch viele zusätzliche detaillierte Informationen in Wort, Bild und mittels zahlreicher Exponate bereithält.
Der Videobeitrag ist unter anderem über den städtischen YouTube-Kanal abrufbar und soll die Neugierde auf das Thema und die Sonderausstellung wecken (geöffnet sonntags im Stadtmuseum am Marktplatz 12 von 14 bis 17 Uhr, Eintritt frei).

Abb.: Weil der Stadt vom Flugzeug aus (Foto: Stadtarchiv Weil der Stadt)
Kontakt:
Stadtarchiv Weil der Stadt
Stadtarchivar Mathias Graner
Kapuzinerberg 1
71263 Weil der Stadt
Tel.: 07033 521290
m.graner@weil-der-stadt.de
Quelle: Stadtarchiv Weil, 13. Mai 2026.

