Oberösterreichisches Landesarchiv verwahrt Nachlass von Karl Itzinger

Der Nachlass Karl Itzingers (1888-1948) wird nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wegen seiner Nähe zum Nationalsozialismus äußerst umstritten, wurde der Heimatdichter vor allem wegen seines 1925 veröffentlichten Romans „Der Bauerntod“ bekannt. Der Roman diente als Grundlage für das Theaterstück „Das Frankenburger Würfelspiel“.

In dem Roman werden die Geschehnisse rund um das „Blutgericht auf dem Haushamerfeld“ im Jahr 1625 dargestellt. Aufgrund einer zweifelhaften ideologischen Ausrichtung sind Werk und Autor für Historiker und Theaterwissenschafter von großem Interesse.

2007 hat sich die Würfelspielgemeinde intensiv mit den historischen Grundlagen des Theaterstücks auseinandergesetzt. Dazu wurde auch die Instrumentalisierung des Stückes durch die Nazis und die NS-Vergangenheit Itzingers dargestellt. Im selben Jahr wurde der Nachlass des Autors von seinem Sohn Hermann Itzinger an die Gemeinde übergeben.

Die Dokumente wurden vom Obmann der Gemeinde, Anton Streicher, zur wissenschaftlichen Auswertung an das Oberösterreichische Landesarchiv in Linz weiter gereicht. Die Dokumente sollen dort für die Nachwelt gesichert werden.

Der Nachlass besteht aus 160 Blättern, Briefen und Karten. Sie beleuchten die Persönlichkeit Itzingers und seine Arbeit an dem bereits erwähnten Theaterstück. Zukünftig soll der Nachlass im Bergbauarchiv Ampflwang, einer regionalen Außenstelle des Landesarchivs, aufbewahrt werden. Dort steht er Interessenten zu Forschungszwecken gegen Voranmeldung zur Verfügung.

Kontakt:
Oberösterreichisches Landesarchiv
Anzengruberstraße 19
4020 Linz
Telefon: (+43 732) 7720-146 01
Fax: (+43 732) 7720-146 19
landesarchiv@ooe.gv.at
www.landesarchiv-ooe.at

Quelle: OÖNachrichten, 7.12.2012

H.C. Andersen-Fund aus der Kiste

Der dänische Historiker Esben Brage stieß im Oktober im Landesarchiv für Fünen auf ein vergilbtes Heft, das sich ganz unten in einer Kiste befand. Eigentlich suchte er nach dem Stammbaum der örtlichen Familie Plum. Der Name auf dem Heft hat jedoch nichts mit Familie Plum zu tun. Stattdessen steht in altertümlicher Schrift „Hans Christian Andersen“ darauf. Nach Meinung von Andersen-Spezialisten handele es sich bei dem Schriftstück um ein bisher unbekanntes Frühwerk des gebürtigen Odensers Hans Christian Andersen. Der Text wurde von der dänischen Zeitung „Politiken“ veröffentlicht.

Die Erzählung mit dem Titel „Talglicht“ wurde wohl vor etwa 190 Jahren geschrieben. Andersen erzählt darin die Geschichte einer Kerze, deren wahres Wesen verkannt wird und die erst nach so manch schlechter Erfahrungen ihren Platz im Leben findet. Typisch für Andersen geht es auch in dieser frühen Erzählung um die Suche nach dem wahren Wert und dem Gefühl der Sehnsucht.

Das Motiv des sozialen Aufstiegs, das in den späteren Werken immer wieder vorkommt, ist auch schon in „Talglicht“ eingebunden. Ejnar Stig Askgaard, Andersen-Experte vom Stadtmuseum in Odense, spricht in „Politiken“ von einem „Sensationsfund“.

Anscheinend ist das Heft aber kein Originalmanuskript, sondern eine Abschrift der Geschichte, die Andersen einer gewissen Frau Bunkeflod gewidmet hat. Dieses Werk von Andersen sei nicht der Anfang von Andersens Märchenproduktion. Der etwas ungelenke Stil deute eher auf eine Art Übung während Andersens Lateinschulzeit hin, sagt Johan de Mylius, Professor am Andersen-Center der Syddansk-Universität.

Quelle: Tagesspiegel, 14.12.2012

Hilfe des Uniarchivs Münster für Köln beendet

Am 3. März 2009 stürzten das Historische Archiv der Stadt Köln und zwei Wohngebäude in der Kölner Severinstraße ein. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, rund 90 Prozent des Archivguts wurden verschüttet. Als Grund für den Einsturz gilt unter Sachverständigen ein Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau als wahrscheinlich. Während Archive im Normalbetrieb Bestände erhalten, erschließen und zugänglich machen sollen, besteht seit 2009 die Hauptaufgabe der Kölner Archivare darin, die verschütteten Archivalien zu bergen, zu ordnen und zu restaurieren. Experten rechnen dafür mit einem Zeitbedarf von 30 bis 40 Jahren.

