SOS für italienische Archive

Gegen drastische Sparmaßnahmen der Regierung Berlusconi, die die Mittelzuweisung für die öffentlichen Archive um 40 bis 60 Prozent kürzen will, haben die Direktorinnen und Direktoren der bedeutendsten italienischen Staatsarchive ihren Protest formuliert. In ihrem Appell „S.O.S. per gli archivi“ vom 31. März, der auf der Homepage der italienischen Archivarsverbandes ANAI nachzulesen ist, warnen sie vor den nachhaltigen Schädigungen am reichen kulturellen Gedächtnis Italiens, die in Kürze eintreten werden, wenn der Staat seine Absicht umsetzt und – ähnlich wie im Museumswesen – eine stärkere privatwirtschaftliche Unterstützung öffentlicher Kulturaufgaben einfordert.

Nunmehr gibt es auf der angesprochenen Homepage der „Associazione Nazionale Archivistica Italiana“ weitere Informationen zum Thema, worauf Ruth Meyer-Belardini vom Historischen Archiv der Europäischen Gemeinschaften, Florenz, in der „archivliste“ hinwies:

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