EDV-Inventarisierung im Ruhrtalmuseum

Mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung haben soeben Inventarisierungsarbeiten im Magazin des Ruhrtalmuseums Schwerte begonnen, die sich über einen Zeitraum von etwa zweieinhalb Jahren erstrecken werden. Sie werden vom Museumsamt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe gefördert und zu einem großen Teil von Volkskundlerin Dr. Christine Schönebeck durchgeführt. Schwerpunkte der Inventarisierung sind – mit Blick auf eine geplante Dauerausstellung im Ruhrtalmuseum – geologische, archäologische und stadtgeschichtliche Bestände.

An der Entwicklung der zur Inventarisierung verwendeten Erfassungssoftware HiDA3 (Hierarchischer Dokumenten-Administrator) hat das Museumsamt mitgewirkt hat. Etwa 300 Museen arbeiten mit dieser Software und senden Kopien ihrer Daten an das Amt in Münster, das dadurch mit der Zeit einen umfassenden Blick über die Museumssammlungen in NRW erhält. In der Datenbank werden künftig sämtliche Angaben zu den Objekten des Ruhrtalsmuseums gespeichert sein, was eine enorme Erleichterung bei der Konzipierung und Verwirklichung von Wechselausstellungen bedeutet.

Kontakt:
Das Ruhrtalmuseum
Brückstraße 14
58239 Schwerte
http://www.ruhrtalmuseum.de/

Quelle: Westfälische Rundschau, 26.6.2004

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