Auch das Universitätsarchiv Münster half bei der Einlagerung des Kölner Archivgutes. Die letzten Dokumente aus Köln, die noch in Münster lagerten, wurden nunmehr zurückgeführt, berichtet die Zeitung der WWU Münster in ihrer Dezemberausgabe 2012.

"So, wir sind jetzt weg. Vielen Dank für alles!" Ganz unprätentiös verabschiedete sich die Mitarbeiterin vor ein paar Wochen, erinnert sich die Leiterin des Uniarchivs Dr. Sabine Happ. Ihr Archiv war eines der 20 Ausweichquartiere, in das die Schriftstücke nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln nach dem 3. März 2009 gekommen waren. Zweieinhalb Jahre lang haben münstersche und Kölner Archivare Wand an Wand am Leonardo-Campus gearbeitet, Kaffee geteilt, sich über die Arbeit ausgetauscht, die Pausen und manchmal auch die Abende beim Essen verbracht. Das ist jetzt vorbei: In der vergangenen Woche haben die Dokumente wieder ihren Heimweg nach Köln angetreten – und mit ihnen die Kölner Archivare.

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Abb.: Vorbereitung auf den Abtransport für die letzten Kölner Dokumente, die noch im Universitätsarchiv Münster lagerten (Foto: Peter Grewer/WWU)

Wer heute an der Baustelle in der Severinstraße in Köln steht, ahnt nichts von dem Drama, das sich hier vor fast vier Jahren ereignete: Kurz vor 14 Uhr stürzte das Gebäude ein – ein Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau in unmittelbarer Nähe gilt als wahrscheinlich. 30 Regalkilometer Unterlagen lagen wortwörtlich in Trümmern: Nässe bedrohte Akten, Schutt hatte Schriftgut beim Einsturz zerfetzt. Was in den kommenden Monaten folgte, hatte mit der eigentlichen Arbeit eines Archivars nicht mehr viel zu tun: Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche sichteten die Archivmitarbeiter das von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk geborgene Schriftgut. In blauen Bergungswannen wurde zuerst alles ins Erstversorgungszentrum in Köln-Porz, dann in die 20 Ausweichquartiere in der ganzen Bundesrepublik gebracht, darunter das Universitätsarchiv Münster.

„Wir konnten erst nicht glauben, was wir da hörten“, erinnert sich Sabine Happ. Als Aufrufe für Lagerflächen der geretteten Archivalien folgten, wandte sie sich sofort an den damaligen Baudezernenten der WWU, Reinhard Greshake, um den Kölnern ihre Unterstützung zusagen zu können. Denn wie es der Zufall wollte: Im Universitätsarchiv standen zu diesem Zeitpunkt mehrere Regale leer – ideal für die Akten aus Köln. Auch das Landesarchiv NRW und das LWL-Archivamt stellten Platz zur Verfügung. So kam im Sommer 2009 über ein Drittel des geborgenen Kölner Archivguts – 7.400 laufende Meter . nach Münster, 1900 davon lagerten im Universitätsarchiv.

„Die vielen Zusagen der Asylarchive waren unsere Lebensrettung“, betont Dr. Bettina Schmidt-Czaia, Leiterin des Kölner Archivs. Denn die Kunstversicherung hatte es der Einrichtung zur Auflage gemacht, alle geborgenen Archivalien in hauptamtlich betreute Archive zu bringen. Daher kam auch die schnelle Reaktion des Universitätsarchivs wie gerufen.

Ab Juli 2010 arbeiteten die Kölner in dem Gebäude am Leonardo-Campus. Ihr eigentlicher Arbeitsort existierte in der gewohnten Form nicht mehr. Nach dem Einsturz schrieb die Archivleitung Einsatzpläne, stellte neue Mitarbeiter ein und organisierte die Bearbeitung der Archivalien an den verschiedenen Standorten – eine Arbeitssituation, die mit dem Zustand vor dem 3. März 2009 nicht zu vergleichen war: Die Kölner Archivare arbeiteten fortan in einem der 20 Asylarchive oder verteilten sich auf die drei Standorte des Archivs in Köln sowie im sächsischen Wermsdorf. Eine der reisenden Archivarinnen ist Dr. Elisabeth Tharandt, die ab September 2010 regelmäßig nach Westfalen pendelte. Montagmorgens ging es mit dem Zug Richtung Münster, Freitagabends zurück nach Köln, die Nächte verbrachte sie im Hotel. „Daran musste ich mich gewöhnen“, erinnert sich die Rheinländerin.

