Ab 7. Februar 2008 ist in der Universität Bielefeld eine Ausstellung des Graduiertenkollegs \“Archiv, Macht, Wissen\“ der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie zu sehen, die spannende Einblicke in eine Arbeit verspricht, die in der Regel hinter verschlossenen Türen stattfindet: Die Erhaltung historisch wertvoller Dokumente und Bücher und die Vorbereitung ihrer Präsentation für die Öffentlichkeit.
Archive sichten, ordnen und verwandeln Papierstapel in Akten. Sie nivellieren Text- und Öffentlichkeitshierarchien. Vor allem aber eignen sie sich die Deutungshoheit zur Selektion des Bewahrens- vom Zerstörenswerten an. Umso aufwändiger muss daher der Erhalt des Überlieferten betrieben werden, denn darin dokumentiert und identifiziert sich das Archiv selbst. In der Ausstellung \“Konvertiert – Konserviert. Archivästhetik zwischen Auratisierung und Pragmatik\“ wird nach der Veränderung in der Wahrnehmung von Archivgut unter verschiedenen medialen Bedingungen gefragt. Dazu zählen unter anderem die Bereiche der Fotografie und der Restaurierung, denen sich die Ausstellung widmet.
Info:
Konvertiert – Konserviert. Archivästhetik zwischen Auratisierung und Pragmatik
Ausstellung in der Universitätsbibliothek Bielefeld über Fotografie und Restaurierung von Archivgut.
Universitätsbibliothek Bielefeld, C 1
Kontakt:
Archiv · Macht · Wissen.
Organisieren, Kontrollieren, Zerstören von Wissensbeständen von der Antike bis zur Gegenwart
Universität Bielefeld
Schule für Historische Forschung
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
+49-(0)521-106-3221
jwiegman@uni-bielefeld.de
Quelle: Universität Bielefeld, Pressemitteilung, 30.1.2008
