Teure Indiskretion bei NRW-Landesarchiv-Planung?

Am 12. April 2010 stellte ein Frankfurter Detektiv Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Duisburg, um seinem Verdacht auf Betrug zum Nachteil des Landes NRW und zum Nachteil der Stadt Duisburg nachzugehen.

Durch eine Reihe von Kaufverträgen bestehe der Verdacht des „Geheimnisverrates im Staatsdienst an die Firma Kölbl und Kruse“. Hierdurch sei es dem Essener Unternehmen möglich gemacht worden, dem Land NRW das Grundstück für den Neubau des Landesarchivs NRW auf dem Gelände des alten denkmalgeschützten RSWG-Speichers am Duisburger Innenhafen vor der Nase wegzuschnappen. Später hätten die Unternehmer dem Land NRW das Objekt zu einem Vielfachen wiederverkauft. Der dadurch entstandene Schaden: bis zu 25 Millionen Euro.

Die Staatsanwaltschaft, so die Forderung, müsse diese Verträge rückabwickeln und dem Land, seinem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) sowie der Stadt die gezahlten Summen zurückführen.

Quelle: Stefan Endell, derwesten/WAZ, 28.5.2010

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