Ihre Arbeit glich der eines Puzzles: Sie und ihre Kollegen waren vorwiegend damit beschäftigt, Archivalien zu identifizieren, die aus dem Kölner Erstversorgungszentrum nach Münster gekommen waren. Mithilfe einer speziellen Software, die nach dem Einsturz entwickelt worden war, verglichen sie die im Universitätsarchiv gelagerten Materialien mit bereits erfassten Dokumenten. So konnten sie nachvollziehen, was aus welchen Beständen stammte und wie es hinterher wieder zusammengeführt werden musste. Denn so wie in der Severinstraße nach dem Einsturz kein Stein mehr auf dem anderen stand, lagen auch die Archivalien nicht mehr neben dazugehörigen Dokumenten. „Wir fanden beispielsweise Schriftstücke aus der fünften Etage der Straßenseite neben anderen aus der ersten Etage der Hofseite“, erzählt Elisabeth Tharandt.

Auch wenn die Kölnerin das Rheinland vermisste – die münsterschen Kollegen machten das wett: „Sie haben uns so herzlich aufgenommen und uns jeden Wunsch von den Lippen abgelesen“, schwärmt sie. Das Team habe vieles möglich gemacht, was nicht selbstverständlich gewesen sei. Auch die gemeinsamen Abende im Restaurant werde sie in guter Erinnerung behalten. „Da sind Freundschaften entstanden.“ Nach etwas mehr als zwei Jahren haben die Archivare im Dezember ihre Arbeit im Uniarchiv beendet. Bereits seit Ende 2011 läuft der Abtransport fertig bearbeiteter Akten, in der vergangenen Woche traten die letzten Paletten mit Archivmaterial ihren Heimweg nach Köln an. „Den Kollegen im Universitätsarchiv Münster haben wir viel zu verdanken: Sie haben uns aufgerichtet, als wir nicht soviel hatten, über das wir uns freuen konnten. Und sie haben uns unterstützt, wo sie konnten“, blickt Archivleiterin Bettina Schmidt-Czaia zurück.

Bei Sabine Happ schwingt Wehmut mit, wenn sie vom Abschied der Kölner erzählt. Bei der Arbeit und an gemeinsamen Abenden habe sie die Kollegen besser kennengelernt, aus losen Tagungskontakten seien Freundschaften geworden. Dennoch – für die frei gewordenen Regale hat sie schon neue Pläne: „Wir hatten dieses Jahr bei den Archivalien viele Neuzugänge. Die Lagerflächen können wir gut gebrauchen.“

Kontakt:
Universitätsarchiv Münster
Leonardo-Campus 21
48149 Münster
Tel.: +49 251 83-32099
Fax: +49 251 83-31777
uni-archiv@wwu.de
www.uni-muenster.de/Archiv

Quelle: Juliette Ritz, wissen|leben. Die Zeitung der WWU Münster, 12.12.2012, 2; Die Glocke, 10.12.2012

Gründung der Wim Wenders Stiftung in Düsseldorf

Menschen in aller Welt haben Filme von Wim Wenders gesehen, viele sind von ihnen geprägt worden, und einige der Filme sind zu Klassikern oder Kultfilmen geworden. Sie gehören einem kollektiven Gedächtnis von Zuschauern jeden Alters und vieler Nationalitäten. Dass sein Werk in Zukunft allen gehört, ist ein langjährig gehegter Wunsch des Filmemachers. Dafür gibt es jetzt mit der Gründung einer Stiftung eine durchaus realistische, vielleicht einmalige Gelegenheit.

Wim und Donata Wenders haben zu diesem Zweck die Wim Wenders Stiftung ins Leben gerufen, um so in der Tat damit zu beginnen, das Werk von Wim Wenders der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die Stiftung hat ihren Sitz in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf und wird einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben des Landes Nordrhein-Westfalen und zu seinem kulturellen Austausch über die Landesgrenzen hinaus leisten.

\"Gründung

Abb.: Gründung der Wim Wenders Stiftung mit (v.l.) Beat Wismer (Generaldirektor der Stiftung Museum Kunstpalast), Bernd Desinger (Direktor Filmmuseum Düsseldorf), Hans-Georg Lohe (Kulturdezernent Stadt Düsseldorf), Donata und Wim Wenders, Petra Müller (Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW), Marc Jan Eumann (Medienstaatssekretär des Landes NRW). Foto: Heike Herbertz (Foto: Stadt Düsseldorf).

