Stadtarchiv Süßen entwirft Hinweistafeln für Baudenkmale

Die Stadt Süßen wird zukünftig durch 24 Tafeln auf seine wichtigsten historischen Bauwerke hinweisen. Entworfen werden die Hinweisplatten au Plexiglas vom Stadtarchiv Süßen. Stadtarchivar Werner Runschke und Diplom-Archivarin Carola Eberhard arbeiten schon seit Monaten an den Texten über die einzelnen Gebäude. Am schwierigsten sei die Beschränkung, so Runschke, den die Texte dürften nicht zu ausführlich, sondern eher knapp und prägnant gehalten sein. Leider bliebe so oft zu wenig Raum für schöne Anekdoten.

Ferner müssen die Archivare auch den Willen des Eigentümers der historischen Baudenkmäler beachten, denn neben öffentlichen Bauten wie dem Rathaus oder den drei Kirchen der Stadt werden die Texte auch an Immobilien angebracht, die in Privatbesitz stehen. In solchen Fällen kommt es mitunter vor, dass Eigentümer keine Tafel an ihrem Gebäude haben möchten. Dann würden die Hinweisplatten, so Runschke weiter, etwas entfernt vom Haus angebracht. Die meisten Eigentümer hätten jedoch positiv auf die Anfrage des Stadtarchivs reagiert. Die Idee der Hinweistafeln entstand in der Agenda-Gruppe "Verkehr / ÖPNV" der Stadt. Laut Otto Wörz von der Agenda-Gruppe war Werner Runschke sofort begeistert von dem Vorhaben. Die neuen Tafeln sollen zwar nicht explizit als historischer Rundgang angelegt werden, man könne den Hinweisplatten jedoch durchaus als eine Art Stadtspaziergang folgen. Darüber hinaus sei ein Flyer in Arbeit, auf dem die betreffenden Gebäude in einem Stadtplan eingezeichnet seien.

Kontakt:
Stadtarchiv Süßen
Bachstraße 44
73079 Süßen
Telefon: 07162/9330214
www.suessen.de/Stadtarchiv.html

Quelle: Südwest Presse, 29.9.2011

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