Unbefristete Anstellung für Brucker Archivarin

Im Jahr 1074 wurde Bruck an der Leitha als Ort \“Aschirichesprucca\“ erstmals urkundlich erwähnt und 1239 zur Stadt erhoben. Die Bezirkshauptstadt hat derzeit über 7.300 Einwohner

Seit vergangener Woche steht fest, dass das Stadtarchiv Bruck a.d. Leitha weiterhin von Dr. Petra Weiß betreut werden wird. Mit den Stimmen von SPÖ und Grünen wurde im Gemeinderat ein unbefristetes Dienstverhältnis für die Historikerin abgesegnet. Zuvor soll Weiß für ein Jahr beim Verein „Netzwerk Geschichte“ angestellt werden.

Für den künftigen Arbeitsbereich der Archivarin soll nun eine Arbeitsplatzbeschreibung erstellt werden. Vorrangig sei dabei die Archivarbeit, für die SPÖ ist jedoch klar, dass das Archiv „in weiterer Folge ein höheres Potenzial haben soll, als nur Achivgut aufzuarbeiten“. In erster Linie wichtig, dass das Archiv wissenschaftlich und von der Bevölkerung genutzt werden kann. „Das Archiv soll keine Verwaltungseinheit werden, wo nur einmal im Monat die Akten abgestaubt werden“, so Kulturstadtrat Norbert Payr. „Auch die Vernetzung mit anderen Einrichtungen ist wichtig“, so Stadtchefin Christa Vladyka.

Von Seiten der ÖVP gab es für die unbefristete Anstellung keine Zustimmung. „Wir verkennen nicht die Bedeutung des Archivs“, betont Stadtrat Klaus Köpplinger, aber: „Hier wurde ohne große Not eine Vollanstellung konstruiert“. Er habe jedoch Bedenken, ob die Auslastung für eine derart lange Zeit gegeben sei. Immerhin koste das die Stadt einige hunderttausend Euro.

Link: Bruck a.d. Leitha

Quelle: Susanne Müller, NÖN Niederösterreichische Nachrichten (Bruck a.d. Leitha), 20.4.2005

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