Mit der Stiftung werden zunächst die Rechte an allen Filmen von Wim Wenders, die in Fremdbesitz sind, bis Ende des Jahres 2012 erworben. Mit der engagierten Hilfe des Landes NRW, der Stadt Düsseldorf und der Kulturstiftung der Länder sowie privaten Zustiftern ist es gelungen, die finanziellen Mittel zum Kauf der Rechte zusammenzubringen. Mit großem Engagement haben der Medienstaatssekretär des Landes NRW, Dr. Marc Jan Eumann, das Kulturministerium NRW und der Kulturdezernent der Stadt Düsseldorf, Hans-Georg Lohe, das Vorhaben von Anfang an begleitet. Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, hat alle Beteiligten an einen Tisch gebracht. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Düsseldorf werden im Kuratorium der Stiftung vertreten sein. Die Stadt Düsseldorf stellt in Beat Wismer, dem Generaldirektor der Stiftung Museum Kunstpalast, ein Vorstandsmitglied. Das Kompetenz-Center Stiftungen der Stadtsparkasse Düsseldorf hat Wim Wenders bei der Gründung der Stiftung beraten. Die erste Geschäftsführerin der Wim Wenders Stiftung wird Carolin von Roth sein.

Im kommenden Jahr werden die Filme aus den letzten Jahren, über die Wim Wenders ohnehin verfügt, der Stiftung zugeführt werden, ebenso wie dann Zug um Zug auch sein photographisches, künstlerisches und literarisches Werk. Das filmische (und schließlich das gesamte) Werk soll als Ganzes gepflegt, erhalten und der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden, auch für Studienzwecke und wissenschaftliche Arbeiten.

Darüber macht sich die Wim Wenders Stiftung zum Ziel innovative Erzählkunst zu fördern. Neue Medien, deren Erforschung sich so charakteristisch durch das gesamte Werk von Wim Wenders zieht, werden durch die Vergabe von Stipendien an junge Filmemacher und Videokünstler gefördert, deren Vision es ist, mit neuen ästhetischen und technischen Mitteln zu erzählen und unsere Bildsprache zu bereichern und zu erneuern. Gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW soll hierzu im kommenden Jahr das sogenannte Wim Wenders Stipendium ausgelobt werden.

Wim Wenders Stiftung – Stimmen der Beteiligten
Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen: "Aus den Gesprächen mit Wim Wenders weiß ich, dass ihm diese Stiftung eine Herzensangelegenheit ist. Doch sie ist auch dem Kulturland Nordrhein-Westfalen eine Herzensangelegenheit. Umso mehr freue ich mich darüber, dass die Wim Wenders Stiftung nun in Nordrhein-Westfalen ihre Heimat findet. Das Filmland NRW und Wim Wenders sind eng verbunden: Von der Zeit, als er die Schule für die Oberhausener Kurzfilmtage geschwänzt hat, über so legendäre Frühwerke wie "Alice in den Städten", bis hin zu internationalen Erfolgen wie zuletzt dem Oscar-nominierten Tanzfilm "Pina". NRW hat das Filmschaffen von Wim Wenders begleitet und befördert. Dazu passt auch, dass die Stiftung über die Pflege des imposanten Filmwerks hinaus den filmischen Nachwuchs dauerhaft fördern will – eine Sache, die uns besonders wichtig ist. Diese Stiftung wird das Filmkulturland NRW dauerhaft sehr bereichern. Deshalb unterstütze ich Wim Wenders bei der Gründung der Stiftung."

Wim Wenders, Filmemacher und Gründer der Wim Wenders Stiftung: "Ich freue mich riesig auf die Arbeit mit der Wim Wenders Stiftung in meiner Heimatstadt, und auf die Zusammenarbeit mit den Düsseldorfer Freunden und Kollegen."

Hans-Georg Lohe, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf: "Ich freue mich sehr, dass es in einem gemeinsamen Akt gelungen ist, die Wim Wenders Stiftung in Düsseldorf, der Heimatstadt von Wim Wenders, anzusiedeln. Filmmuseum und Stiftung Museum Kunstpalast werden eng mit der Wim Wenders Stiftung zusammenarbeiten."

Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW: "Mit der Wim Wenders Stiftung bekommt das beeindruckende Gesamtwerk des großen Filmemachers, Autors und Fotografen ein Zuhause. In der gemeinsamen Anstrengung von Wim und Donata Wenders, dem Land NRW, der Stadt Düsseldorf, der Kulturstiftung der Länder, privaten Zustiftern und der Filmstiftung NRW ist es gelungen, die Stiftung in Wenders Geburtsstadt Düsseldorf anzusiedeln. Hier sollen seine Arbeiten archiviert, erforscht und ausgewertet werden. Besonders schön ist, dass darüber hinaus auch der Nachwuchs profitieren soll. Bereits im kommenden Jahr wollen wir gemeinsam ein Wim Wenders Stipendium für innovatives Filmschaffen vergeben. Wir freuen uns sehr und haben sehr gerne mitgeholfen."

