Unlocking history – Virtuelles Auffalten alter Briefe

Ein internationales Forscherteam um Jana Dambrogio vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) stellt im Fachblatt „Nature Communications“ ein Verfahren vor, mit dem sich historische, bislang ungeöffnete Briefe computergestützt lesen lassen, ohne sie zuerst öffnen und damit zerstören zu müssen, wie Spiegel Online berichtet.


Abb.: Vier Falttechniken zum Verschließen von Briefen. Beispiele aus der Brienne-Sammlung (Nature Communications)

Die „Brienne-Collection“ ist eine besonders reichhaltige Sammlung von jahrhundertealten Briefen. Die Sammlung umfasst mehr als 3.100 Schriftstücke, die im 17. Jahrhundert quer durch Europa verschickt worden sind, aber nicht zugestellt werden konnten. Das Postmeister-Ehepaar Simon de Brienne und Marie Germain in Den Haag hatte sie in einer Truhe aufbewahrt – und 577 Briefe sind noch ungeöffnet.

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