Förderpreis: Junge Geschichtswissenschaft Münster 2016/17

Ausschreibung

Im Zusammenhang mit dem Historikerpreis für ein herausragendes Werk der europäischen Geschichtsschreibung oder ein wissenschaftliches Lebenswerk lobt die Stadt Münster einen Geschichtsförderpreis für Nachwuchswissenschaftler aus. Die Stadt Münster möchte damit die Geschichtsforschung allgemein fördern und junge Akademiker motivieren, sich dem Wagnis einer Forschungsarbeit und/oder einer Wissenschaftskarriere zu stellen.

In Einzelfällen kann die Thematik des Förderpreises spezifiziert werden. So ist es wünschenswert, im Jahr 2016/17 im Gedenken an den Beginn der Reformation 1517 Arbeiten zur Reformation und ihre religionsgeschichtliche, politische oder gesellschaftliche Wirkung zu prämieren.

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Mit dem Preis zeichnet das historisch interessierte Münster eine innovative wissenschaftliche Leistung einer Historikerin oder eines Historikers aus, die noch nicht anderweitig veröffentlicht oder prämiert wurde. Zur Auszeichnung können herausragende Abschlussarbeiten, wie Doktor- oder Masterarbeiten eingereicht werden, die wissenschaftliches Neuland erschließen und in ihrer sprachlichen Gestaltung vorbildhaft sind. Die Arbeit darf nicht älter als fünf Jahre sein. Für die Auszeichnung kommen deutsche und ausländische Historikerinnen und Historiker gleichermaßen in Betracht, deren Werke in deutscher oder englischer Sprache vorliegen.

Der Preis ist mit 3.000 € dotiert. Zudem wird dem Gewinner/der Gewinnerin des Preises eine Publikationsmöglichkeit in der Schriftenreihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster“ eröffnet. Der Preis ist nicht teilbar.

Vorschlagsberechtigt sind alle Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer, die ein historisches Fach vertreten, außerdem Wissenschaftler/innen in vergleichbarer Stellung in außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Eigenbewerbungen, die den Qualitätsanforderungen entsprechen, sind möglich.

Es wird gebeten, Vorschläge bis zum 01. September 2016 beim Stadtarchiv Münster oder am Geschichtsort Villa ten Hompel als Kopie der wissenschaftlichen Arbeit in einem digitalen Format einzureichen. Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse (Klappentext, nicht mehr als 2 Seiten), Gutachten der Betreuer und ein tabellarischer Lebenslauf sollten mit eingereicht werden.

Die eingereichten Arbeiten werden von einem Preisgericht bewertet. Dem Preisgericht gehören an:

  • ein Hochschullehrer der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Prof. Dr. Werner Freitag)
  • ein Hochschullehrer einer anderen Universität (Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Leipzig)
  • ein Vertreter der Historischen Kommission für Westfalen (Prof. Dr. Wilfried Reininghaus)
  • ein/e Vertreter/in des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster (Dr. Mechthild Black-Veldtrup)
  • Vertreter der Kulturverwaltung der Stadt Münster

Die Entscheidung über die Preisvergabe fällt das Preisgericht Anfang 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preisverleihung ist in der Begleitung des Historikerpreises der Stadt Münster vorgesehen.

Kontakt:
Stadtarchiv Münster
c/o Dr. Hannes Lambacher
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: +49 251 492 4700
Archiv(at)stadt-muenster.de

Geschichtsort Villa ten Hompel
c/o Dr. Christoph Spieker
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.  +49 251 492 7101
tenhomp(at)stadt-muenster.de

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