Beat Wismer, Generaldirektor der Stiftung Museum Kunstpalast und Vorstandsmitglied der Wim Wenders Stiftung: "Das Angebot, mit Wim Wenders zusammenzuarbeiten nehmen wir gerne an – und das nicht nur, weil ich persönlich seit den siebziger Jahren eine große Affinität zu seinem filmischen Werk habe. Die Stiftung Museum Kunstpalast versteht sich als das künstlerische Gedächtnis und Gewissen der Kunststadt Düsseldorf. Die Zusammenarbeit mit der Wim Wenders Stiftung leistet einen großen Beitrag dazu, diesem Selbstverständnis gerecht zu werden."

Weiterführende Links zum Werk von Wim und Donata Wenders:

Quelle: Stadt Düsseldorf, Pressemitteilung, 14.12.2012

LAV-Tagung Archive und Statistik

Statistische Unterlagen sind mit ihrer Fülle und Tiefe empirischer Daten eine zentrale Quelle der sozialhistorischen Forschung. Ihre langfristige Sicherung und Nutzbarkeit stellen allerdings allein schon wegen des Umfangs die Archive vor besondere Herausforderung. Dies gilt für die Papierüberlieferung wie für elektronische Statistikdaten. Das zweitägige Kolloquium „Archive und Statistik“ nimmt zentrale Fragen der Archivierung amtlicher statistischer Unterlagen in den Blick.

Tagung des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen am 27./28. Februar 2013 in Düsseldorf

  • Die ersten Sektion befasst sich mit der Überlieferung von Volkszählungsunterlagen. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die derzeitigen Erschließungs- und Digitalisierungskonzepte zu den Unterlagen des Zensus von 1950.
  • Die zweite Sektion behandelt die Übernahme digitaler statistischer Daten. Sie bilanziert die bisherigen Erfahrungen und skizziert organisatorische und technische Lösungsansätze für die Zukunft. Dabei wird insbesondere die Rollenverteilung und Kooperation zwischen Archiven und Statistischen Ämtern erörtert.
  • Die dritte Sektion will klären, welche künftigen Aufgabenfelder die Archive erwarten, wenn sie der Forschung Daten der elektronischen amtlichen Statistik bereitstellen. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Dokumentation und dem nutzerfreundlichen Zugang zum Datenmaterial.

Tagungsort:
Landesbetrieb
Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)
Mauerstraße 51
40476 Düsseldorf

Das Programm und weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf den Internetseiten des Landesarchivs NRW.

Anmeldungen bis zum 15. Januar 2013 unter rheinland@lav.nrw.de. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Kontakt:
Dr. Andreas Pilger
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Fachbereich Grundsätze
Dezernat F 2 – Öffentlichkeitsarbeit
Redaktion "Archivar"
Graf-Adolf-Straße 67
40210 Düsseldorf
Telefon 0211 159238-201
Telefax 0211 159238-222
andreas.pilger@lav.nrw.de
www.lav.nrw.de

Neues Heimatbuch der Gemeinde Wenden

Nach sechs Jahren Arbeit ist es endlich fertig: Gemeinsam mit Antonius Klein, Wolf Dieter Grün, Karljosef Böhler und Friedhelm Krause hat Theologe Dr. Dr. Raimund Quiter das neue Heimatbuch der Gemeinde Wenden geschaffen. Am 12.12.2012 wurde der erste Band „Wenden – Einblicke in die Geschichte“ in einer kleinen Feierstunde im Rathaus vorgestellt.

„Ich war erstaunt, wo überall recherchiert wurde. Es musste detektivische Kleinstarbeit geleistet werden. Jetzt kann ich dieses Werk mit Freuden in den Händen halten“, sagte Bürgermeister Peter Brüser und bedankte sich bei den fünf Autoren. Der Rat hatte im September 2006 beschlossen, dass in sechs Jahren die Geschichte der Gemeinde präsentiert werden sollte. Drei Monate später wurden die Autorenverträge geschlossen.

In Band 1 geht es um „Natur-, Vor- und Frühgeschichte“. Außerdem bekommt der Leser Einblicke über „Wenden im Mittelalter und Früher Neuzeit“. Warum die Autoren den Titel „Einblicke in die Geschichte“ gewählt haben, lässt sich damit erklären, dass die Geschichte Wendens nicht lückenlos erfasst werden kann. Band 2 soll 2013 erscheinen. In ihm geht es um die Zeiträume zwischen 1803 und 1945, zwischen 1945 und 1965 und um die jüngere Geschichte der Gemeinde.

