Neue Direktorin des Frankfurter Stadtarchivs

Nachdem Evelyn Brockhoff bereits seit Herbst 2003 das Amt kommissarisch geführt hatte, ist sie nunmehr zur neuen Direktorin des Frankfurter Instituts für Stadtgeschichte gewählt worden. Die promovierte Kunsthistorikerin ist die erste Frau an der Spitze des 1436 eingerichteten Archivs, dessen stellvertretende Leiterin sie seit 1996 war.

Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff (SPD) hob nach einem Bericht der FAZ hervor, dass Brockhoff maßgeblichen Anteil daran habe, dass das Institut zu einem „sehr professionell arbeitenden Stadtarchiv“ geworden sei, das durch Ausstellungen immer wieder auch den Kontakt zu den Bürgern herstelle. Der 1999 gefaßte Beschluß, den Gebäudekomplex des aus dem 15. Jahrhundert stammenden Karmeliterklosters komplett zu einem Haus für die Stadtgeschichte zu machen, sei wesentlich Brockhoff zu verdanken.

Brockhoff, die das Institut für Stadtgeschichte stärker in das Bewusstsein der Frankfurter bringen will, merkte im Hinblick auf die Diskussion über einen Kooperationsverbund der historischen Institute der Stadt unter einem Generaldirektor an, dass sie froh sei, dass die eigenständige Position des Hauses durch die Wiederbesetzung der Direktorenstelle erhalten bleibe. Mit den Worten „sammeln, bewahren, vermitteln, weitergeben“ umriss sie die Maximen des Instituts, das zur Zeit 56 Mitarbeiter hat, 20 ehrenamtliche Kräfte sowie Beschäftigte aus dem Programm „Arbeit statt Sozialhilfe“.

Kontakt:
Institut für Stadtgeschichte
Münzgasse 9
D-60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 212-36 276;
Fax: +49 (0)69 212-30 753
evelyn.brockhoff@stadt-frankfurt.de
http://www.stadtgeschichte-ffm.de/

Quelle: FAZ, 29.5.2004

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