Hartz IV sorgt für Umzugs-Stress in Oeynhausen

Mit Hartz IV steht in Bad Oeynhausen gleich für sieben verschiedene Abteilungen der Stadt teils früher, teils später als erwartet und teils auch völlig überraschend ein Umzug an. Weil das Sozialamt für die neuen Aufgaben mehr Platz braucht, müssen das Info-Zentrum Pflege, die Büros von Seniorenbeirat und Behindertenbeirat in ein Nebengebäude des Rathauses 2 umziehen. Der Bereich Jugendförderung muss ebenso wechseln wie das Stadtarchiv Bad Oeynhausen.

In die neuen Räume der ehemaligen Stadtbücherei muss Archivleiter Rico Quaschny mitsamt 2.000 Archivkartons, 200 Metern Bibliothek und 150 Metern Zeitungsbänden und Fotosammlung schneller als geplant wechseln. Ab 1. Dezember soll schon wieder für die Nachnutzer renoviert werden. Auf drei Etagen packen Quaschny und seine Mitarbeiter daher Karton um Karton. Das Ovelgönner Archiv ist verstaut, Schulakten sind verpackt, an der Wand lehnen Tuschzeichnungen aus der Weserhütte. Nur auspacken können die Archiv-Mitarbeiter am neuen Ort noch nicht. Denn in den früheren Räumen der Bücherei sind die Handwerker längst noch nicht so weit.

Bis Anfang, Mitte Dezember will das Stadtarchiv mit seinem Umzug allerdings durch sein. Das neue Raumangebot sei zwar nicht üppiger als bisher, allerdings lasse sich dieser Platz weit besser nutzen, so Quaschny.

Kontakt:
Stadtarchiv Bad Oeynhausen
Bahnhofstr. 43
32545 Bad Oeynhausen 
Fon: 05731/141505 
Fax: 05731/141922
r.quaschny@badoeynhausen.de

Quelle: Stefan Schelp, Neue Westfälische, 27.10.2004

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