„Es hat mir Spaß gemacht. Die Gruppe war mit großem Engagement dabei. Wir haben gegraben im Archiv nach der Geschichte Wendens“, sagte der freiberufliche Historiker Friedhelm Krause, der 2002 bereits die Geschichte der Wendener Kirmes vorstellte. Einen besonderen Dank richtete Quiter an Rupert Wurm von der Gemeinde Wenden: „Der ist mit mir durchgefahren durchs ganze Kirchspiel und hat überall Fotos gemacht.“

Quelle: derwesten, 13.12.2012

Aufbau eines digitalen Archivs in Lippe beginnt

Bei der Sicherung ihres Archivmaterials wollen sechs lippische Kommunen mit dem Kreisarchiv Lippe zusammenarbeiten. In einem klimatisierten Keller des Kreishauses in Detmold soll langfristig ein digitales Archiv aufgebaut werden. Dort stehen die Server der Kreisverwaltung, auf denen zukünftig auch das Archivgut der Kommunen gespeichert werden könnte.

„Ziel ist der Aufbau eines digitalen Langzeitarchivs“, erklärt Dr. Hansjörg Riechert. Gemeinsam mit dem Kreisrechenzentrum soll ein solches System entstehen. „In den Rathäusern soll es möglich werden, Dokumente per Mausklick direkt an das Kreisarchiv übertragen zu können“, sagt er. Riechert und sein Team aus dem Kreisarchiv hat mit den Städten und Gemeinden ohne hauptamtliche Archivare, wie Barntrup, Horn-Bad Meinberg, Lügde, Schieder-Schwalenberg, Schlangen und Leopoldshöhe, eine „Interkommunale Kooperation zum Archivwesen“ vereinbart.

Die Städte sollen dem Kreisarchiv ihr Archivgut zur Aufarbeitung und Einlagerung überlassen. Je nach Menge sollen sie dafür einen gewissen Obolus zahlen. „Das hat für uns den Vorteil, dass sich im Kreisarchiv Menschen damit befassen, die sich richtig mit der Materie auskennen“, sagt Ingo Barz, Kämmerer der Stadt Horn-Bad Meinberg. Da die Dokumente dort vorher in einem feuchten Keller lagerten, lässt diese Stadt das Archivgut bereits seit 2009 vom Kreis sichern.

Schieder-Schwalenberg, Barntrup und Schlangen tun das Gleiche. Mit Lügde und Leopoldshöhe kommen zwei weitere Kommunen hinzu. Es sei eine Arbeitserleichterung, sagt Frank Sommer von der Gemeinde Leopoldshöhe. Er wird die Digitalisierung begleiten. Die Kooperation mit sechs Kommunen sieht Riechert als Startschuss. Dies sei ein Prozess, an dem sich im Laufe der Zeit vielleicht noch weitere Kommunen beteiligen werden.

Das heißt aber nicht, dass es die klassische Archivarbeit bald nicht mehr gibt. „Wir werden weiterhin die alten Akten, Karten und Dokumente aufbewahren und nur einige ausgewählte Materialien digitalisieren. Alles auf Festplatten zu speichern, ist ein wesentlich zu hoher Aufwand“, sagt Riechert.

Kontakt:
Kreisarchiv Lippe
im Landesarchiv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Str. 2
32758 Detmold

Quelle: Lippische Landes-Zeitung, 10.12.2012

Goethe- und Schiller-Archiv erwirbt verschollenen Liszt-Schatz

100 Jahre lang galt die Originalfassung von Franz Liszts Nocturne „Schlaflos! Frage und Antwort; für Klavier zu zwei Händen nach einem Gedicht von Toni Raab“ als verschollen. Jetzt wurde das von Liszt 1887 verfasste Stück dem Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar (GSA) von privater Hand angeboten.

„Für uns war das ein großes Glück. Hätten wir nicht zugegriffen, wären sie mit Sicherheit bei Sotheby\’s oder Christie\’s versteigert worden“, sagt Evelyn Liebsch, Musikwissenschaftlerin am GSA. In der Zeit, in der das Stück verschollen war, lagen nur Kopien des Werkes vor. Sogar die Erstausgabe habe im Kontext einer Abschrift gestanden, erzählt Liebsch. Beim Betrachten des nun vorliegenden Originals könne man deutlich erkennen, dass die die Kopisten hier und da vom Original abwichen. Es sei ein sehr karges Stück, sagt sie. Jeder Ton habe hier eine große Bedeutung. Bislang wurde das Stück vom Urenkel Antonia Raabs aufbewahrt. Eines der Gedichte der Pianistin habe Liszt zu dem Stück inspiriert. Antonia Raab war eine Schülerin Franz Liszts in Budapest.

