Stadtarchiv Leipzig zeigt Kupferstiche

Margot Bitzer absolvierte ihre Ausbildung zur Kupferstecherin in der Wertpapier-Druckerei der DDR in Leipzig und stellte anschließend über viele Jahre hinweg in ihrer dortigen Werkstatt die Druckplatten für Banknoten, Ersttagsbriefe und Briefmarken her. Zusätzlich machte sie noch eine zeichnerische Ausbildung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 1983 arbeitet Margot Bitzer jedoch freiberuflich und ist auch seit 1986 Mitglied im Verband bildender Künstler. 

Gezeigt werden in der Ausstellung sowohl historische als auch aktuelle Ansichten der Stadt Leipzig, die Margot Bitzer jahrzehntelang in Kupferstichen festgehalten hat. Diese weisen in ihrer Linienführung eine solche Präzision auf, dass selbst kleinste Details wie z.B. die Maserung von Fensterläden oder dekorativ gestaltete Fassaden genau wiederzuerkennen sind. Aber auch Stilleben und Stiche mit zahlreichen floralen Motiven werden zu  besichtigen sein. Um eines dieser Motive ihren Vorstellungen entsprechend auszuführen, benötigt Margot Bitzer bis zu acht Wochen oder manchmal sogar bis zu einem Vierteljahr. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, den 12. Oktober 2006 um 18.30 Uhr im Stadtarchiv Leipzig. Während der Öffnungszeiten des Lesesaals kann sie ohne Voranmeldung bis zum 21. Dezember 2006 besichtigt werden.

Kontakt
Stadtarchiv Leipzig
Torgauer Str. 74
04318 Leipzig
Tel.:  0341 / 24 29-0
Fax:  0341 / 24 29 121
stadtarchiv@leipzig.de

Quelle: Leipziger Internet-Zeitung, 9.10.2006; Corinna Nitz, Mitteldeutsche Zeitung,  26.7.2004

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