75 Jahre Augsburger Bombennacht

Ausstellung „Kirchen im Bombenkrieg“

In der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1944 war Augsburg Ziel eines verheerenden Luftangriffs. Zahlreiche Kirchen und andere Gebäude wurden dadurch zerstört oder erlitten schwerste Schäden. Der Augsburger Dom hingegen konnte vor dem Ausbrennen bewahrt und dadurch komplett erhalten werden.

Dies ist vor allem dem mutigen Einsatz des damaligen Domkaplans zu verdanken, der sich gemeinsam mit dem Dommesner und einer Gruppe Jugendlicher auf einen möglichen Angriff vorbereitete. Sie handelten in der Bombennacht unverzüglich und entfernten die von den Flugzeugen abgeworfenen Brandbomben aus dem Dachstuhl.

Als Erinnerung an dieses Ereignis, das 2019 75 Jahre zurückliegt, wird im Augsburger Dom an der Konradsäule eine Gedenkplatte angebracht. Enthüllt wird sie am Samstag, 2. März, im Anschluss an einen Gedenkgottesdienst für die Rettung und Retter des Doms. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr.

Ebenfalls am 2. März wird Bistumshistoriker Dr. Walter Ansbacher einen Vortrag über „Die Rettung des Domes“ halten. Der Vortrag findet direkt im Anschluss an den Gottesdienst und die Enthüllung der Gedenkplatte im Kolpingsaal (Jesuitengasse 8) statt.

Eine weitere Veranstaltung zur Erinnerung an die Augsburger Bombennacht vor 75 Jahren wird am Mittwoch, den 13. März um 18.00 Uhr im Archiv des Bistums Augsburg stattfinden. Dr. Markus Würmseher M.A. wird über die Zerstörung der Augsburger Kirchen sprechen, Dr. Walter Ansbacher über die Rettung des Doms.

Eine Fotodokumentation und Ausstellung über die „Augsburger Kirchen im Bombenkrieg“ und deren Wiederaufbau ist zudem seit Montag, 25. Februar bis zum 30. April 2019 in den Räumen des Augsburger Bistumsarchiv zu sehen (von Montag – Mittwoch von 9.00 – 16.30 und Donnerstags von 9.00 – 17.30 Uhr). Die Ausstellung, zusammengestellt von Herrn Dipl. Ing Helmut Rössle und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Archivs.

Kontakt:
Archiv des Bistums Augsburg
Pfarrhausstraße 4
86154 Augsburg
Tel. 0821 3166-8561
Fax 0821 3166-8569
archiv@bistum-augsburg.de

Quelle: Bistum Augsburg, Pressemitteilung, 19.2.2019

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