Auf das fünf Bögen umfassende Liszt-Autograph ist das Goethe- und Schiller-Archiv besonders stolz. Doch trotz sorgfältiger Aufbewahrung hatte der Zahn der Zeit angefangen, am Material zu nagen. „Das Autograph war immens beschädigt“, sagt Evelyn Liebsch: „Es hatte Risse und Fehlstellen, sein Papier begann zu verbräunen.“ Allerdings konnten die Restauratoren der Klassikstiftung diese Mängel beheben. Nun ist das Papier in einem nutzbaren Zustand und steht der weltweiten Liszt-Forschung zur Verfügung.

Zudem konnte das Goethe- und Schiller-Archiv Gästebücher von Schillers Urenkel erwerben. Am 13.12.2012 wurden sie zusammen mit weiteren Handschriften öffentlich vorgestellt.

Kontakt:
Goethe- und Schiller-Archiv
Klassik Stiftung Weimar
Direktion Goethe- und Schiller-Archiv
Postfach 2012
99401 Weimar
Hans-Wahl-Straße 4
99425 Weimar
Telefon: +49 (0) 3643-545-240
Fax: +49 (0) 3643-545-241
gsa@klassik-stiftung.de

Quelle: TLZ, 13.12.2012

Stadt Langen streicht Archivarsstelle

Die hessische Stadt Langen muss sparen. 1991 leistete sich die Stadt erstmals einen hauptamtlichen Archivar. Jetzt wird die Stelle aus Kostengründen gestrichen. Stattdessen setzt sie nun auf ehrenamtliche Mitarbeiter und das Internet.

Herbert Bauch trat damals die Stelle des ersten (und einzigen) hauptamtlichen Stadtarchivars an. Seine Aufgabe war es, die von Ehrenamtlichen im Keller des Verwaltungsgebäudes zusammengetragenen Materialien für eine sinnvolle Nutzung aufzubereiten. In den letzten 21 Jahren hat er 280 laufende Meter Urkunden, Fotos, Zeitungen, Bücher und Stadtpläne aufgenommen, sortiert und erschlossen.

„Bauchs Verdienst ist es, dass er den riesigen Papierberg in einen Kontext größerer geschichtlicher Zusammenhänge einsortiert hat“, sagt Bürgermeister Frieder Gebhardt. Aus seinem Gedächtnis, dass er geschaffen habe, werden „künftige Generationen von Heimatkundlern, Familiengeschichtlern, Schülern und Wissenschaftlern zitieren werden“, so der Bürgermeister.

Das Stadtarchiv Langen wird aber nicht schließen. Nach einer dreimonatigen Übergangsphase, in der das Archiv geschlossen hat, wird Joachim Kolbe, städtischer Fachdienstleiter Kultur, die Federführung übernehmen. Stadtgeschichtliche Vermittlungsaufgaben und Stadtführungen werden von der Volkshochschule übernommen, Anfragen durch Honorarkräfte und ehrenamtliche Mitarbeiter bearbeitet, sagt er. Das Archiv soll ehrenamtlich weitergeführt werden. „Es gibt Angebote von qualifizierten Bürgern, die Interesse haben, das Archiv ehrenamtlich zu führen“, so Kolbe.

Außerdem soll für das Archiv eine umfassende Internetpräsenz entstehen. Privatpersonen und Schulen sowie Forschungseinrichtungen und Universitäten sollen schnell und einfach an Informationen kommen. Dazu werden einzelne Bestände wie sämtliche Ausgaben des Langener Wochenblatts von 1877 bis 1935 digitalisiert. Hinzu kommen teilweise die Ausgaben des Allgemeinen Anzeigers für Langen und Umgebung, der von 1885 bis 1940 erschien, sowie die historischen Ausgaben der Langener Zeitung von 1949 bis 1988. Auch wichtige Urkunden und Stationen der Stadtgeschichte, Fotos, historische Karten bis hin zu kompletten Büchern sollen sich im virtuellen Stadtarchiv finden. Das Projekt kostet etwa 20.000 Euro. Gebhardt und Kolbe hoffen dafür auf Unterstützung von Stiftungen, etc.
Kurz vor seinem Abschied konnte Herbert Bauch dem Stadtarchiv aber noch einen letzten kleinen Schatz zuführen. Ein Bürger überreichte dem Stadtarchivar ein gerahmtes Foto, das die Marinekapelle Langen im Jahr 1928 zeigt.

