Guten TAG DER ARCHIVE!

Haben wir heute eigentlich schon auf den TAG DER ARCHIVE hingewiesen? – Samstag ist es endlich soweit: Deutschlandweit werden viele Archive aus unterschiedlichen Sparten ihre Türen für ein breites Publikum öffnen, das mit gezielten Fragen oder um einfach einmal \“hineinzuschnuppern\“ vorbeischauen wird. Unter dem Motto \“In den Archiven Geschichte entdecken!\“ soll der vom VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare zum zweiten Mal initiierte, aber dezentral organisierte TAG DER ARCHIVE interessierten Bürgerinnen und Bürger eine Entdeckungsreise durch die Archive ermöglichen.

Im Jahr 2001, zum ersten TAG DER ARCHIVE, kamen mehrere Zehntausend Besucher in die Häuser der Geschichte, die mit einem vielfältigen Programm aufwarteten, das von thematischen Führungen und Vorträgen bis hin zur kulinarischen Versorgung des Publikums reichte. Die Resonanz war entsprechend breit und ermunternd; fast sämtliche Teilnehmer unter den Archiven stimmten vor drei Jahren für eine Wiederholung dieser konzertierten Veranstaltung. In diesem Jahr haben sich über den offiziösen Weg des VdA mit rund 370 Archiven zwar weniger Einrichtungen als im Jahr 2001 angemeldet, doch zeigt ein Blick in die Lokalpresse, das eigentlich in jedem Ort das ein oder andere Archiv mit einem Beitrag beim TAG DER ARCHIVE vertreten sein wird.

Jenseits jener Archive, die sich bewusst für oder gegen eine Beteiligung am TAG DER ARCHIVE entscheiden konnten, gibt es durchaus aber auch Einrichtungen, denen es – sei aus organisatorischen Gründen oder aus behördlicher Rücksichtnahme – nicht vergönnt war, sich beim TAG DER ARCHIVE aktiv einzubringen. Personelle Unterausstattungen und finanzielle Zwänge nötigen oft zur Enthaltsamkeit. Gleichwohl lassen sich archiv- und verwaltungsspezifische Probleme nicht nur im Rahmen von Fachgruppenveranstaltungen und auf Deutschen Archivtagen unter Fachkolleginnen und -kollegen thematisieren und verhandeln. Auch die Öffentlichkeit, die ein Recht auf (historischer) Information besitzt, sollte in die anhaltende Diskussion um die Manövriermasse \“Archiv\“ stärker einbezogen werden und – wie beim TAG DER ARCHIVE möglich – durch das Kennenlernen der umfangreichen Aufgaben und Kompetenzen ihrer Archive auch von deren Sorgen und Nöten erfahren. Transparente Verwaltung kann auf diese Art in den Archiven beginnen.

Aktuelle Berichte zum TAG DER ARCHIVE am 25. September 2004:

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