Doppelspitze für die Außenstelle des Deutschen Kabarettarchivs in Bernburg

Mit einer Doppelspitze soll der Außenstelle des Deutschen Kabarettarchivs in Bernburg auf die Beine geholfen werden. Wie die Stadt Bernburg und die Stiftung Deutsches Kabarettarchiv e.V. (Mainz) bekannt gaben, wird der Leiter des Bernburger Stadtarchivs zusätzlich mit den Arbeiten im hiesigen Kabarettarchiv betraut.

Dem 21-jährigen Christian Brenk, der seine Ausbildung an der Bibliotheksschule Sondershausen absolviert hat, wird über einen projektbezogenen Teilzeitvertrag mit Jürgen Klammer ein erfahrener Mann zur Seite gestellt. Der 60-jährige gelernte Finanzwirtschaftler und Informatiker aus Berlin hat sich speziell mit der Geschichte des DDR-Kabaretts befasst. Klammer will vor allem dafür sorgen, dass mehr Material über die Berufskabaretts der DDR in Bernburg gesammelt wird. Der gegenwärtige Bestand der so genannten „Bernburger Sammlung“ besteht zu 80 Prozent aus Unterlagen über die ehemaligen Amateur-Kabaretts. Die 15 bis 20 Berufskabaretts wie die „Distel“ oder die „Pfeffermühle“ sind hingegen kaum vertreten.

Das Kabarettarchiv in Mainz wurde in diesem Sommer nach einem Umzug zu einer repräsentativen Adresse ausgebaut. Auf 900 Quadratmetern finden sich dort Erinnerungen an die ganz Großen der Branche. Die Idee, auch in Bernburg einzelne Kabarettisten gezielt heraus zu stellen, ist Bestandteil des Gesamtkonzepts.

Kontakt:
Stiftung Deutsches Kabarettarchiv e.V.
Neue Universitätsstr. 2
55116 Mainz · Deutschland
Telefon: +49 (0) 6131 – 14 47 30
Telefax: +49 (0) 6131 – 23 16 75
info@kabarettarchiv.de

Quelle: Paul Spengler, Mitteldeutsche Zeitung, 18.8.2004

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