Kontakt:
Stadtarchiv Langen
Kulturhaus Altes Amtsgericht
Darmstädter Straße 27, Zimmer 1
Telefon: 06103 9104-62
Fax 06103 9104-66
stadtarchiv@langen.de

Quelle: OP-Online, 1.12.2012

Jahreskalender 2013 zum 50. Geburtstag des Landeskirchlichen Archivs Bielefeld

Im Oktober 1961 hat die 4. Westfälische Landessynode die Errichtung einer planmäßigen Archivratsstelle beim Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen einstimmig beschlossen, mit Jahresbeginn 1963 wurde Dr. Hans Steinberg (1920-1997) zum ersten Leiter des Landeskirchlichen Archivs Bielefeld ernannt, das damit seine Geburtsstunde erlebte.

\"Kalender

Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums 2013 hat das Landeskirchliche Archiv einen Wandkalender gestaltet, mit dem es einen Einblick in seine vielfältigen Schätze gibt. Im Kalender sind verschiedenste Archivalien – Urkunden, Akten, Bauzeichnungen, Fotos – dargestellt und mit kurzen Texten versehen, die zusätzliche Informationen und amüsante Geschichten aus den Quellen wiedergeben. Die Archivalien stammen aus den Beständen der landeskirchlichen Verwaltung und aus den Nachlässen von kirchlich bedeutenden Persönlichkeiten. Außerdem sind Dokumente aus den Archiven der Kirchengemeinden ausgewählt worden. Mehr als 200 evangelische Kirchengemeinden deponieren ihre Archive in den Magazinen des Landeskirchlichen Archivs am Bethelplatz. Im Gegensatz zur Überlieferung der zentralen Behörden reichen die Archive der Kirchengemeinden oft sogar bis in die Zeit vor der Reformation zurück. Eine der Urkunden aus dem Archiv der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg, verknüpft mit der dramatischen Geschichte der Ermordung des Erzbischofs von Köln Engelbert I. im Jahr 1225 schmückt die November-Seite des Kalenders. Diese Pergamenturkunde ist eine der ältesten der rund 850 Urkunden, die im Landeskirchlichen Archiv verwahrt werden.

Im Kalender sind historisch herausragende Dokumente abgebildet, darunter die Barmer Theologische Erklärung, mit der sich 1934 evangelische Christen von der herrschenden NS-Ideologie abgrenzten, sowie ein Ausschnitt aus dem Augenzeugenbericht des SS-Offiziers und aus der Schülerbibelarbeit stammenden Widerständlers Kurt Gerstein (1905-1945) über die Vernichtungslager und den Holocaust. – Hinzu kommen thematische Darstellungen, wie z.B. zur Geschichte der Frauenhilfe und der Kleinkinderschule. Zum Thema „Konfirmation“ sind Gruppenfotos aus dem Zeitraum von 1895 bis 1990 ausgewählt worden. Mädchen in Kleidern, die bis zum Knöchel reichen, und Mädchen in Miniröcken: Mode im Wandel der Zeiten. Ebenso geändert hat sich die Haltung der jungen Leute der Fotokamera gegenüber: 1895 sehen die Jugendlichen ernst, sogar verkrampft aus, 1990 präsentieren sie sich der Kamera fröhlich und unbekümmert.

Eine Besonderheit wurde für den Monatsblatt Juni ausgewählt: das sog. Nebe-Kästchen, ein kleines Holzkästchen mit fest verankerten Klapptafeln, die mit Fotos und schönen Verzierungen bestückt sind. Dies war ein Geschenk der Westfälischen Provinzialsynode im Jahr 1905 an den Generalsuperintendenten D. Gustav Nebe (1835-1919) und zeigt die von ihm eingeweihten Kirchen und Gemeindehäuser. Es ist nicht nur eine eindrucksvolle Quelle zum Kirchbau, sondern ein wahrer Hingucker!

Dem Betrachter wird möglich gemacht, in historischen Quellen zu lesen, sei es die eigenhändige Widmung der Kaiserin Auguste Victoria in einer Bibel, der Stundenplan einer Kleinkinderschule aus dem Jahr 1894 oder kritische Bemerkungen eines Pfarrers über ein 1722 verstorbenes Gemeindeglied.

Der farbig gestaltete Kalender im DIN A3-Format (42×30 cm) lässt die Geschichte durch ihre Quellen aufleben. Er ist als Band 17 in der Reihe „Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche von Westfalen“ im Luther-Verlag erschienen und im Handel für den Preis von 14,95 Euro zu erwerben (ISBN 978-3-7858-0530-5).

Der Kalender wird auch zum freien Download hier angeboten: http://tinyurl.com/boe2ayv

Kontakt:
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
Bethelplatz 2
33617 Bielefeld
Telefon: 0521 594-164
Telefax: 0521 594-267
archiv@lka.ekvw.de
www.archiv-ekvw.de
https://www.facebook.com/archivekvw

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